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Joachim Gauck bekommt Börne-Preis: "Rückbesinnung auf Grundwerte"

Der DDR-Bürgerrechtler und Bundespräsidenten-Kandidat Joachim Gauck ist mit dem Börne-Preis ausgezeichnet worden. Bei seiner Dankesrede rief er dazu auf, sich auf die Grundwerte der Gesellschaft zu besinnen, anstatt sich "über Mängel und Defizite zu definieren".

Der ehemalige DDR-Bürgerrechtler und Essayist Joachim Gauck ist am Sonntag in Frankfurt mit dem Börne-Preis ausgezeichnet worden. Gauck rief dabei zu einer Rückbesinnung auf die Grundwerte unserer Gesellschaft auf. "Gerade unserer Nation, die regelmäßig von Angst-Attacken geschüttelt wird, würde es guttun, sich selbst weniger über die eigenen Mängel und Defizite zu definieren", sagte er in seiner Dankesrede. "Sich dessen bewusstzuwerden heißt auch, dass wir die Werte, Freiheiten und Haltungen, die wir angenommen haben, achten, bewahren und verteidigen müssen."

Gauck repräsentiere "den freiheitlichen Geist all jener in der ehemaligen DDR, die dem repressiven Staat durch ihr politisches Engagement ein Ende bereiteten", begründete die Jury ihre Auszeichnung. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird seit 1993 jährlich vergeben. Er erinnert an den jüdischen Schriftsteller Ludwig Börne (1786-1837), der aus Frankfurt stammte. Dieser gilt als Wegbereiter des politischen Feuilletons.

Alleiniger Preisrichter war in diesem Jahr der frühere SPD-Kulturstaatsminister Michael Naumann. Der parteilose Gauck, der zu den Führern des DDR-Widerstands vor der Wende gehörte, war im vergangenen Jahr als Kandidat von SPD und Grünen bei der Bundespräsidentenwahl 2010 gegen Christian Wulff angetreten.

Gauck forderte, die Menschen in der arabischen Welt bei ihrem Kampf um Demokratie zu unterstützen. Zwar lasse sich noch nicht abschätzen, was aus den arabischen Revolutionen folgen werde. "Wenn wir (aber) einen erkennbaren Zugewinn an Menschen- und Bürgerrechten und an Freiheit unterstützen können, sollten wir das tun." Die Befürwortung von Menschenrechten und der Kampf für ihre weltweite Durchsetzung sei "kein imperialistischer Gestus".

Die Börne-Stiftung verleiht den Preis an deutschsprachige Autoren, die im Bereich des Essays, der Kritik und der Reportage Hervorragendes geleistet haben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger, die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer sowie die Publizisten Rudolf Augstein, Joachim Kaiser und Henryk M. Broder. Im vergangenen Jahr ersetzte die Vergabe der undotierten Börne-Ehrenmedaille an Marcel Reich-Ranicki die Preisverleihung. Der Literaturkritiker hatte bereits 1995 den Börne-Preis erhalten.

mm/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(