11. Mai 2010, 15:52 Uhr

Der grüne Rausch

Und wieder haben die Grünen ein Rekordergebnis eingefahren: 12,1 Prozent in NRW. Was macht diese Partei so erfolgreich? Fünf Gründe. Von Jens König

Die Grünen, Aufschwung, Volkspartei, NRW, Wahlausgang, Saarland, Bremen, Umfragen, Ökologie, Emanzipation, Green New Deal

Ergebnis verdoppelt: Claudia Roth, NRW-Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann und Cem Özdemir©

Die Grünen sind die Partei der Stunde. 12,1 Prozent der Stimmen in Nordrhein-Westfalen gewonnen, Platz drei im industriellen Kernland der Republik erobert, mit Lob für ihr Wahlprogramm von allen Seiten überschüttet. Die Grünen scheinen gegen alle Verwerfungen des deutschen Parteiensystems immun zu sein. Sie wachsen allerorten unaufhörlich. In Baden-Württemberg stehen sie in aktuellen Umfragen bei 17 Prozent, in Schleswig-Holstein bei 20 Prozent, in Berlin gar bei 23 Prozent. In Freiburg wurde der grüne Oberbürgermeister gerade wiedergewählt - im ersten Wahlgang, mit sagenhaften 50,5 Prozent der Stimmen. Manche sehen die Grünen schon auf dem Weg zu einer kleinen Volkspartei.

Gemach, gemach, auch die grüne Herrlichkeit hat ihre Grenzen. Aber eine simple Frage stellt sich schon: Wie machen die das bloß? Was können die Grünen, was andere nicht können?

Ihr größtes Pfund ist ihre Glaubwürdigkeit. Die Wähler honorieren, dass die Grünen über alle Epochenbrüche und gesellschaftlichen Großkrisen hinweg ihre ökologische Kernkompetenz bewahrt und sogar noch ausgebaut haben. Das ist ja keinesfalls der Normalzustand: Dass eine Partei systematisch arbeitet und es bitterernst meint mit dem, was sie sagt und tut.

Schwarze Zahlen mit grünen Ideen

Zweiter Grund für den Aufschwung: Die Grünen sind eine Partei auf der Höhe der Zeit. Sie gibt schlüssige Antworten auf die großen Sinnfragen: Wie wollen wir leben? Wie wollen wir wirtschaften, wenn ewiges Wachstum in den Untergang führt und die Umwelt nicht weiter ausgebeutet werden darf? Was hält unsere Gesellschaft zusammen, wenn die soziale Spaltung immer größer wird? Tue das keiner als Feuilleton ab. Die Sehnsucht nach Orientierung in dieser Gesellschaft ist groß. Man muss nicht alle Antworten der Grünen davon teilen. Aber wer ein so umfassendes, durchdachtes Programm anbietet wie die Ökopartei mit ihrem "Green New Deal", der ist gegenüber einer Partei wie der FDP, die das Wort "Ökologie" nicht einmal fehlerfrei buchstabieren kann, in jedem Fall im Vorteil. Außerdem sind die Grünen in der Lage, das hat ihr Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann in NRW bewiesen, die großen Konzepte in ganz konkrete, durchgerechnete Politikangebote vor Ort umzusetzen.

Dritter Grund: Die Grünen sind eine intelligente Partei. Sie haben ihren Katastrophismus von früher ("Der Wald stirbt!") abgelegt. Sie beweisen heute, dass man mit grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben kann. Ökologie ist längst ein knallhartes Wirtschaftsthema geworden. Die Grünen denken beides zusammen. Das macht sie mittlerweile zu einem begehrten Gesprächs- und Kooperationspartner vieler kleiner und mittlerer Unternehmen. Und das spiegelt sich dann im Wahlverhalten wider: 23 Prozent der Grünenwähler in Nordrhein-Westfalen gaben an, die Partei wegen ihrer Wirtschaftskompetenz gewählt zu haben. Auf ähnlich intelligente Weise verbinden die Grünen die Themen Soziales und Bildung sowie Finanzen und Kommunalpolitik.

Gebildete, wohlhabende Wähler

Daraus ergibt sich der vierte Grund ihres Aufschwungs: Die Grünen sind mit ihren Themen und Wählern in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Aus der einstigen Anti-Parteien-Partei der Alternativen ist eine pragmatische Partei der kritischen Bildungselite geworden. Keine Partei ist bürgerlicher als sie. Ihre Anhänger verdienen von den Wählern aller Parteien das meiste Geld und verfügen über die höchsten Bildungsabschlüsse. Die Folge war in Nordrhein-Westfalen zu besichtigen: Die Grünen haben nicht nur der SPD 170.000 Stimmen abgenommen, sondern auch der CDU 90.000 und der FDP 30.000. 15 Prozent aller Selbstständigen haben die Grünen gewählt - mehr als die FDP.

Fünfter Grund: Die Grünen haben sich von der SPD emanzipiert. Die bitteren Erfahrungen im Bund (mit Gerhard Schröder) und in Nordrhein-Westfalen (mit Wolfgang Clement und Peer Steinbrück) haben aus dem einstigen rot-grünen Projekt eine nüchterne Geschäftsbeziehung werden lassen. Heute verfolgen die Grünen einen Kurs der Eigenständigkeit und sind offen für neue Bündnisse. In Hamburg regieren sie zusammen mit der CDU, im Saarland mit CDU und FDP und in Bremen, ganz traditionell, mit der SPD. Ihnen schadet offenbar nicht einmal, dass sie in NRW offiziell einen rot-grünen Wahlkampf geführt, aber heimlich auf ein schwarz-grünes Bündnis gehofft haben.

Die Grünen des Jahres 2010 sind erfolgreich, kompetent, ernsthaft, berechenbar.

Und ein bisschen langweilig.

Verlust an programmatischer Schärfe

Da ist die Politik ja nicht anders als das normale Leben: In den Stärken stecken zugleich die Schwächen, die Vorteile tragen die Nachteile schon in sich. Je weiter sich die Grünen zu einer normalen Partei entwickeln, desto mehr verlieren sie ihre Besonderheit und Unkonventionalität. Davon aber haben die Grünen 30 Jahre gelebt. Je weiter die Partei in die politische Mitte rückt, desto mehr verwäscht sie ihre programmatische Schärfe und verliert ihre Eindeutigkeit. Je mehr verschiedene Regierungsbündnisse sie eingeht, desto beliebiger wird sie. Je öfter sie mitregiert, desto mehr Enttäuschungen produziert sie bei ihren Anhängern. Der grüne Höhenflug wird nicht ewig anhalten. Irgendwann geht's auch wieder runter.

Die Grünen sind die Partei der Stunde, keine Frage. Ob sie aber auch die Partei der nächsten Jahre werden? Den Beweis dafür haben sie noch nicht angetreten.

 
 
KOMMENTARE (10 von 37)
 
tannebaum (13.05.2010, 18:20 Uhr)
@SethusCalvisius
es ist gar nicht schlecht ein besservierdiener zu sein. ich bin es ja auch gerne...

ich habe das geschrieben, weil hier viele tun, als sei die fdp böse und eine klientelpartei und die grünen der sozialistische nachwuchs und rot/rot-handlanger. denn viele von denen wissen gar nicht, dass hartzIV-verbesserung und anderes nicht unbedingt sinn des grünen handelns ist. die haben andere zu bedienen...

die grünen selbst wähle ich nicht mehr, denn ausser akw's fällt denen nicht mehr viel ein. legebatterien haben wir immer noch. genmais und anderes auch. und die elenden tiertransporte gibt es auch immer noch.
aus pazifisten wurden militärplaner und -verschicker. aus taxifahrern arrogante aussenminister. und die ausgedienten, rezzo schlauch & co., beraten nun enbw bei atomkraftwerken und haben keine fahrräder, sondern auch schon mal einen porsche vor der tür...

das alles gönne ich ihnen, denn es sind tolle güter des luxus und machen viel spass. sie sollten dann auch nur mal dazu stehen...
Prologo (13.05.2010, 11:48 Uhr)
Die Grünen sind die eigentlichen Wahlschmarotzer und Stimmenabzocker,........

.....denn die provitieren, wie davor schon, schwarz/gelb muss weg, und vorher große Koalition muss weg!!!

Und weil sonst niemand da ist, bekommen die Grünen das Kreuz, und das ist das Kreuz Deutschlands.

Dehalb hat auch die FDP bei der letzten Bundestagswahl die 16 % erreicht, großße Koalition muss weg!!!

Diesmal, schwarz/gelb muss weg, waren es die Grünen. Und die Grünen würden auch mit dem Teufel koalieren, wenn sie damit an die Macht kommen.

Das sieht man jetzt ja direkt, wenn sie schon mal mit der FDP verhandeln, ihrem politischen Erzfeind. Eine Schande ist das, was die Grünen hier betreiben. Aber im Prinzip sind alle vier gleich korrupt, oder?

Bisher steht nur die LINKE immer zu seinem Wort!!

MfG,
T.
rockyciano (13.05.2010, 10:29 Uhr)
Die Grünen sind Blender
und haben ihre Prinzipien dem Machterhalt geopfert.
Sei es "Frieden" - siehe Kosovoeinsatz und jetzt Afghanistan.
Sei es Umwelt - die Menschenkette in Hamburg war privat organisiert worden - die Grünen und SPD benutzten sie zur Image-Aufwertung.Nun bewegen sie sich auf der "Multikulti-Schiene" - wo sie wahrscheinlich bald Konkurrenz aus Bonn bekommen werden.Der Höhenflug könnte damit bald besiegelt sein.
ganzbaf (13.05.2010, 08:26 Uhr)
Die meisten Stimmen kommen natürlich...

von der Seeheim-PD, die sich ja immer noch nicht richtig von ihrem verhängnisvollen Seeheimgeschwader distantziert und Steinmeier nicht entmachtet hat.

Richtig wäre jetzt aber die Herbeiführung einer Volksabstimmungsdemokratie!

Man sollte eine Volksabstimmung zum Thema machen...!! ;-))
paladin09 (13.05.2010, 00:04 Uhr)
Machen wir uns doch alle nichts vor!
In der jetzigen Wirtschaftskrise - Eurokrise ist keine Partei, keine Koalition, keine Ampel in der Lage die Probleme zu lösen.
Die Frage wäre, wer könnte es von allen, denn noch am ehesten?
Welches politische Bündnis würde für unser Land, für die Bürger die Probleme am effektivsten, schonensten angehen.
Wir können nicht zum extremen Sparzwang übergehen ohne damit neue, andere Gefahren - Defizite für unsere Land und Bürger aus zu lösen welche, dann erstrecht allein unser Land in wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen würde.
SPD und Grüne täten in einer Koalition die wirtschaftliche Gesammtlage zumindest nicht schlechter regieren, schlimmer werden lassen als es CDU mit der FDP bisher regiert hatten.
Da es weder für CDU noch SPD zu einer Koalitionsmehrheit reicht die CDU mit 0.1% mehr Wählerstimmen die Wahl zumindest für sich entschieden hat. Sollte nach demokratischen Grundsätzen die CDU sich nach Koalitionspartner umsehen und bei einer Mehrheit mit neuem Ministerpräsidenten regieren. Eine Mehrheit wäre nur zwischen CDU/SPD als große Koalition denkbar in der man die FDP nicht benötigt oder eine Ampel aus CDU/Grüne und FDP oder CDU/Grüne/Linke. Für die SPD stellt sich die gleiche Frage entweder große Koalition aus CDU/SPD oder Ampel SPD/Grüne und Linke. Möchte die SPD mit allen Mitteln die Vorherrschaft der CDU brechen wird die SPD eine Ampel aus SPD/Grüneund Linken realisieren. Was durchaus nichts neues wäre und in anderen Bundesländern längst die Regel geworden ist.
Die Linke hat heute die Position, wie Grünen einst bei ihrer Gründung und Einzug in weißen Socken - Turnschuhen - Jeans in den Landtagen. Vom einstigen alternativen Grün der Grünen ist heute nicht mehr viel übrig geblieben. Viele Gründe Spitzenpolitiker sind heute so rot, links, schwarz, wie die Politiker - Funktionäre - Genossen der Altparteien.
Weiß jemand warum die SPD ihre Parteimitglieder - Parteifunktionäre - Abgeordnete immer mit Genosse - Genossen betitelt? Dieses Wort, diese Anredeform mit Genosse weckt immer irgendwelche komunistische Anwandlungen. Warum läßt die SPD dieses Genossenschaftsgequatsche nicht endlich weg? Wenn, die Linken sich mit Genosse anreden könnte man, dass noch passend verstehen. aber bei der SPD? Oder hat, dass etwas mit der Vereinigung von Ost SPD DKP zur SED Ende der 40 Anfang der 50 zutun? Genosse sollte zum Unwort des Jahres 2010 erklärt werden!!!!
SethusCalvisius (12.05.2010, 23:29 Uhr)
@figaroo, @tannebaum
Meine Aussagen zu den Wahlerfolgen sind keine Wertung der grünen Positionen.

Ich finde es interessant, dass die Grünen von vielen Kritikern gleichzeitig für typisch grüne Politik (Ökosteuer, Subventionen für erneuerbare Energien etc) kritisiert werden und dafür, dass sie für Macht jede ihre Positionen opfern.

Seit wann ist es für tannebaum etwas schlechtes, Besserverdiener zu sein? Nach Ihren sonstigen Beiträgen zu urteilen müssten die Grünen doch in Ihrer Achtung steigen, wenn sie von erfolgreichen Menschen gewählt werden. Hier ist das aber plötzlich etwas negatives.

Wie gesagt, es ging mir nicht um die grünen Inhalte, sondern einzig darum, dass ich nicht glaube, dass die Grünen wegen ihrer Inhalte so gute Wahlergebnisse einfahren. Dann hätten sie doch früher, als sie noch viel konsequenter grüne Politik gemacht haben, noch viel besser abschneiden müssen.
tannebaum (12.05.2010, 19:31 Uhr)
@figaroo
das liegt einzig daran, dass die grünen die partei der besserverdiener ist. viel mehr als die fdp, nur sagt das kaum einer...

der typische wähler der grünen? mittleres management oder gehobener dienst. zwei autos, zwei fahrräder, regelmäßig sprt, aber habng zu gutem essen und rotwein. besitzstandsbewahrer, die keine änderungen wollen. müll trennen und fertig. alles soll so bleiben!

ich habe es auch nicht glauben wollen, bis ich mal die statistiken gesehen habe. ich fiel fast nach hinten...

http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,313262,00.html

http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=7386&Itemid=99999999

vergessen sie strickpullis und stillende mütter im bundestag. das ist gegessen! nur zu parteitagen graben die noch 50 solche aus, die dann dort fürs fernsehen absitzen müssen.

das problem ist: die meisten wissen das alles nicht. weil sie sich wenig interessieren. die denken nur: grün? muss ja gut sein!
figaroo (12.05.2010, 18:24 Uhr)
@sethus
sie kommen meiner meinung sehr nahe...

während der artikel das nicht schafft - die punkte 1-3 und 5. sind beliebig... wer liest parteiprogramme? wer sucht "Orientierung" bei einer Partei..

der vierte grund ist der ganz wesentliche und von ihnen zu freundlich formuliert... die Grünen sind gerade für wohlhabene wähler, der bequeme weg sich zu engagieren - ohne dies wirklich zu tun..... die grünen sind die letzte partei der noch sowas wie ein positives image anhaftet... sie tun keinem weh - und bieten ökologie und gesellschaftskritik als feigenblatt - merkwürdig, dass sie 8 jahre an der regierung die gesellschaft aber nicht wirklich verbessert haben..

die grünen haben hartz4 ebenso forciert wie die spd - aber nur letztere bekaommt auf den deckel..

die grünen würden liebend gerne mit der linken koalitionenen eingehen - die spd wird dafür verteufelt...

die grünen haben massive steuererhöhungen (ökosteuer) und massive einschnitte bei arbeitslosen (hartz 4) und massive subventionen (Erneuerbare Energien) zu verantworten - aber keiner redet darüber..

die grünen handeln in ihren koaltionen rein taktisch - mal spd, mal die Linken, mal cdu - nur nicht die fdp.. hier hat sie zwar große überschneidungen was die wählerklientel angeht (müsste also prima passen) passt aber machtpolitisch nicht ins konzept... wie billig... Verantwortungsbewusstsein ist etwas anderes.. und gena dafür will man doch stehen...

fazit: die grünen stehen perfekt für eine gesellschaft, die alles haben will - aber möglichst nix anstrengendes oder schmerzendes in kauf zu nehmen bereit ist... sie ist die leichte wahl...sonst nicht viel..
SethusCalvisius (12.05.2010, 18:07 Uhr)
Unsinn
Grund für den Aufschwung der Grünen ist einzig und allein das Ausschlussverfahren der deutschen Wähler. "SPD will ich nicht, Linke (Vorsicht, alle Kommunisten!) geht auch nicht und ins feindlcieh Lager wechseln gehört sich auch nicht.
Also bleiben die Grünen.

Ebenso ist Grün für alle enttäuschten Schwarz-Gelb-Wähler die einzige Alternative, da sie ja meistens schon mit dem Feindbild SPD aufgewachsen sind und die "Sozen" für sie sowieso nicht in Frage kommen.

Wer wirklich glaubt, dass mehr dahintersteht, sollte noch mal in den Berichten von Herbst 2009 nachlesen, als über die FDP ähnliche Lobeshymnen verbreitet wurden.
Wilfried100 (12.05.2010, 17:59 Uhr)
Sehnsuchtspartei
Die Grünen sind eine Partei, die man wählt, wenn man meint sich es leisten zu können.

Gut verdienende Selbständige, Akademiker im sicheren Hafen.

Sie bedienen die Sehnsucht nach einer besseren Welt. Wohlgemerkt: nicht die bessere Welt, sondern die Sehnsucht danach.

Man schaltet Atomstrom ab und sollte Kohlekraftwerke nicht mehr neu bauen. Dass man dann den Atomstrom im Ausland kaufen wird, ist halt Preis der Sehnsucht nach einer sauberen Energieerzeugung.

Man hat - als er ausgebrochen war - den BSE-Skandal geritten wie keine zweite Partei. Das das fast alles Hysterie war (wie die Medien hier und da inzwischen kleinlaut zugeben), die viele Milliarden gekostet hat, ist gerne gezahlter Preis für die Sehnsucht nach gesunden Essen.

Ebenso die konsequente Dämonisierung der Gentechnik, unbeeindruckt von wissenschaftlichen Argumenten und dem, was sich in der restlichen Welt dazu entwickelt.

Sie haben Auslandseinsätze der Bundeswehr und Hartz IV während der rot-grünen Regierungszeit unbeschadet überstanden, weil sie nicht Frieden und Gerechtigkeit vertreten müssen, sondern die Sehnsucht danach. Die Fundis unter den Grünen kamen da nicht mit. So haben die Realos die Partei übernommen.

Die Grünen sind die Partei derer, die meinen, für ihre Sehnsucht - im jeweiligen privaten weichen Nest - nicht bezahlen zu müssen.

Und die Anzahl derer wächst immer noch beständig. So ist den Grünen eine gute Zukunft zu prognostizieren!
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