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Nach dem Fund des gefährlichen Darmskeims EHEC auf spanischen Salatgurken ist das Robert-Koch-Institut (RKI) in die Kritik geraten.
Treibt das renommierte Robert-Koch-Institut Schindluder mit dem Datenschutz? Manfred Güllner, Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, wirft der Gesundheitsbehörde vor, datenschutzrechtliche Vorgaben zu missachten.
Ein Monat Ehec und nur schwache Hoffnung auf ein Ende. Viele Fragen bleiben. Woher kommt der Erreger? Was kann ich noch essen? Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr?
Das Robert-Koch-Institut ist auf der Suche nach der Ursache für die zahlreichen Infektionen mit dem Darmkeim EHEC einen wichtigen Schritt weitergekommen.
Das Image von Gurken, Sprossen und Co. ist hinüber: Salatbeilagen sind dieser Tage nicht gefragt. Das rohe Gemüse liegt wie Blei in den Regalen. Und auch Erdbeeren gelten mitunter als ungenießbar.
Von der Annahme des Robert-Koch-Instituts, dass es bald weniger neue Infektionen geben wird, ist die Realität weit entfernt: Momentan breitet sich der aggressive Ehec-Keim ungewöhnlich schnell aus.
Das Robert-Koch-Institut sieht trotz eines vergleichsweise milden Verlaufs der Schweinegrippe weiterhin keinen Grund zur Entwarnung. Vielmehr sei ein weiterer Schub in Deutschland zu erwarten. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Die Schweingrippe breitet sich auch in Deutschland immer schneller aus: Von einem Tag auf den anderen ist die Zahl der neuen H1N1-Infektionen um 637 Fälle und damit um etwa ein Fünftel gestiegen, wie das Robert Koch-Institut mitteilte. Die meisten Infizierten sind Rückkehrer aus dem Urlaub. Einen Grund, den Urlaub nach Spanien zu stornieren, gibt es allerdings nicht.
Den letzten Todesfall gab es im Februar: Ein Jahr nach der Epidemie mit mehr als 50 Toten ist die Ehec-Gefahr noch immer nicht gebannt. Das Robert-Koch-Institut hält sich aufgrund der geringen Fallzahlen jedoch mit öffentlichen Warnungen zurück.
Die Ständige Impfkommission hat neue Empfehlungen veröffentlicht. Unter anderem legt sie als Konsequenz aus der Schweinegrippe-Pandemie Schwangeren die Influenza-Immunisierung nahe. Und junge Erwachsene sollten eine Masern-Impfung in Betracht ziehen.
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Das Robert Koch-Institut (RKI) ist das Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten in Berlin und eine zentrale Überwachungs- und Forschungseinrichtung der Bundesrepublik Deutschland, die direkt dem Bundesministerium für Gesundheit unterstellt ist.