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US-Wahl: Trump oder Clinton? Einer gewinnt so oder so: Putin

Nichts wäre Wladimir Putin lieber, als Donald Trump im Amt des US-Präsidenten zu sehen – das ist die vorherrschende Denke im Westen. Dabei kann dem Kreml der Ausgang der US-Wahl einerlei sein, denn Putin hat längst gewonnen. Dank den Amerikanern selbst.

Wladimir Putin ist es egal, ob Donald Trump oder Hillary Clinton die US-Wahl gewinnt

Aus der Sicht des Kremls wird entweder ein Egomane oder eine alte Bekannte Barack Obama beerben. Beides ist Wladimir Putin recht.

Wenn zwischen Donald Trump und Hillary Clinton die Fetzen fliegen, dann freut es wie so oft in solchen Fällen einen Dritten: in diesem Fall Wladimir Putin. Der russische Präsident schwebt wie ein dunkler Schatten über dem diesjährigen US-Wahlkampf. Waren es die russischen Geheimdienste, die Clintons E-Mail-Affäre ins Rollen brachten? Ist Moskau in der Lage, die Wahlcomputer zu hacken? Und ist Trump gar ein Präsidentschaftskandidat von Putins Gnaden und wird vom Kreml gesteuert?

Unabhängig davon, ob man diese Fragen bejaht oder verneint, eins wird deutlich: Der Westen selbst hat Putin zu einer Hauptfigur der US-Wahl hochstilisiert. Ob nun Clinton oder Trump das Rennen macht, ist für den Kreml-Chef irrelevant geworden. Denn Putin hat auf jeden Fall gewonnen, finden sowohl russische als auch US-amerikanische Experten. 

"Wenn Trump gewinnt, wird im Kreml natürlich der Champagner fließen, aber nicht lange", sagte der ehemalige Putin-Berater und Politologe Gleb Pawlowskij gegenüber der amerikanischen Zeitschrift "Foreign Policy". "Dann wird man erkennen, dass die Wahl von Trump nur zu mehr Chaos führt. Aber das ist genau das, was man will: Chaos."

Wladimir Putin profitiert vom desaströsen Wahlkampf

Warum? "Russland profitiert von jeder Art von Turbulenzen und internen Spannungen", erklärte die unabhängige Politikanalystin Mascha Lipman im Gespräch mit "Foreign Policy". "Wenn dein mächtiger Gegner von innen gelähmt wird, kommt es einem selbst zu Gute." Der desaströse Wahlkampf erlaube Putin vor allem, eine Botschaft in die Welt und ins eigene Land zu tragen: "Sie sagen, dass unsere Wahlen schlecht sind, aber guckt euch ihre Wahl an, guckt euch diese so viel gepriesene Demokratie an", erläuterte Lipman die russische Sicht.

Wer in den USA Präsident wird, spielt aus dieser Perspektive betrachtet für Putin keine Rolle. Beide Kandidaten spielen dem Kreml-Chef in die Hände, wenn auch auf verschiedene Art und Weise. 

Ein Egomane oder eine bekannte Konstante

Sollte Trump gewinnen, herrschten keine Illusionen darüber, wie seine Amtszeit verlaufen werde. "Er ist nicht sehr erfahren, er wird unberechenbar sein", sagte Sergej Markow, Politikwissenschaftler an der Moskauer Universität, Duma-Deputat und Putin-Vertrauter. "Er hat ein starkes Super-Ego. Er läuft Gefahr, sich dazu verpflichtet zu fühlen, ein cooler Typ zu sein, vielleicht sogar cooler als Putin. Denn genau deswegen lobt er Putin - nicht wegen seiner Politik, sondern, weil er ein cooler Typ ist." 

Sollte hingegen Clinton gewinnen, wird sich Putin einer Gegenspielerin entgegengestellt sehen, die ihm erlaubt, seinen Polit-Kurs weiter zu verfolgen. Denn Clinton wird den ihren kaum ändern. Putin wird also die Antagonie zwischen dem vermeintlichen Aggressor USA und dem vermeintlichen Opfer Russland weiter aufbauen können. "Das amerikanische Establishment wird weiter nur eine Bestrafung Russlands fordern. Und Putin wird weiter von einer Provokation reden und die Richtigkeit der russischen Politik predigen", erklärte Lipman.

In beiden Fällen sind innerpolitische Konflikte programmiert: Trump habe das Establishment gegen sich und sei unberechenbar, Clinton sei geschwächt und werde sich ständig gegen Angriffe aus dem Kongress verteidigen müssen. "Je weniger sie sich auf die Außenpolitik konzentrieren, desto besser für den Rest der Welt", so Markow.

Amerikaner lassen Putin übermächtig erscheinen

Die Gefahr innenpolitischer Konflikte können auch US-Politiker nicht mehr leugnen. "Putin hat es geschafft, zusätzliche Zwietracht in unser politisches System zu bringen", sagte der Demokrat und Mitglied des Geheimdienstausschusses, Adam Schiff, gegenüber der US-Zeitung "Daily Beast". "Er ist bestrebt, Clinton zu schwächen, damit er eine schwächere Gegnerin hat, sollte sie gewinnen."

Mit der angeblichen Hacking-Kampagne gegen Clinton habe Putin eins zeigen wollen: "Wir können das, wir haben keine Angst vor euch", sagte Mark Galeotti, Wissenschaftler am Institut für Internationale Beziehungen in Prag.

Dabei sind es die Amerikaner selbst, die Putin in ihrem eigenen Wahlkampf übermächtig stark erscheinen lassen. Der ehemalige CIA-Direktor Michael Hayden behauptete in der "Washington Post", Trump sei nur ein nützlicher Idiot, naiv und werde von Moskau manipuliert und ausgenutzt. 

Omnipräsenz Putins demonstriert seine Macht

Clinton selbst bezeichnete ihren Gegner als Putins Marionette. Die Demokraten unterstellten ihm, geheime Kontakte zu einer russischen Bank zu haben.

Doch die Strategie, Trump als einen Kreml-Hörigen abzustempeln, spielt nur Putin in die Hände. "Indem man Trump als Putin-Marionette bezeichnet, demonstriert man nur die Schwäche des amerikanischen politischen Systems", sagte die ehemalige Offizierin beim National Intelligence Council, Fiona Hill, der "Daily Beast". "Es erscheint schwach und zerbrechlich, wenn Außenseiter tatsächlich in der Lage sind, es zu beeinflussen."

Die Omnipräsenz Putins beim US-Wahlkampf demonstriert eins: Es führt kein Weg an Russland vorbei. Die Politikwissenschaftlerin Lipman formulierte es so: "Man mag Russland nicht mögen, es hassen, es fürchten, es bestrafen, aber man kann nichts dagegen unternehmen. Es kann machen, was es will."

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(