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Nach Edathy-Affäre Schmidt soll Nachfolger von Friedrich werden


Der Bauer wird ausgetauscht: Drei Tage nach dem Rücktritt von Agrarminister Hans-Peter Friedrich soll sein Nachfolger schon feststehen. Die CSU hält demnach den Regionalproporz streng ein.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Entwicklungshilfeministerium, Christian Schmidt (CSU), soll neuer Bundeslandwirtschaftsminister werden. Das erfuhr die Nachrichtenagentur DPA am Montag aus Koalitionskreisen. Schmidt folgt auf den im Zuge der Edathy-Affäre zurückgetretenen Hans-Peter Friedrich (CSU). Seinen Posten als Staatssekretär soll den Angaben zufolge der Bamberger Abgeordnete Thomas Silberhorn übernehmen.

Die CSU achtet bei solchen Positionen in aller Regel darauf, dass der Regionalproporz eingehalten wird. Friedrich stammt aus Oberfranken. Damit sollte wieder ein Franke Minister werden. Der 1957 geborene Schmidt ist einer der vier Stellvertreter von CSU-Chef Horst Seehofers.

Friedrich war am vergangenen Freitag auf Druck der Unionsspitze zurückgetreten. Zuvor hatte SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann öffentlich gemacht, dass Friedrich der SPD-Spitze im Oktober mitgeteilt hatte, der Name Sebastian Edathy sei bei Ermittlungen im Ausland aufgetaucht. Friedrich sieht sich mit dem Vorwurf des Geheimnisverrats konfrontiert.

ono/DPA DPA

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