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Forsa-Umfrage: Bundesbürger gehen optimistisch ins neue Jahr

Die Union bleibt zum Jahresende bei 38 Prozent.

Hamburg - Die Bundesbürger haben sich während der Weihnachtstage nicht von ihren parteipolitischen Vorlieben abbringen lassen. In der letzten wöchentlichen Politumfrage des Jahres 2004 von Forsa für den stern und RTL ergaben sich keine Veränderungen zur Vorwoche. Demnach bleibt die Union zum Jahresende bei 38 Prozent. Sie war nach den Querelen um Laurenz Meyer unter die 40 Prozent-Marke gerutscht. Die SPD kommt auf 34 Prozent, die Grünen erreichen 10 Prozent. Wäre jetzt Bundestagswahl, würden sich 8 Prozent der Wahlberechtigten für die FDP entscheiden. Auf die PDS entfielen wie auf "Sonstige Parteien" fünf Prozent.

Die Bundesbürger blicken optimistisch ins neue Jahr. 32 Prozent sind der Meinung, es werde ihnen 2005 besser gehen als noch im vergangenen Jahr – lediglich 11 Prozent befürchten eine Verschlechterung ihrer persönlichen Situation. Der Rest erwartet keine Veränderungen. Dies ergab eine Umfrage von Forsa im Auftrag des stern. Demnach sind jüngere Menschen deutlich positiver eingestellt als ihre älteren Mitbürger: Unter 30-Jährige glauben zu 49 Prozent, es werde ihnen 2005 persönlich besser gehen. Nur 6 Prozent erwarten das Gegenteil. Menschen, die 60 Jahre und älter sind, rechnen hingegen nur noch zu 17 Prozent mit einer Verbesserung ihrer Situation. In dieser Befragtengruppe fürchten 15 Prozent, es werde ihnen im Vergleich zu 2004 schlechter gehen.

Mehr als die Hälfte der Bundesbürger will nach der Flutkatastrophe in Asien spenden. 52 Prozent der Befragten gaben dies in einer Forsa-Umfrage für RTL an. 16 Prozent haben nach eigenen Angaben bereits gespendet. Lediglich 30 Prozent gaben an, kein Geld für die Opfer der Katastrophe geben zu wollen.

Datenbasis: 1.001 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger am 29. und 30. Dezember. Statistische Fehlertoleranz +/- 3 Prozentpunkte. Datenbasis: 2005 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger zwischen dem 27. und dem 30. Dezember 2004. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.

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