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H. Sarpei: "Schwarzer Humor und ...": Lamentiert nicht über Transfers, redet über Flüchtlinge, Schweini und Co.!

Alle fünf Minuten haben Schweinsteiger, Özil & Co. ein Mikrofon unter der Nase. Zu aktuellen Themen äußern sie sich nicht. Dabei gehen Zuwanderung, Integration und Flüchtlingspolitik auch sie etwas an.

Refugees welcome!

Refugees welcome! Intergration und Zuwanderung sind für Hans Sarpei Themen, die im Fußball zu wenig Gehör finden.

Seit meinem Karriereende beobachte ich das Fußballgeschäft abseits des Rasens: Als Trainer am DFB-Jugendstützpunkt in Köln, als Amateurcoach mit meiner TV-Sendung sowie tagtäglich in den sozialen Netzwerken. Oft werde ich gefragt, wie es ist, als Farbiger in Deutschland aufzuwachsen, wie ich zu Themen wie Integration, Zuwanderung oder der aktuellen Flüchtlingsdebatte stehe. 

Oft nehme ich mir die Zeit, um darüber mit den Menschen zu sprechen, um mich mit ihnen auszutauschen und meiner Rolle als bekannter Ex-Sportler in der Gesellschaft gerecht zu werden. Insbesondere auch über Facebook und Twitter. Der Austausch ist mir wichtig, weil ich überzeugt bin, dass Ex-Sportler einen anderen Zugang zu den Teens und Twens haben, als dies beispielsweise bei Politikern, Lehrern oder Eltern der Fall ist.

Gesellschaftliche Themen finden im Fußball zu wenig statt

Oft frage ich mich, warum Schweinsteiger, Özil, Müller & Co. diese Themen nicht offensiver ansprechen und mit Ihren Millionen Fans teilen. Warum Fußballvereine mit gesellschaftlichen und politischen Themen so zaghaft umgehen und nur offizielle Kampagnen von Uefa, DFL und DFB unterstützen. Warum hat sich, soweit es mir bekannt ist, noch kein einziger aktiver Fußballer von sich aus zu Themen wie Rassismus, Flüchtlingen oder Notunterkünfte in den Medien geäußert, obwohl ihnen alle fünf Minuten eine Kamera oder ein Mikrofon vor die Nase gehalten wird? In einer Zeit, in der selbst der Fußball von Menschenrechtsverletzungen beim Bau von Stadien für Fußball-Weltmeisterschaften konfrontiert wird? 

Meinungen von Sportlern in Debatten einbinden

Selbstkritisch muss ich sagen, dass ich selbst erst durch den Umgang mit den sozialen Netzwerken diesen Austausch mit Fans und Medien gesucht habe. Dass es im Fußball nicht nur um Tore und Punkte geht, sondern - bei seiner medialen Kraft - auch um das Leben. Ich würde mich freuen, wenn wir unsere Sportler stärker in gesellschaftliche Debatten einbeziehen und das wir eine Meinung von ihnen aktiv einfordern. Solange wir uns medial jedoch intensiver über eine mögliche deutsche Länderspielkarriere des Brasilianers Rafinha, als über die vielen positiven Erfahrungen beim Thema Integration, Zuwanderung und Flüchtlingen unterhalten, bleibt dies womöglich ein frommer Wunsch. 

#Refugees welcome sagt
Euer Hans
 

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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.