Newsticker: Bloomberg ordnet Fahrgemeinschaften an

31. Oktober 2012, 21:28 Uhr

Die Menschen an der US-Ostküste kämpfen sich in den Alltag zurück. US-Präsident Obama besucht das Katastrophengebiet in New Jersey. Die Ereignisse im stern.de-Newsticker.

+++ 21.17 Uhr: UN-Sicherheitsrat muss Sitzung verlegen +++

Der Sitzungssaal des Sicherheitsrats im New Yorker UN-Hauptsitz ist durch den Wirbelsturm "Sandy" so schwer beschädigt worden, dass das Gremium eine dringende Sitzung in andere Räumlichkeiten verlegen musste. Der Raum im Keller des Gebäudes sei durch die Sturmflut im angrenzenden East River überschwemmt worden, teilte ein Sprecher der UNO mit. Diplomaten bezeichneten die entstandenen Schäden als "ernsthaft". Das UN-Gebäude blieb am Mittwoch für Journalisten gesperrt.

Das älteste öffentliche Krankenhaus der USA, das Bellevue Hospital in New York, wurde derweil wegen Sturmschäden evakuiert. Rund 500 Patienten müssten verlegt werden, teilte Bürgermeister Michael Bloomberg mit. Das Gebäude sei im Keller durch Überschwemmungen beschädigt worden und könne derzeit nur mit Notstrom arbeiten. Das Bellevue ist damit das dritte Krankenhaus der Stadt, das seine Patienten wegen des Wirbelsturms verlegte.

+++ 21.02 Uhr: Erste Haushalte im südlichen Manhattan haben wieder Strom +++

Nach zwei Nächten ohne Strom sind erste Haushalte im südlichen Manhattan wieder an das Netz angeschlossen worden. Rund 2000 Kunden auf der Insel würden seit Mittwoch wieder mit Strom versorgt, sagte ein Sprecher des Unternehmens ConEdison der "New York Times". Auch in einigen Teilen Brooklyns solle der Strom noch am Mittwoch wieder fließen. Für große Teile der restlichen Haushalte könne es allerdings noch bis Ende der Woche dauern, bis sie wieder ans Elektrizitätsnetz angeschlossen seien. Insgesamt sind dem Bericht zufolge immer noch fast 800.000 Menschen in der Millionenmetropole New York ohne Strom.

+++ 20.40 Uhr: New-York-Marathon findet statt +++

Trotz der Schäden durch den Wirbelsturm "Sandy" wird der New-York-Marathon wie geplant am Sonntag über die Bühne gehen. Wie Bürgermeister Michael Bloomberg verkündete, könne der bedeutendste Stadtmarathon am Wochenende stattfinden. Die Rennveranstalter waren bereits zuvor davon ausgegangen, dass eine Absage nicht nötig sein wird. Das erste Saisonspiel der Brooklyn Nets in der Basketball-Profiliga NBA gegen den Lokalrivalen New York Knicks muss dagegen verschoben werden. Die Partie im neuen Barclays Center war für Donnerstag geplant. Wegen der Überschwemmungen in der U-Bahn sei es für Fans aber nahezu unmöglich, die Arena zu erreichen.

+++ 20.34 Uhr: Bloomberg zwingt New Yorker zu Fahrgemeinschaften +++

New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg hat Autos mit weniger als drei Insassen die Fahrt nach Manhattan verboten. Zwischen 6 Uhr morgens und Mitternacht dürften ab sofort nur noch Fahrzeuge mit mindestens drei Menschen darin die Brücken nach Manhattan überqueren, sagte Bloomberg. Es solle nur einige wenige Ausnahmen geben. Die Maßnahme soll den pendelnden Menschen, die außerhalb Manhattans leben, aber auf der Insel arbeiten, das Leben einfacher machen. Ähnliche Maßnahmen waren nach den Anschlägen vom 11. September angeordnet worden. Am Mittwoch, dem ersten Tag, an dem viele New Yorker nach dem Sturm wieder zur Arbeit mussten, waren die Straßen in der Millionenmetropole teilweise komplett verstopft.

+++ 20.31 Uhr: Schulen in New York bleiben die ganze Woche zu +++

Die Schulen in der Millionenmetropole New York bleiben noch bis Ende der Woche geschlossen. "Mir ist klar, dass das für Eltern große Unannehmlichkeiten bedeutet", sagte Bürgermeister Michael Bloomberg. Aus Sicherheitsgründen und weil große Teile der Stadt immer noch ohne Strom und öffentliche Verkehrsmittel sind, habe er diese Entscheidung aber trotzdem fällen müssen. Bereits am Montag, Dienstag und Mittwoch waren die Schulen in New York geschlossen geblieben.

+++ 19.02 Uhr: Obama besucht New Jersey +++

US-Präsident Barack Obama ist in den vom Wirbelsturm "Sandy" verwüsteten Gebieten im Bundesstaat New Jersey eingetroffen. Obama landete am Mittwoch in der Küstenstadt Atlantic City, begleitet wurde er vom Chef der Katastrophenschutzbehörde FEMA, Craig Fugate. Gemeinsam mit dem republikanischen Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, will sich der Präsident vor Ort ein Bild machen und mit Betroffenen des schweren Unwetters sprechen.

+++ 18.59 Uhr: "Sandy" tötet 50 Menschen in USA +++

Die Zahl der Todesopfer nach dem Wirbelsturm "Sandy" hat nach Angaben von CNN in den USA die Zahl 50 erreicht. Offizielle Quellen hätten das bestätigt, meldete der Sender. Allein die Hälfte der US-Toten sei im Staat New York zu beklagen. In der Stadt New York selbst sollen es 18 sein, hatte Bürgermeister Michael Bloomberg zuvor gesagt. "Sandy" hat damit deutlich mehr als 100 Menschen das Leben gekostet, allein 54 von ihnen in Haiti.

+++ 17.49 Uhr: U-Bahnen sollen Donnerstag wieder fahren +++

Drei Tage nach dem Wirbelsturm "Sandy" sollen am Donnerstag wieder die ersten U-Bahnen in New York fahren. "Es wird einen begrenzten Dienst geben mit einem Busersatzverkehr zwischen Manhattan und Brooklyn", sagte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo. Die ersten Tunnel seien ausgepumpt. "Allerdings wird es keinen Verkehr südlich der 34. Straße geben, weil da schlicht kein Strom ist." Die ersten Vorortzüge sollte bereits am Mittwochnachmittag (Ortszeit) wieder fahren.

+++ 17.27 Uhr: Bankfilialen öffnen wieder +++

Die vom Wirbelsturm "Sandy" heimgesuchten Menschen können ihre Bankgeschäfte vielerorts wieder erledigen. Das größte US-Kreditinstitut JPMorgan Chase erklärte, dass etwas mehr als die Hälfte ihrer rund 1100 Filialen in den Bundesstaaten New York, Connecticut und New Jersey geöffnet hätten. Auch annähernd 60 Prozent der 3200 Geldautomaten funktionierten wieder. Größtes Problem, um alle Filialen und Automaten ans Laufen zu kriegen, sind die weitreichenden Stromausfälle.

+++ 15.23 Uhr: Obama setzt Wahlkampf fort +++

Nach einer Unterbrechung wegen des Sturms will US-Präsident Barack Obama am Donnerstag den Wahlkampf wieder aufnehmen. Obama werde nach Nevada fliegen, teilte das Präsidialamt mit. Der Bundesstaat gehört zu den umkämpften im Duell mit dem republikanischen Herausforderer Mitt Romey. Obama hatte den Wahlkampf drei Tage ausgesetzt, um die Hilfen für die Opfer des Sturms zu beaufsichtigen.

+++ 15.01 Uhr: Obama cancelt Halloween-Fest +++

US-Präsident Barack Obama hat das traditionelle Halloween-Fest für Kinder im Weißen Haus abgesagt. Im vergangenen Jahr hatte Obama mit seiner Frau Michelle noch etwa 2000 Schulkinder aus der Umgebung Washingtons zu Gast und verteilte - wie Millionen andere - Süßigkeiten. Jetzt jedoch musste die First Family andere Prioritäten setzen: Der Präsident änderte seinen Terminplan, um nach Atlantic City im US-Bundesstaat New Jersey reisen zu können. Der Bundesstaat New Jersey ist von "Sandy" besonders schwer getroffen worden und kämpft mit Überschwemmungen und Verwüstung.

+++ 15.00 Uhr: Zwei New Yorker Flughäfen wieder geöffnet +++

Knapp zwei Tage nach dem Wirbelsturm "Sandy" haben zwei der drei New Yorker Flughäfen wieder geöffnet. Der John-F.-Kennedy-Airport, einer der größten Flughäfen Amerikas, meldete am Mittwochmorgen (Ortszeit) wieder erste Landungen von Inlandsflügen. Allerdings wurde vorerst nur ein Bruchteil der an normalen Tagen gut 130.000 Passagiere abgefertigt. Der auch von vielen Deutschen angeflogene Newark-Flughafen öffnete ebenso wieder am Morgen.

+++ 14.45 Uhr: Stromanschluss kann eine Woche dauern +++

Der Wiederanschluss an das Stromnetz zieht sich für viele New Yorker offenbar noch länger hin: Die Maßnahmen würden mindestens eine Woche dauern, teilte der Versorger Consolidated Edison mit. Mehr als 760.000 der rund drei Millionen Kunden sind derzeit wegen einer Explosion in einem Umspannwerk von der Energieversorgung abgeschnitten. An der gesamten Ostküste hatten mehr als acht Millionen Menschen keinen Strom.

+++ 14.30 Uhr: Mindestens 19.500 Flüge ausgefallen +++

Das Flugportal FlightAware hat seit Sonntag gut 19.500 Flugausfälle registriert, 2800 davon alleine an diesem Mittwoch. Am Montag und Dienstag waren es allerdings jeweils noch weit mehr als 7000 gecancelte Flüge.

+++ 13.40 Uhr: Die "New York Times" erscheint wieder +++

Nach einem Tag Pause wegen des Sturms wird die Zeitung "New York Times" wieder ausgeliefert. Das 114 Seiten starke Blatt lag am Morgen vor den Türen Hunderttausender Häuser und Wohnungen in New York. "Nach der Verwüstung, Wiederaufbau gewaltige Aufgabe" war die Schlagzeile über Bildern von "Sandy"-Schäden.

+++ 12.39 Uhr: Bürgermeister läutet Eröffnungsglocke der Börse +++

Es ist ein Zeichen, dass New York langsam zur Normalität zurückfindet: Nach zwei Tagen Unterbrechung nimmt die Börse an der Wall Street den Betrieb wieder auf. Bürgermeister Michael Bloomberg wird die Eröffnungsglocke läuten. Das Gebäude und der berühmte Handelssaal waren von den Fluten nach dem Durchzug von Wirbelsturm "Sandy" verschont geblieben, Notstromgeneratoren liefern Energie. Das letzte Mal hatte die traditionsreiche New York Stock Exchange (NYSE) im Jahr 1888 wegen eines Unwetters so lange geschlossen, damals war es ein Schneesturm. Auch die am Times Square gelegene, rein computerbasiert laufende Konkurrenzbörse Nasdaq handelt wieder.

+++ 12.31 Uhr: Air Berlin fliegt wieder nach New York +++

Die Fluggesellschaft Air Berlin nimmt ihre Flüge von Berlin und Düsseldorf nach New York wieder auf. Nach Auskunft einer Sprecherin sollen die Maschinen am Mittwoch planmäßig starten. Von beiden Städten gibt es demnach täglich einen Flug in die amerikanische Metropole. Schwierig könnten allerdings noch Weiterflüge innerhalb der USA werden, teilte die Sprecherin mit. Dies hänge mit der Partnergesellschaft American Airlines zusammen. Passagiere könnten kostenlos umbuchen. Wegen der Warnungen vor "Sandy" hatte Air Berlin mehrere Flüge von und nach New York gestrichen.

+++ 12.22 Uhr: "Sandy" dürfte Wirtschaft nur wenig belasten +++

Die Folgeschäden von Wirbelsturm "Sandy" dürften sich für die US-Wirtschaft einer Studie zufolge in Grenzen halten. In einer Analyse geht Volkswirt Bernd Krampen von der NordLB kurzfristig zwar von deutlichen Rückschlägen bei Einzelhandelsumsatz, Industrieproduktion und Beschäftigung aus. Insgesamt seien im vierten Quartal jedoch lediglich Wachstumseinbußen von 0,1 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu erwarten.

+++ 11.45 Uhr: Papst betet für die Opfer +++

Papst Benedikt XVI. betet für die Opfer des Hurrikans. Benedikt sprach in Rom gleichzeitig seine Solidarität mit allen Helfern aus, die im Osten der USA jetzt mit Wiederaufbauarbeiten beschäftigt sind.

+++ 10.05 Uhr: Deutsche schalten Sondersendungen ein +++

"Sandy" pustet auch deutsche Nachrichtensendungen nach vorn: 6,59 Millionen Zuschauer verfolgten am Dienstagabend um 20.15 Uhr in der ARD den "Brennpunkt" zum Sturm - das entspricht einem Marktanteil von 20,6 Prozent unter allen Zuschauern. Das ZDF Spezial um 19.20 Uhr schalteten 4,44 Millionen ein (16,5 Prozent). Auf RTL holte die News-Sendung "RTL Aktuell" um 18.45 Uhr die besten Quoten des Senders an diesem Abend: Dort schauten 4,08 Millionen zu (17,1 Prozent).

+++ 08.58 Uhr: Erste New Yorker Fähren starten wieder +++

Im Verlauf des Tages sollen in New York wieder erste Fähren fahren. Die Verbindungen nach New Jersey würden teilweise wieder aufgenommen, teilte die zuständige Behörde mit. Wann allerdings auch die Fähren über den East River in Betrieb gehen können, ist noch unklar. Sie verbinden die Insel Manhattan zum Beispiel mit dem Stadtteil Brooklyn.

+++ 08.25 Uhr: Mutmaßliche Plünderer in New York gefasst +++

Nach dem Wirbelsturm gibt es erste Berichte über Plünderungen in New York. Die Polizei habe in den Stadtteilen Brooklyn and Queens mehrere Menschen festgenommen, berichtet die Zeitung "Wall Street Journal". Die 13 Festnahmen seien in Gegenden erfolgt, die durch die Fluten besonders betroffen seien. Unklar blieb, was geplündert wurde.

Aus Furcht vor Kriminellen hätten mehrere kleine Ortschaften in Virginia und New Jersey zudem nächtliche Ausgangssperren verhängt, berichteten lokale Medien.

+++ 08.23 Uhr: Zahl der Toten steigt +++

Die Zahl der Todesopfer in Nordamerika ist weiter gestiegen, über die genaue Höhe gibt es allerdings unterschiedliche Angaben. US-Zeitungen berichteten von etwa 50 Opfern, die "New York Times" unter Berufung auf die Behörden von mindestens 40. Der TV-Sender CNN spricht weiterhin von 33 Toten.

+++ 08.21 Uhr: Marathon soll stattfinden +++

Die Veranstalter des New-York-Marathons sind zuversichtlich, den Lauf wie geplant am Sonntag starten zu können. Man setze die Vorbereitungen fort, teilte die Renndirektorin mit. "Wir werden alle Optionen offenhalten, am Renntag und dem Rennwochenende notwendige Anpassungen und Änderungen zu machen." Weitere Details sollen im Laufe des Tages bekanntgegeben werden. Erwartet werden 47.000 Läufer und Läuferinnen aus aller Welt. Ein großes Problem wird möglicherweise für zahlreiche Teilnehmer aus Übersee die Anreise sein, nachdem auch am Mittwoch viele Flüge nach New York gestrichen wurden.

Die Football-Partie der New York Giants gegen die Pittsburgh Steelers in der NFL soll ebenfalls wie geplant am Sonntag ausgetragen werden.

+++ 08.10 Uhr: Sturm in Chicago, Schnee in den Appalachen +++

In den Höhenlagen der Appalachen in West Virginia brachte der Wirbelsturm bis zu einen Meter Schnee. Auch in der Metropole Chicago waren die Folgen zu spüren: Hier peitschten Winde den Lake Michigan auf. Nach Berechnungen der Meteorologen soll "Sandy" heute auch Kanada erneut bedrohen. Allerdings ließ die Stärke inzwischen deutlich nach.

+++ 08.01 Uhr: Raffinerien laufen wieder an +++

Trotz erheblicher Schäden durch "Sandy" beginnen einige Ölraffinerien an der amerikanischen Ostküste, ihren Betrieb wieder aufzunehmen. Aus Sicherheitsgründen hatten sie ihre Produktion zeitweise komplett eingestellt, was die Ölpreise belastet hatte. Sollte sich die Situation wieder normalisieren, dürfte die anziehende Nachfrage nach Rohöl die Ölpreise stützen.

+++ 07.40 Uhr: Erneut Flugausfälle in Frankfurt +++

Wegen des Wirbelsturms sind am Mittwoch am Frankfurter Flughafen erneut mehrere Flüge von und an die amerikanische Ostküste gestrichen worden. Betroffen waren vor allem Verbindungen von und nach New York, da am John F. Kennedy Flughafen (JFK) nur nach vorheriger Koordination An- und Abflüge möglich seien, sagte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport in Frankfurt. Aber auch zwei Flüge ab Washington sowie ein Flug ab Philadelphia waren von der Streichung betroffen.

Was Reisende in die USA jetzt wissen müssen.

+++06.23 Uhr: Wahlkampfpause neigt sich dem Ende zu+++

Die vom Wirbelsturm erzwungene Pause im US-Präsidentschaftswahlkampf geht zu Ende: Der republikanische Kandidat Mitt Romney will heute im heiß umkämpften Bundesstaat Florida wieder um Stimmen werben. Präsident Barack Obama wird im Katastrophengebiet in New Jersey erwartet.

Obama hatte seit Montag die Reaktion des Katastrophenschutzes auf "Sandy" vom Weißen Haus aus beaufsichtigt. Bei einem Besuch der Zentrale des Roten Kreuzes der USA in Washington nannte er die durch den Sturm angerichteten Verwüstungen "herzzerreißend für das ganze Land". Zugleich präsentierte er sich als entschlossener Krisenmanager und rief die Behörden auf, den Betroffenen auch unkonventionell Hilfe zu leisten. "Ich möchte, dass Ihr die Bürokratie umgeht", sagte Obama den Helfern. "Zu diesem Zeitpunkt gibt es keine Entschuldigung für Untätigkeit."

+++ 05.14 Uhr: Größter New Yorker Flughafen öffnet wieder +++

Nach dem Durchzug des Wirbelsturms öffnet der größte Flughafen in New York wieder für den Verkehr: Der Flugbetrieb auf dem John-F.-Kennedy-Flughafen solle am Mittwochmorgen wieder aufgenommen werden, berichtet der TV-Sender CNN. Auch auf dem Flughafen Newark sollten wieder Fliugzeuge starten und landen.

+++ 04.31 Uhr: 20 Milliarden Dollar Schaden +++

"Sandy" hat nach ersten Schätzungen von Ökonomen Schäden in Höhe von bis zu 20 Milliarden Dollar verursacht. Die endgültige Summe könnte allerdings noch wesentlich höher liegen, wenn etwa Einnahmeausfälle von Unternehmen mitgerechnet werden, berichtete der TV-Sender CNN. Besonders schwer sind die Bundesstaaten New Jersey und New York betroffen, wo zahlreiche Gebäude, Straßen sowie Stromleitungen zerstört oder schwer beschädigt wurden.

+++ 03.50 Uhr: Sieben Millionen ohne Strom - Obama macht Druck +++

US-Präsident Barack Obama macht Druck auf Elektrizitätsunternehmen, damit nach dem Wirbelsturm Millionen bald wieder Strom haben. Bei einem Treffen mit Chefs von Energiefirmen im Weißen Haus räumte er der Wiederherstellung der Stromversorgung oberste Priorität ein. An dem Treffen nahmen auch Energieminister Stephen Chu sowie der Chef des Katastrophenschutzes FEMA, Craig Fugate, teil. Nach Angaben des TV-Senders CNN sind gut 24 Stunden nach Durchzug von "Sandy" an der US-Ostküste sieben Millionen Menschen ohne Strom.

+++ 03.12 Uhr: Erstmals seit 39 Jahren keine Halloween-Parade +++

Erstmals seit 39 Jahren wird es am 31. Oktober keine Halloween-Parade in New York geben. Der traditionelle Marsch sei nach dem Durchzug "Sandys" von der Katastrophenschutzbehörde der Stadt und der Polizei abgesagt worden, teilten die Organisatoren am Dienstag auf ihrer Website mit. Jedes Jahr zieht das Spektakel Zehntausende verkleidete Menschen an.

Auch Top-Model Heidi Klum hat ihre traditionelle Halloween-Feier wegen "Sandy" gestrichen.

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