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1. Bundesliga: Hamburg und Augsburg gerettet - Köln und Hertha spielen um Platz 16

Die gute Nachricht zuerst: Der Hamburger SV und der FC Augsburg steigen in diesem Jahr nicht aus der Bundesliga ab. Das bedeutet im Umkehrschluss: Hertha BSC Berlin und der 1. FC Köln spielen am letzten Spieltag den Relegationsplatz unter sich aus. Zu Recht, sagt unsere Abstiegskonferenz.

Jeweils vier Gegentore für die Mitabstiegskandidaten haben dem Hamburger SV und dem FC Augsburg den Klassenerhalt trotz Nullnummern gegen den FSV Mainz 05 und bei Borussia Mönchengladbach beschert. Der 1. FC Köln verlor dagegen mit 1:4 beim SC Freiburg, Hertha BSC ging auf Schalke mit 0:4 unter - die beiden Clubs dürfen nun im Fernduell um den Relegationsplatz spielen. 

Dabei hat Hertha die vermeintlich leichtere Aufgabe, geht es doch im heimischen Olympiastadion gegen 1899 Hoffenheim, während Köln die Bayern empfängt. Angesichts der am vorletzten Spieltag gezeigten Leistung müsste man jedoch fast den Kölnern zur Relegationschance gratulieren. Nicht, weil sie so gut waren. Sondern, weil die Herthaner ebenso schlecht waren und drei Punkte hinter dem FC liegen.

Auch vor dem Anpfiff war die Konstellation klar: Hamburg als 14. benötigte mindestens ein Remis, besser einen Sieg, um den Klassenerhalt als gesichert zu betrachten, ein Dreier hätte auch den Augsburgern ein weiteres Jahr im Oberhaus beschert. Für Hertha und Köln ging es um das nackte Überleben: nur Siege zählten.

1. Halbzeit: Herthas und Kölns Leid – Hamburg und Augsburg atmen auf

Schalke - Hertha

Den Berliner Gästen merkte man schnell an, warum sie auf dem vorletzten Platz stehen. Ein wirkliches Gegenanrennen, gegen den drohenden Abstieg, gab es nicht – angesichts des Gegners vielleicht auch nicht verwunderlich. Doch tief stehende Berliner konnten den Schalkern kaum gefährlich werden. Nach spätestens einer Viertelstunde rechneten die meisten der 61.673 Zuschauer mit einem Einschlag in Thomas Krafts Gehäuse.

Der folgte in der 32. Minute durch – wen auch sonst – Klaas-Jan Huntelaar, der von Joel Matip im Strafraum angespielt worden war und Kraft per Flachschuss zum 1:0 überwinden konnte. Berlins einzige Hoffnung zu dem Zeitpunkt auf den Relegationsplatz konnte nur ein Kölner Patzer sein.

SC Freiburg - 1. FC Köln

Und der folgte im MAGE SOLAR Stadion kurz danach. Nachdem die Kölner sich in der Anfangsphase im Gegensatz zur Hertha munter vor dem Freiburger Strafraum gezeigt hatten und die Gastgeber in eine passive Rolle gedrängt hatten, kamen diese in der 36. Minute zum Torerfolg.

Daniel Caligiuri hatte den Konter eingeleitet und zu Mensur Mujdza gepasst. Der ließ sich nicht zwei Mal bitten und schoss aus fünfzehn Meter auf Michael Rensings Tor. Der in den letzten Wochen einzig gute Kölner hätte den Ball eigentlich haben müssen, ließ ihn jedoch unglücklich passieren.

Das Abstiegsbild nach 45 Minuten

Weniger ereignisreich ging es bei den bis dahin nur gefährdeten Teams auf Platz 14 und 15 zu, die beim Halbzeitpfiff ohne eigenes Dazutun – sieht man einmal von der Verhinderung eines Gegentores ab - gute Aussichten hatten. Wenig Torchancen bestimmte die Partien in der Imtech Arena. Im Borussia Park hatten sich die Augsburger hinten eingeigelt und ließen die Gastgeber die Partie bestimmen. Geknackt wurde der FCA-Riegel in den ersten 45 Minuten jedoch nicht.

Und so waren zum Pausentee die Hamburger und Augsburger gerettet, während die Kölner und Herthaner den Relegationsplatz 16 unter sich ausspielen mussten.

2. Halbzeit: Die kurze Kölner Hoffnung heißt Podolski

SC Freiburg - 1. FC Köln

Und dem kamen die Kölner kurz nach Wiederanpfiff näher, auch wenn Lukas Podolskis Tor in der 47. Minute zum 1:1 lediglich einen Drei-Punkte-Vorsprung auf Hertha bei einer schlechteren Tordifferenz bedeutet. Doch zurück zum Erfreulichen, nämlich dem Treffer der Gäste. Miso Brecko bediente Podolski per Einwurf, der zog dank der Nachlässigkeit zweier Freiburger in Richtung Tor und kurz vor dem Sechzehner ab – Oliver Baumann wirkte ebenfalls nicht ganz glücklich und kassierte so den Ausgleich.

Das wiederum wollten Baumanns Vorderleute nicht lange auf sich sitzen lassen. Dieses Mal bediente Mujdza Caliguri mit einer Flanke nach außen, der nahm den Ball direkt ab und flankte ihn direkt vor das Tor, wo Karim Guédé ebenfalls volley draufhielt und Rensing keine Chance ließ (54.).

Zwei Tore waren innerhalb der ersten zehn Minuten in den Abstiegsspielen gefallen – das Tabellenbild blieb wieder das alte.

Schalke – Hertha

Während man sich in Hamburg und Gladbach auch ergebnistechnisch nicht anstrengte, erledigten die Gegner der Mitabstiegskandidaten also die Arbeit für Dino und Neuling. Allerdings hatte bei den Schalkern Jermaine Jones Glück, dass er nicht für eine Unterzahl seines Teams gesorgt hatte. Jones säbelte Änis Ben Hatira mit Anlauf auf Höhe der Mittellinie um und sah von Schiedsrichter Günter Perl seine 14. Gelbe Karte – in 19 gespielten Partien.

Für Erfreulicheres auf Schalker Seite sorgte Lewis Holtby in der 73. Minute, als er von Huntelaar angespielt in den Strafraum zog und Kraft aus 14 Metern überwand. Herthas Klassenerhalts-Hoffnungen ruhten nun auf den Freiburgern – und dem letzten Spieltag.

Freiburg – Köln

Die Freiburger erfüllten die Erwartungen mit dem 3:1 über. Wieder war es Caliguri, der Kölns Sorgen noch einmal verstärken sollte. In einer 6:4-Überzahlsituation für die Breisgauer sah seinen Mitspieler, Caliguri schlenzte von links den Ball um Rensing in das rechte Eck hinein. Köln hatte förmlich um das Gegentor gebeten, bekam es und muss im Kampf um den Relegationsplatz möglichst gegen Bayern punkten.

Schalke – Hertha

Allerdings nur, wenn Hertha gegen Hoffenheim gewinnen kann. Ein Auftritt wie auf Schalke könnte jedoch für die Berliner nichts Gutes bedeuten. Denn die Schalker kamen in der Schlussphase noch zu zwei weiteren Toren durch Raul (84.) und Huntelaar (88.) und sicherten durch das 4:0 den dritten Tabellenplatz vor Borussia Mönchengladbach.

Der Schlussstrich

Die Borussen konnten nämlich den Augsburger Riegel auch in Halbzeit zwei nicht knacken und spielten ein torloses Remis, das für die Gäste wiederum den Klassenerhalt bedeutete. Gleiches Ergebnis und damit gleiche Freude gab es bei den Hamburgern, die durch das 0:0 gegen Mainz in ihr 50. Bundesliga-Jahr gehen.

In Freiburg war es indes noch zu einem vierten Gegentreffer für die Kölner gekommen, als Sebastian Freis in der Nachspielzeit auch noch einmal Rensing überwinden durfte. So gehen die beiden Kontrahenten um den Relegationsplatz mit jeweils vier Gegentoren im Gepäck in das Fernduell. Angesichts des Auftretens der Teams am vorletzten Spieltag, sollte keines der beiden Fernlager die Erstliga-Termine für die nächste Saison notieren.

Sven Kittelmann

sportal.de / sportal

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Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.