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Gewalt in den Niederlanden Brennende Autos, geplünderte Läden: Heftige Proteste gegen Corona-Maßnahmen

Sehen Sie im Video: Proteste gegen Corona-Maßnahmen in den Niederlanden münden in Gewalt.










Bei Protesten gegen verschärfte Corona-Einschränkungen sind in mehreren niederländischen Städten am Sonntag Krawalle ausgebrochen. In Eindhoven wurden Autos angezündet, Ladenfronten zertrümmert und Geschäfte geplündert. Demonstranten und die Polizei lieferten sich gewalttätige Auseinandersetzungen. Nach Berichten von lokalen Medien wurde rund 250 Demonstranten festgenommen. Ähnliche Bilder gab es aus Amsterdam. Dort sollen die Proteste zum Teil von Restaurantbesitzern organisiert worden sein, die von den lang anhaltenden Corona-Beschränkungen in dem Land genervt waren. Im Zentrum von Amsterdam setzte die Polizei Wasserwerfer, Hunde und berittene Beamte ein. Die Einsatzkräfte wurden nach eignen Angaben mit Steinen und Feuerwerkskörpern beworfen. In mindestens zehn Städten seien am Abend Bereitschaftspolizisten mobilisiert worden. Die Proteste richteten sich gegen die verschärften Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus, darunter eine nächtliche Ausgangssperre. Das Parlament hatte die Einschränkungen mit knapper Mehrheit genehmigt. Zwar war die Zahl der Neuinfektionen in den Niederlanden zuletzt rückläufig. Sorgen bereitet aber die Mutation des Virus, die erstmals in England aufgetaucht war. Insgesamt haben die Niederlande bislang 13.540 Corona-Tote und über 940.000 Infektionen verzeichnet.
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In mehreren niederländischen Städten sind Proteste gegen die verschärften Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus eskaliert. Randalierer zündeten Autos an und plünderten Geschäfte.

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