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2. Bundesliga: Greuther Fürth so gut wie aufgestiegen

Greuther Fürth ist der Aufstieg in die Bundesliga kaum noch zu nehmen. Durch den 2:1-Sieg über den FC St. Pauli haben die Franken den Relegationsplatz bereits sicher. Verliert Düsseldorf gegen Dresden, wären sie definitiv aufgestiegen.

Erstligareifer Jubel in Fürth, bitterer Absturz von Hansa Rostock: Nur noch ein mittleres Wunder kann den Aufstieg der Greuther verhindern. Zum Auftakt des 31. Spieltages in der 2. Bundesliga bezwangen die Franken Verfolger FC St. Pauli mit 2:1 (1:0).

Nach dem neunten Heimsieg in Serie können die Franken nun möglicherweise schon am Montag den Sprung in die deutsche Eliteliga feiern. Bei einer Pleite des Tabellendritten Fortuna Düsseldorf bei Dynamo Dresden wäre der Aufstieg der Fürther schon drei Spieltage vor Schluss perfekt.

Hängende Köpfe gab es dagegen bei Hansa Rostock. Nach zuletzt drei Siegen in Serie musste Rostock im Keller-Duell gegen den FSV Frankfurt eine bittere 0:5 (0:1)-Heimpleite hinnehmen. Union Berlin besiegte Eintracht Braunschweig mit 1:0 (1:0).

Starker Beginn sichert Fürths Erfolg

Drei Tage nach der Nullnummer von Braunschweig legte Tabellenführer Fürth im Spitzenspiel gegen St. Pauli los wie die Feuerwehr. Hinten ließ das Team von Trainer Mike Büskens vor mit 15 500 Zuschauern ausverkauftem Haus wenig zu, vorne stellte Heinrich Schmidtgal die Weichen früh auf Sieg (6. Minute). "Wenn wir dieses extrem wichtige Spiel gewinnen sollten, ist es nur noch ein kleiner Schritt", erkannte Fürths Präsident Helmut Hack zur Halbzeit.

Nach dem Wechsel stemmten sich die Hanseaten zwar gegen die drohende Niederlage. Deniz Naki vergab kurz nach dem Wechsel (49.) die Chance zum Ausgleich. Doch ausgerechnet der frühere Pauli-Profi Gerald Asamoah machte alles klar (65.). Mahir Sagliks Anschlusstor kam zu spät (90.), Fürth durfte ausgelassen jubeln. Für die Hanseaten wird es im Kampf um die direkte Bundesliga-Rückkehr nun immer enger.

Hansa verliert Sechs-Punkte-Spiel

Ausgerechnet im Kellerduell fand die Aufholjagd von Hansa erst einmal ein Ende. Die optimale Ausbeute von neun Punkten hatte das Team in den letzten drei Partien geholt, doch am Freitag lief alles schief. Der frühere Hansa-Spieler Zafer Yelen brachte die Gäste (5.) in Front. Nach der Pause machten Ilijan Micanski (57./64.) und Ju-Tae Yun (69./75.) alles klar. Während Rostock nun weiter um den Klassenverbleib bangen muss, kann Frankfurt etwas durchatmen.

Im Niemandsland der Zweitliga-Tabelle besiegte Union Berlin Neuling Eintracht Braunschweig mit 1:0 (1:0). Simon Terodde sorgte für das Tor des Abends (30.).

sportal.de / sportal

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