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Parteitag in Kalrsruhe CDU-Generalsekretär Gröhe lobt Merkel und neue Stellvertreter


Die CDU hat auf ihrem Parteitag in Karlsruhe ihre neue Führung gewählt: Volker Bouffier, Norbert Röttgen und Ursula von der Leyen sind künftig die Stellvertreter von Angela Merkel. Generalsekretär Hermann Gröhe lobte die Entscheidung der Delegierten.

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat die neue Führung seiner Partei gelobt. "Es ist vor allem eine starke Führung, die wichtige Themen durch starke Persönlichkeiten zum Ausdruck bringt", sagte Gröhe am Dienstag im Deutschlandfunk. Die Delegierten hatten am Montag auf dem CDU-Parteitag in Karlsruhe Umweltminister Norbert Röttgen, Arbeitsministerin Ursula von der Leyen und den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier zu neuen Stellvertretern der Vorsitzenden Angela Merkel gewählt. Zugleich wurde Bildungsministerin Annette Schavan als CDU-Vize im Amt bestätigt.

Die Bundeskanzlerin habe mit "einer überaus kämpferischen Rede die Seele der Delegierten erreicht und den Gemeinschaftsgeist erfolgreich angesprochen", sagte Gröhe. Merkel habe in der schwarz-gelben Koalition eine andere Aufgabe als zuvor in der großen Koalition. Wenn die beiden großen Parteien zusammenarbeiteten, "ist das eine andere Situation". In Zeiten der großen Koalition sei die Abwesenheit einer starken Opposition beklagt worden. "Insofern sind wir jetzt auch angesichts manch härterer Auseinandersetzung eher wieder ein Stück im Normalfall der Demokratie", sagte Gröhe.

In der Darstellung der eigenen Politik gehe es darum zu sagen, "was man selbst will, den eigenen Kurs deutlich machen". Alle demokratischen Institutionen kämpften heute gegen einen Vertrauensschwund und es gelte, den Charakter der Volkspartei zu verteidigen. "Volksparteien sind so notwendig wie nie zuvor, um die Gesellschaft zusammenzuhalten.", sagte der CDU-Generalsekretär. Deshalb sei es wichtiger, mit Inhalten zu überzeugen als auf Koalitionsoptionen zu schielen.

APN APN

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