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Die Aufarbeitung der Sponsoring-Affäre wirft ein Schlaglicht auf Jürgen Rüttgers: Mit harter Hand, jungen Leuten und linken Themen hat er in der einstigen "Schlangengrube" aufgeräumt. Rächt sich diese Linie nun?
Peinliche Affäre der NRW-CDU: Für gutes Geld bot sie Gespräche mit Ministerpräsident Rüttgers an. Generalsekretär Hendrik Wüst muss deshalb gehen. Dabei ist eine solche Praxis nicht unüblich.
Was ist konservativ? Wie hart soll der Staat mit Verbrechern umgehen? Was bedeutet das Christentum für Deutschland? Vier Autoren aus der Union, darunter CSU-Generalsekretär Söder und JU-Chef Mißfelder, haben dazu eine Mahnschrift verfasst. stern.de dokumentiert sie in Auszügen.
Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts war eindeutig: Die Mischverwaltung der Hartz-IV-Jobcenter ist verfassungswidrig - eine Reform muss her. Doch die Union im Bundestag blockt. Martina Fietz sprach mit Hendrik Wüst, dem Generalsekretär der CDU in Nordrhein-Westfalen.
Angesichts der Diskussion über den Wechsel des früheren saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller (CDU) an das Bundesverfassungsgericht wächst auch in seiner eigenen Partei der Widerstand.
Als seien die schlechten Umfragewerte für das schwarz-gelbe Bündnis an Rhein und Ruhr nicht genug, als habe die Sponsoring-Affäre dem Image noch nicht genug geschadet: Nun läuft die CDU in Nordrhein-Westfalen auch noch Gefahr, in eine Parteispendenaffäre verstrickt zu werden. Bundestagspräsident Norbert Lammert bestätigt erste Ermittlungen.
Die Kanzlerin, die Opposition und auch der Bundestagspräsident haben sich kritisch zur Sponsoring-Affäre der CDU geäußert. Nicht so Entwicklungsminister Dirk Niebel - der FDP-Politiker betont die Vorzüge dieser Finanzierungsmethode.
Wird hier der nächste CDU-Ministerpräsident an Sponsoren vertickt? Laut einem Medienbericht hat auch die CDU in Sachsen Gespräche mit Landeschef Stanislaw Tillich zum Gegenstand von Sponsoring-Verträgen gemacht. Der sächsische CDU-Generalsekretär verbittet sich jeden Vergleich mit der Praxis in Nordrhein-Westfalen.
Jürgen Rüttgers schickt seine Allzweckwaffe ins Rennen: Andreas Krautscheid soll als neuer Generalsekretär der NRW-CDU die Wogen der Sponsoring-Affäre in Nordrhein-Westfalen glätten. Die Christdemokraten müssen um den Sieg bei der Landtagswahl im Mai bangen.
Die Nähe zu Ministerpräsident Jürgen Rüttgers soll der nordrhein-westfälischen CDU nicht nur bei ihrem Landesparteitag in Münster Geld wert gewesen sein. Laut Berichten wurden den Sponsoren auch bei anderen Veranstaltungen Treffen angeboten.
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