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SPD-Pläne: Martin Schulz will hohen Managergehältern Riegel vorschieben

"Gehaltsexzesse" will Martin Schulz nicht mehr. Der SPD-Kanzlerkandidat fordert eine gesetzliche Begrenzung der Managerbezüge. Die Vorstellungen der Union gehen in eine andere Richtung.

Martin Schulz tritt als Kanzlerkandidat für die SPD an

Martin Schulz tritt als Kanzlerkandidat für die SPD an

Der Wahlkampf nimmt langsam Fahrt auf: Martin Schulz fordert eine gesetzliche Begrenzung von Managerbezügen. Der Kanzlerkandidat der SPD ruft die Union zur Zustimmung der Pläne auf. "Wenn ein Manager 200-mal so viel verdient wie ein Angestellter, verletzt das das Gerechtigkeitsgefühl der Leute. Da ist etwas aus dem Ruder gelaufen", sagte er gegenüber der "Passauer Neuen Presse".

"Wir brauchen eine gesetzliche Regelung, die Gehaltsexzessen in den Vorstandsetagen der DAX-Konzerne einen Riegel vorschiebt." Das erwarteten "auch viele Mittelständler, die keine Lust haben, für die Übertreibungen in einzelnen Konzernen in Mithaftung genommen zu werden", sagte Schulz

Kanzlerkandidat fordert klare Positionierung

Die SPD-Bundestagsfraktion hatte am vergangenen Mittwoch Pläne vorgestellt, die unter anderem vorsehen, die steuerliche Absetzbarkeit der Managergehälter von Aktiengesellschaften und vergleichbaren Kapitalgesellschaften bei 500.000 Euro im Jahr zu deckeln. Die Union will sich dagegen bei einer Neuregelung darauf konzentrieren, die Festlegung der Managergehälter "im Einzelnen" der Aktionärs-Hauptversammlung eines Unternehmens zu übertragen.

Schulz forderte die Union auf, klar Position zu beziehen. "Wir haben einen Gesetzentwurf vorgelegt, CDU und CSU müssen jetzt Farbe bekennen", sagte der Kanzlerkandidat der "Passauer Neuen Presse".

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fri / AFP