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1. Bundesliga: Fünf Fragen an den 19. Spieltag

Die Bayern haben den Auftakt zur Rückrunde versemmelt und müssen gegen Wolfsburg aufpassen, ihr Brot und Butter-Geschäft nicht zu vernachlässigen. Dazu stellt sich die Frage, ob in Hoffenheim nicht kleinere Brötchen gebacken werden müssen. Die Bundesliga-Vorschau beschäftigt sich auch mit Bruno Labbadia und einem Deo.

Der 19. Spieltag steht an und wie immer drängen sich im Vorfeld einige wichtige Fragen auf. In Hoffenheim wurde der Winterschlussverkauf ausgerufen und Dietmar Hopp sorgt sich um die Leistungsfähigkeit seiner Truppe. Nach dem starken Auftritt des Gegners aus Dortmund gegen den HSV macht man sich Sorgen bei der TSG.

Die Bayern bangen indes um die Beißfähigkeit ihrer Truppe und spüren vor dem Duell mit dem VfL Wolfsburg die Konkurrenz im Nacken. Die Fünf Fragen beschäftigen sich aber auch mit einem vorhersehbaren Spiel, dem Casting des nächsten jungen Matchwinners und einem Deo, das sich an der Liga orientiert.

Projekt-Schluss in Hoffenheim?

Wenn die TSG Hoffenheim zur Auswärtsfahrt nach Dortmund lädt, dann kann von Butterfahrt oder Ferienfreizeit kaum gesprochen werden. Es gleicht mehr einer Reise in das verbale Feindesland, denn nirgendwo in der Liga muss sich TSG-Mäzen Dietmar Hopp mehr Anfeindungen gefallen lassen. Das Aufeinandertreffen bietet sich jedoch auch dazu an, einmal das Projekt Hoffenheim kritisch zu hinterfragen.

Das letzte Duell beider Teams in Dortmund endete 1:1 und der BVB schaffte in den letzten Sekunden noch das glückliche Remis durch einen Treffer von Antonio da Silva. Die Frage ist, ob die Gäste überhaupt dazu in der Lage sind, eine solche Leistung zu wiederholen. Mit Gylfi Sigurdsson, Chinedu Obasi und Vedad Ibisevic wurden drei Offensivkräfte angegeben und die Zuschauerzahlen sind rückläufiger, als die Ebbe an der Nordsee.

Was also passiert gerade in Hoffenheim? Hopp wollte Ibisevic eigentlich behalten, um nicht frühzeitig in den Tabellenkeller abzurutschen. Auf der anderen Seite will er sich bis 2014 aus der Verantwortung ziehen, Geld in den Club zu stecken. Der Club muss sich also irgendwann selber tragen. Das Publikum quittierte die dürftigen Leistungen und die Vereinspolitik indes mit Abstinenz - gegen Hannover gab es mit 24.800 Gästen ein Rekordergebnis der negativen Sorte.

In Hoffenheim muss man sich also scheinbar damit abfinden, eher gegen den Abstieg als um die Plätze im internationalen Geschäft zu spielen. "Hoffentlich gehen wir am Samstag in Dortmund nicht unter. Dann wird es wackelig“, erklärte auch Hopp dem kicker. Bei der TSG müssen also bald wohl kleinere Brötchen gebacken werden.

Alles für den Wolf?

Das Brot und Butter-Geschäft für den FC Bayern ist hingegen die Meisterschaft - so erklärte es zumindest Karl-Heinz Rummenigge im aktuellen Bayern-Magazin. Dem Focus sagte er - um im Bild zu bleiben -, dass der Mannschaft gegen Gladbach auch der nötige Biss gefehlt habe. Nun sind die Münchner also, wie schon in der Hinrunde, mit einer Niederlage gestartet und treffen auf den VfL Wolfsburg mit Trainer Felix Magath.

Natürlich ist der VfL in des Gegners Stadion nicht einmal ein Schaf im Wolfspelz. Jenseits der Stadtgrenze legen die Wölfe alles ab, was auch nur im Ansatz mit Fußball und Profitum zu tun hat. Doch können die Wölfe an diesem Spieltag bereits das Zünglein an der Wage sein, wenn es um die Meisterschaft geht. Denn sollten die Bayern verlieren, haben sie sechs Niederlagen auf dem Konto.

Seit dem Start der Bundesliga 1963/64 hat es kein Team geschafft, sich die Meisterschaft auf den städtischen Balkon zu holen, die nach 19. Spieltagen diese Anzahl an Niederlagen aufwies. Die Bayern (85/86 sowie 00/01), der 1. FC Köln (77/78) und Wolfsburg (08/09) hatten in ihren Meisterjahren jeweils fünf Spiele verloren und halten damit den Rekord. Verlieren ist also verboten.

Wer hat ein Tor gesehen? Niemand!

Mit der Meisterschaft im Ohr wagen wir einen rasanten Abstieg in die ganz unteren Gefilde und betrachten uns das Duell zwischen dem FC Augsburg und dem 1. FC Kaiserslautern. Bei beiden Teams ist der Herr Harmlos im Sturm gesetzt und hat bisher wenig Anstalten gemacht, seinen Posten gegen einen Platz auf der Bank zu tauschen.

Zusammen kommen beide Teams auf magere 28 Tore, und selbst wenn sie zum 1. FC Kaisersburg fusionieren würden, hätten sie nur genauso viele Tore auf dem Konto wie das schlechteste Team der Top-Fünf der Tabelle. Warum sich nicht also auf ein torloses Remis einigen? Dann würden die Spielplätze in Augsburg und Kaiserslautern auch am Samstag um 15:30 Uhr mal einen Familienvater zu Gesicht bekommen.

Er kommt! Der Labbadia-Effekt.

Dort stand Bruno Labbadia hie und da, wenn er bei einem Verein entlassen wurde und die Freizeit nutzte, um mit der Familie wie ein ganz normal Berufstätiger jene ominösen Samstage zu verbringen. In seiner Zeit als Trainer wurde auch die Werbeindustrie auf den Mann aufmerksam, der sowohl in der 2. Bundesliga als auch in der obersten Spielklasse mindestens 100 Tore als Spieler erzielte.

Denn ein bekannter Hersteller von Deos kopierte den Labbadia-Effekt, vermarktete seine Düfte in Anlehnung an den Darmstädter und nannte es Axe-Effekt. Labbadia war nämlich dafür bekannt, in der Hinrunde stets mit guten Leistungen zu glänzen, um dann in der Rückrunde einen Einbruch der ganz besonderen Sorte an den Tag zu legen - auch ein Deo hält eben nicht ewig.

Mit Stuttgart spielte Labbadia eine gute Rückrunde der Saison 2010/11, als er die Schwaben auf einem Abstiegsplatz übernahm und bis auf Platz zwölf führte. Zur neuen Spielzeit wurde dann der Einbruch prophezeit, der jedoch zunächst nicht kam. Doch seit dem neunten Spieltag läuft es nicht mehr rund beim VfB. In den folgenden neun Spielen fuhr man schwache sechs Punkte ein und präsentierte sich wie ein Absteiger - selbst Augsburg, Freiburg und Kaiserslautern punkteten besser.

Es folgen nun Spiele gegen Gladbach sowie Leverkusen und zudem geht es im Pokal gegen die Bayern. Bei neun Spielen ist es schwer, nur von einer Momentaufnahme zu sprechen, der Trend ist eindeutig. Doch wird er auch zum Labbadia-Effekt? Apropos Trend:

DBSDNJFS

Abkürzungen liegen im Trend und "die Bundesliga sucht den nächsten jungen Fußball-Star". Das Casting findet praktisch jedes Wochenende auf den Plätzen statt und man darf Woche für Woche gespannt sein, wer der nächste Nachwuchsspieler ist, der auf sich aufmerksam macht. Die Mopo nannte es schon liebevoll "Justin Bieber-Effekt“.

Die Spieler werden immer jünger und zuletzt durfte Sebastian Polter (20) sich als Held fühlen, als er den VfL Wolfsburg zum Sieg schoss. Auch Matthias Ginter ist die neue Identifikationsfigur in Freiburg - spätestens nach seinem 1:0 gegen Augsburg. Im Schnitt sind die Spieler genau 25 Jahre alt und zuletzt war das Durchschnittsalter der Spieler in der Saison 1989/90 niedriger - zumindest bei den eingesetzten Spielern.

"Wir sind jung - und deshalb fit“, hatte Kevin Großkreutz dem Focus erklärt, nachdem der HSV mit 5:1 abgefertigt wurde. Wenn es aber nur danach geht, ist die Einstiegsfrage dieses Artikels direkt schon beantwortet. Denn die TSG Hoffenheim stellt mit einem Altersdurchschnitt von 23,56 Jahren das jüngste Team der Liga. Schade Dortmund, alles scheint vorbei. Wer für die TSG den Siegtreffer erzielen wird? wir werden sehen ...

Gunnar Beuth

sportal.de / sportal

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Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.