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Krise der Berliner Grünen: Künast gibt Fehler zu

Nach den gescheiterten Koalitionsverhandlungen in Berlin vor zwei Monaten hat die Vorsitzende Renate Künast Fehler eingeräumt. Auf viele strittige Punkte ging sie jedoch nicht ein.

Die vor zwei Monaten gescheiterte Spitzenkandidatin der Berliner Grünen, Renate Künast, hat zahlreiche Fehler eingeräumt. Gleichzeitig verwies sie bei einem Grünen-Parteitag mehrfach auf den Anstieg der Stimmen auf 17,6 Prozent. Bestimmte, heftig umstrittene Punkte wie unklare Koalitionsaussagen zur CDU oder die Festlegung gegen die Autobahn A100 erwähnte sie nicht, auch auf den Erfolg der Piraten ging sie nicht ein. Abgeordnete, Delegierte und Teile der Basis äußerten schon vor dem Parteitag heftige Kritik am Verlauf des Wahlkampfs und wichtigen strategischen Punkten.

roh/DPA / DPA