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Tochter eins NSU-Opfers im stern: "Merkel hat ihr Versprechen nicht gehalten"

Gamze Kubasik ist Tochter eines NSU-Opfers. Vor zwei Jahren hat ihr Kanzlerin Merkel versprochen, für die Aufklärung der Verbrechen zu sorgen - bislang wurde es nicht eingelöst.

Gamze Kubasik, die Tochter des türkischstämmigen Kioskbesitzers Mehmet Kubasik, der am 4. April 2006 in Dortmund von der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) erschossen wurde, ist von Bundeskanzlerin Angela Merkel enttäuscht. In einem Interview mit dem stern erinnert die 28-Jährige die Kanzlerin an das Versprechen, das sie ihr bei der Trauerfeier für die zehn NSU-Opfer am 23. Februar 2012 in Berlin gegeben hatte. Merkel hatte ihr damals "rückhaltlose Aufklärung" zugesagt. Doch davon habe sie bisher noch nichts gespürt. Stattdessen würden die Behörden "mit ihrer Heimlichtuerei" fortfahren. "Ich bin sehr enttäuscht", sagt Gamze Kubasik dem stern. Sie hatte auf der Trauerfeier eine bewegende Rede gehalten.

Viele offene Fragen

Zwei Jahre später hat Gamze Kubasik weiter viele drängende Fragen: "Als Tochter habe ich das Recht, bis ins letzte Detail alles zu erfahren. War mein Vater wirklich ein Zufallsopfer? Wie hat man ihn ausgewählt? Wer war noch an dem Mord beteiligt?". In dem stern-Gespräch weist sie darauf hin, dass sich an allen Tatorten Hinweise auf lokale Helfer fanden. "Das NSU-Trio war 13 Jahre lang untergetaucht, lebte in der ganzen Zeit aber nie wirklich abgeschottet. Das hat auch der Untersuchungsausschuss des Bundestags festgestellt."

Kubasik hatte gehofft, dass mit dem NSU-Prozess in München endlich Gerechtigkeit einkehrt. "Es geht mir nicht um ein Urteil", sagt sie und kritisiert, dass sie die Ermittlungen der Bundesanwaltschaft nicht überprüfen kann, da ihr Anwalt keine Akteneinsicht in weitere Ermittlungsverfahren bekommt: "Ich verlange nichts mehr als Transparenz. Genau das haben uns die Kanzlerin und Bundespräsident Joachim Gauck versprochen." Für sie sei es das zweite gebrochene deutsche Versprechen: "Als wir hier Asyl bekamen, sagte man uns, dass wir hier sicher sein würden. Doch mein Vater wurde nicht beschützt", so Kubasik zum stern.

Lena Kampf/Matthias Weber
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?