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stern-RTL-Wahltrend: Absturz hält an - Grüne nur noch knapp über Fünf-Prozent-Hürde

Die Talfahrt nimmt existenzbedrohliche Züge an: Im aktuellen stern-RTL Wahltrend sinken die Grünen auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren. Die Werte für Union und SPD bleiben stabil.

Grünen-Spitzenkandidaten Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir

Dramatischer Umfrage-Absturz: Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir, die Spitzenkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen für die Bundestagswahl, geraten in Erklärungsnot

Die Union aus CDU und CSU liegt weiterhin 6 Prozentpunkte vor der . Im stern-RTL-Wahltrend bleibt sie im Vergleich zur Vorwoche unverändert bei 36 Prozent, die SPD bei 30 Prozent. Die Linkspartei kann sich um einen Punkt auf 9 Prozent verbessern und wäre nun drittstärkste Kraft. Die AfD stagniert bei 8 Prozent, während die Grünen einen Punkt verlieren auf jetzt 6 Prozent – ihr schlechtester Wert seit August 2002. Ebenfalls 6 Prozent hat nach wie vor die FDP. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 5 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 25 Prozent, zwei Punkte mehr als in der Vorwoche.

Bei der Kanzlerpräferenz gewinnt nochmals einen Prozentpunkt hinzu, während SPD-Chef Martin Schulz 3 Punkte einbüßt und erstmals seit seiner Nominierung zum Kanzlerkandidaten unter die 30-Prozent-Marke fällt. Wenn der Kanzler direkt gewählt werden könnte, würden sich 44 Prozent aller Wahlberechtigten für Angela Merkel entscheiden und 29 Prozent für ihren Herausforderer Schulz.

Wahltrend Grafki Heft 17

Wahltrend vom 20. April 2017


Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 10. bis 13. April 2017 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders 2007 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.





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