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Bundesliga: Hoffenheim (kurzfristig) Spitze - Werder kann einfach nicht gewinnen

Julian Nagelsmann bezwingt seinen Lehrgangskollegen Domenico Tedesco - und Hoffenheim ist nach dem Erfolg gegen Schalke weiter unbesiegt. Leipzig kann wieder gewinnen, Werder Bremen und der SC Freiburg schaffen das nicht.

Jubeltraube in Hoffenheim: Die TSG schlägt Schalke und setzt sich oben fest

Jubeltraube in Hoffenheim: Die TSG schlägt Schalke und setzt sich oben fest

Julian Nagelsmann gegen Domenico Tedesco 2:0: Im ersten Bundesliga-Duell der einstigen Einser-Absolventen der Fußballlehrer-Ausbildung behielt Nagelsmann mit 1899 Hoffenheim die Oberhand gegen Schalke 04. Die Kraichgauer sind nach sechs Spieltagen damit noch unbesiegt und zogen vor dem Abendspiel zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach (18.30 Uhr/Sky) mit 14 Punkten an die Tabellenspitze.

Hoffenheim kam in der heimischen Rhein-Neckar-Arena besser ins Spiel und ging durch den Flachschuss von Dennis Geiger (13. Minute) nicht unverdient in Führung. Schalke kam aber zunehmend besser ins Spiel, konnte die dritte Saisonniederlage aber nicht verhindern, weil Lukas Rupp für 1899 noch traf (90.+3).

Dank Timo Werner: Leipzig bleibt an der Spitze dran

Das Duell überstrahlte ein wenig das nicht weniger interessante Programm am Samstagnachmittag. RB Leipzig setzte sich nach zwei Spielen ohne Sieg mit 2:1 (1:0) gegen Eintracht Frankfurt durch. Nach drei Niederlagen in Serie feierte der FSV Mainz 05 ein 1:0 gegen Hertha BSC. Werder Bremen und der SC Freiburg warten nach dem 0:0 weiter auf den ersten Saisonsieg. Der SV Werder vergab dabei wie schon unter der Woche gegen Wolfsburg mehrere Großchancen. Freiburg verteidigte clever - und hatte ebenfalls die Möglichkeit, das Spiel für sich zu entscheiden. Die Überraschungsmannschaft FC Augsburg punktete auch in Stuttgart beim 0:0 - und ist nun bereits seit fünf Spielen unbesiegt.


Auf Timo Werner war in Leipzig zur Erleichterung der Fans und RB-Trainer Ralph Hasenhüttl Verlass. Der deutsche Nationalstürmer bereitete mit seinen Drehschuss die Führung durch Jean-Kevin Augustin (28.) vor und machte mit einem fast identischen Schuss das 2:0 (68.). Trotzdem ließ Frankfurt die Gastgeber noch zittern, als Ante Rebic der Anschlusstreffer (77.) gelang.

Der vieldiskutierte Videobeweis kam in Mainz zum Einsatz. Nach einem Rempler von Herthas Karim Rekik gegen den Mainzer Yoshinori Muto im Strafraum schaute sich Schiedsrichter Tobias Stieler die Szene nochmals in der Video-Area an und entschied auf Foulelfmeter. Den verwandelte Pablo de Blasis zum 1:0 (54.). Wegen unsportlichen Verhaltens sah Hertha-Kapitän Vedad Ibisevic eine Minute vor dem Abpfiff die Rote Karte.

DPA

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