2500 Euro Verschrottungsprämie versetzen Deutschland mitten in der Wirtschaftskrise in Autokauflaune. Mit der Prämie werden kleine Neuwagen so billig wie nie zuvor. Aber lohnt sich ein Neukauf wirklich, oder ist ein Gebrauchter nicht doch die richtige Wahl? Von Gernot Kramper

Das Objekt der Begierde: Kunden beäugen einen Opel© Michele Tantussi/DDP
2500 Euro vom Staat, bei dieser Botschaft brennen bei vielen Deutschen die Sicherung durch. Diese Summe will man sich nicht entgehen lassen. Den Autohandel freut es, die Kunden treibt es in die Ausstellungsräume wie lange Zeit nicht mehr. Tatsächlich gibt es in allen Klassen sehr günstige Angebote an Neuwagen, Tageszulassungen und Jahreswagen. Die Prämie macht diese Schnäppchen noch attraktiver. Klein- und Billigwagen gelangen mit Prämie und Rabatt in die Preiszone zwischen 5000 und 8000 Euro und werden so auch für typische Gebrauchtwagenkäufer interessant. Aber auch 7000 Euro für einen neuen Wagen sind eine Menge Geld, wenn das Budget knapp ist. Was spricht also für einen Neuwagen und was für Gebrauchten?
Fazit: Meist werden die Kosten des neuen Fahrzeugs und seine Finanzierungsrate die Einsparmöglichkeiten übersteigen. Mit Prämie und Rabatt wird der neue Kleinwagen billiger als gedacht, aber es gibt ihn eben nicht zum Null-Tarif.