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stern-Umfrage Gibt es bald eine Frauenquote in der Bundesliga? Das sagen die Vereine dazu

Fans des SC Freiburg demonstrieren im Heimspiel gegen den FC Bayern München gegen Sexismus im Fußball.
Fans des SC Freiburg demonstrieren im Heimspiel gegen den FC Bayern München gegen Sexismus im Fußball.
© Patrick Seeger/ / Picture Alliance
Der FC St. Pauli hat eine Frauenquote für seine Gremien beschlossen, als erster Profiklub in Deutschland. Nur der Sonderweg eines Vereins, der sowieso vieles anders macht – oder ein Signal an die anderen? Wird die Bundesliga diverser? Wir haben nachgefragt.
Moritz Herrmann

Anfang September hat der FC St. Pauli auf seiner Mitgliederversammlung eine Frauenquote beschlossen, die für die allermeisten Gremien im Verein gelten soll – als erster und einziger Fußballprofiklub in Deutschland. Mindestens 30 Prozent Frauen, so lautet das Versprechen, an dem man auf dem Kiez künftig messen lassen muss und will. Eine Quote sei die einzige Möglichkeit, um eine geschlechtergerechtere Besetzung zu erreichen, hatte Präsident Oke Göttlich im Vorfeld geworben und bejubelte den Beschluss sodann: "Das ist für den Verein total wichtig. Wir stehen für Diversität. Wir stehen auch für Toleranz."

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