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James Comey: In Moskau kümmert die Entlassung des FBI-Chefs niemanden - zumindest offiziell

Der russische Schatten liegt über Trumps Präsidentschaft wie ein Fluch. Nun fiel offenbar auch der FBI-Chef James Comey ihm zum Opfer. Während sein Rauswurf Washington in Atem hält, interessiert es in Moskau niemanden. Doch der Schein trügt.

Wladimir Putin äußerte sich am Rande eines Hockeyspiels zum Fall James Comey

Wladimir Putin äußerte sich am Rande eines Hockeyspiels zum Fall James Comey

"Wirft die Kündigung Comeys einen Schatten auf Ihre Gespräche?", wollen Journalisten wissen, als der russische Außenminister Sergej Lawrow vor dem Oval Office steht, wo bereits Donald Trump auf ihn wartet. Lawrow reißt die Augen auf. "Wurde er gefeuert? Sie machen Witze", scherzt er im gespielten Ernst und verschwindet kopfschüttelnd hinter den schweren Türen. 

In diplomatischen Kreisen ist Lawrow für seinen Humor bekannt. Selbst kurz vor einem Treffen mit dem unberechenbaren Trump ist er noch zu einem kleinen Scherz aufgelegt. Dabei stand das Treffen der beiden am Mittwoch unter keinem guten Stern. Nur wenige Stunden zuvor war die Entlassung des FBI-Chefs bekannt geworden - des Mannes, der die Ermittlungen zu möglichen Verbindungen zwischen Russland und Trumps Wahlkampfteam geleitet hat. Zufall? Nur wenige glauben noch daran.

Lawrow aber zuckt nur mit den Schultern. Nichts als "Fiktion" seien die Behauptungen, Moskau habe sich in den US-Wahlkampf eingemischt, sagt er nach dem Treffen mit Trump und seinem Amtskollegen Rex Tillerson. "Für das amerikanische Volk muss es doch erniedrigend sein zu hören, dass Russland die Innenpolitik der USA bestimmt", bemerkt er. "Wie kann eine große Nation, ein großes Land so denken?", zitiert ihn die "New York Times". 

Wie ein zufriedener Kater

Cool bleiben - hieß auch die Devise auf einem Hockeyfeld in Sotschi. Dort nahm Wladimir Putin an einem Gala-Spiel gegen ein paar Milliardäre teil. Kurz bevor er auf das Eis trat, stellte sich ihm jedoch eine Reporterin des US-Senders CBS in den Weg. Ob die Entlassung Comeys sich auf die Beziehungen zwischen Russland und USA auswirken würde, wollte sie wissen. Putin grinste bloß.

Die Frage finde er lustig. "Wir haben nichts mit der Entlassung Comeys zu tun. Präsident Trump bewegt sich im Rahmen seiner Kompetenzen, die durch die Verfassung festgelegt sind. Was geht uns das an?", erwiderte er und schmunzelt wie ein zufriedener Kater, der gerade ein bisschen von der Sahne genascht hat, wie es so schön in einem russischen Sprichwort heißt. "Ich habe ja vor Hockey zu spielen. Sie sind auch eingeladen", fügte er augenzwinkernd hinzu.

Der Kreml bleibt also bei seinem Kurs. Mit den Querelen in Washington will man nichts zu tun haben. Ob bei dem Rücktritt von Sicherheitsberater Michael Flynn oder nun im Fall von James Comey, Putin wäscht seine Hände in Unschuld. 

James Comeys Entlassung ist Genugtuung für den Kreml

In der russischen Öffentlichkeit kann man die Aufregung um die angeblichen Beziehungen zu Trumps Team ohnehin nicht verstehen. Was ist daran falsch, wenn man versucht, eine Gesprächsbasis aufzubauen, lautet der allgemeine Tenor. "Von den Falken in Washington wird allein die Bereitschaft zum Dialog mit den Russen schon als Gedankenverbrechen gesehen", beschwerte sich unlängst der Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten Konstantin Kossatschow. 

Und doch: Die Zufriedenheit über die Entlassung des FBI-Chefs können sowohl Lawrow als auch Putin nicht ganz hinter ihren Witzeleien verbergen. Belustigung, Befriedigung, Genugtuung blinzeln zwischen den Zeilen durch, als sie sich zu Comey äußern.

Allein der Verdacht darauf, dass der Direktor der amerikanischen Bundespolizei gefeuert wird, weil er gegen den US-Präsidenten wegen düsterer Geschäfte mit Russland ermittelt, muss Balsam für die Seele des Kremls sein. 

Die Vorstellung von Trump als einem Kreml-Hörigen spielt Putin nur in die Hände. Indem man Trump als Putin-Marionette bezeichnet, demonstriert man nur die Schwäche des amerikanischen politischen Systems. Es erscheint schwach und zerbrechlich, wenn Außenseiter tatsächlich in der Lage sind, es zu beeinflussen. Der russische Schatten liegt über Trumps Präsidentschaft wie ein Fluch und sendet in die Welt die Botschaft: Es führt kein Weg an Russland vorbei.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(