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Bundesliga: Starke Schalker kämpfen 80 Minuten - dann kommt Lewandowski

Der FC Schalke 04 liefert eine starke Leistung gegen den FC Bayern ab, ist zwischenzeitlich der Führung sogar näher. Doch am Ende gewinnt der Rekordmeister, vor allem wegen eines Mannes.

Robert Lewandowski vom FC Bayern München war mit einem Treffer und einer Vorlage der entscheidende Mann gegen den FC Schalke 04

Robert Lewandowski vom FC Bayern München war mit einem Treffer und einer Vorlage der entscheidende Mann gegen den FC Schalke 04

Der FC Bayern hat den ersten Dämpfer in der neuen Ära mit Trainer Carlo Ancelotti eiskalt abgewendet. Kurz vor dem Start in die neue Champions-League-Saison schossen Torgarant Robert Lewandowski (81. Minute) und Joshua Kimmich (90.+1) die Münchner am Freitagabend mit ihren späten Treffern zum 2:0 (0:0)-Sieg beim FC Schalke 04 und retteten dem Tabellenführer damit den makellosen Sechs-Punkte-Start in der Fußball-Bundesliga. Gegen die hoch engagierten Gastgeber, die im ersten Liga-Heimspiel unter Coach Markus Weinzierl überzeugten, feierten die Bayern damit den vierten Sieg im vierten Pflichtspiel der Saison und bescherten Ancelotti den erhofften Erfolg in der ersten Liga-Auswärtspartie.

Nach dem furiosen 6:0 gegen überforderte Bremer zwei Wochen zuvor bekamen es die Münchner diesmal mit einem stärkeren Gegner zu tun. Zwar bestimmten die Gäste die Anfangsviertelstunde, konnten sich aber im 93. Liga-Duell der beiden Clubs lange nicht entscheidend vor dem Schalker Tor durchsetzen. Zunehmend kamen die Hausherren besser ins Spiel und setzten den Bayern, bei denen Europameister Renato Sanches anstelle von Arturo Vidal sein Bundesliga-Debüt gab, richtig zu.

Schalke-Coach Markus Weinzierl baute kräftig um

Dass Coach Markus Weinzierl bei den Königsblauen nach dem 0:1 bei Eintracht Frankfurt gleich sechs Änderungen in seiner Startelf vorgenommen hatte, machte sich bald positiv bemerkbar. Fünf der sieben Neuzugänge durften von Beginn an ran.

Der ukrainische Nationalspieler Jewgeni Konopljanka gefiel mit einigen rasanten Sprints und sorgte so in der 38. Minute für die gefährlichste Szene vor der Pause. Nach schönem Solo von Abdul Rahman Baba brachte Konopljankas Flanke Bayern-Keeper Manuel Neuer in Bedrängnis, doch Klaas-Jan Huntelaar konnte die Nachschussgelegenheit nicht nutzen.

In der Defensive wirkten die Schalker deutlich aggressiver und besser organisiert als noch zum Saisonauftakt. Die neuen Abräumer Nabil Bentaleb und Benjamin Stambouli störten das Offensivspiel der Münchner immer wieder erfolgreich. Auch die von Naldo in seinem 300. Bundesliga-Spiel dirigierte Abwehr machte den Bayern-Torjägern das Leben deutlich schwerer als die Bremer. So war Schalke-Schlussmann Ralf Fährmann bis zur Halbzeit nicht einmal ernsthaft gefordert.

Behandlungspause für den Schiri

Einen Schreckmoment erlebte indes Schiedsrichter Manuel Gräfe. In der 27. Minute musste sich der Berliner wegen einer Blessur an der rechten Wade behandeln lassen, konnte aber weitermachen.

Auf dem Rasen bot sich auch nach der Pause das gleiche Bild. Die Schalker nährten die Hoffnungen auf ein Ende der seit fast sechs Jahren anhaltenden Negativserie gegen die Bayern. Huntelaar, der bisher noch nie gegen die Münchner getroffen hatte, ließ mit einem satten Schuss aus 25 Metern die Latte erzittern (56.).

Gäste-Trainer Carlo Ancelotti reagierte umgehend auf das wachsende Selbstbewusstsein der Schalker, bei denen inzwischen auch Rekordtransfer Breel Embolo die Offensive verstärkte. Douglas Costa und Vidal ersetzten die wirkungslosen Franck Ribéry und Xabi Alonso. Nun erhöhten die Bayern den Druck. Costa vergab aus bester Position (72.), Robert Lewandowski setzte den Ball nach Flanke von David Alaba aus wenigen Metern über das leere Tor (74.).

Sieben Minuten später war Lewandowski dann zielsicher. Nach herrlichem Zuspiel von Javi Martinez überlistete der Topstürmer die Schalker Abseitsfalle und ließ auch Fährmann keine Chance. Die Schalker hatten darauf keine Antwort mehr, Kimmich machte kurz vor Schluss alles klar. Für die Münchner geht damit die Siegesserie weiter. Es war eine letztlich gelungene Generalprobe für das erste Champions-League-Gruppenspiel gegen den russischen Vizemeister FK Rostow am Dienstag. 

Ulli Brünger und Heinz Büse / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(