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City-Golf in Kanada: Alter Golf, neues Glück

Der Golf hatte als Citi Golf ein langes Leben in Südafrika. Doch auch im hohen Norden betreiben die Wolfsburger kreatives Recycling. In Kanada lebt der Golf IV weiter - ebenfalls als "City" und für schlappe 9700 Euro.

Wenn ein Auto bis zum Schluss erfolgreich war, warum sollte man es dann einstellen? "Deutsche Ingenieurskunst für alle" - mit diesem markigen Satz bewirbt Volkswagen in Kanada ein Fahrzeug, das einem seltsam vertraut vorkommt. Auch wenn die breiten Scheinwerfer und die großen Lufteinlässe unter dem Kühlergrill dem Wagen eine frische Optik geben, erkennt man im "Golf City" schnell die Gene des Golf IV. Das Auto rollt in Brasilien vom Band. Seit 2007 wird der fünftürige City-Golf als günstiges Einsteigermodell für VW-Käufer angeboten, und zwar ausschließlich auf dem kanadischen Markt. In den USA sucht man den Spargolf vergeblich.

"Die kanadischen VW-Händler wollten dieses Auto haben, um mit Kleinwagen von Toyota, Honda oder Mazda konkurrieren zu können", sagt Verkaufsleiter Darrel Smart von Oakville Volkswagen in der Nähe von Toronto. "Der Golf City ist ein klassisches Einsteiger-Auto, vor allem für junge Leute. Unsere Niederlassung bekommt in diesem Jahr ungefähr 100 Fahrzeuge, und die werden wir bestimmt schnell verkauft haben", so der Verkaufsleiter. In großformatigen Zeitungsanzeigen preist der Händler seine Restbestände des billigen Wolfsburgers an. Nach VW-Informationen soll es den kanadischen City Golf noch bis 2012 geben. Auch der neue Golf VI wird in Kanada verkauft, allerdings erst ab einem Preis von umgerechnet rund 12.800 Euro.

Karge Ausstattung im Basismodell

Unter der Haube des 4,2 Meter langen Golf City steckt ein Vierzylindermotor mit 2 Litern Hubraum und 115 PS. Für die Kraftübertragung sorgen ein Fünfgang-Schaltgetriebe oder eine Sechsgang-Automatik. Der Motor treibt den 1,2 Tonnen schweren VW ordentlich an, durch den großen Hubraum lässt sich der Wagen schaltfaul fahren. Für den üblichen Pendelverkehr im ständig verstopften Toronto mit seinen Satellitenstädten sind 115 Pferdestärken mehr als ausreichend. Der offizielle Durchschnittsverbrauch des City-Golf lautet 9,8 Liter pro 100 Kilometer im Stadtverkehr und 7 Liter auf der Autobahn, was für europäische Verhältnisse nicht gerade gute Werte wären. Doch zum einen liefern die in den USA und Kanada üblichen Verbrauchsmessungen oft realitätsnähere Ergebnisse als der völlig praxisferne EU-Zyklus, und zum anderen kostet das Benzin in Kanada umgerechnet nur rund 60 Cent pro Liter.

Verkehrssünder benutzen verbotenerweise den Standstreifen.

Der Einstiegspreis von 15.300 Kanadischen Dollar (umgerechnet rund 9700 Euro), mit dem VW den City-Golf präsentiert, ist freilich nicht die ganze Wahrheit. Mit Steuern und verschiedenen in Kanada üblichen Gebühren steige der Preis auf ungefähr 19.000 Dollar, sagt Verkaufsleiter Darrel Smart. Auch die Ausstattung im Basismodell ist karg - Klimaanlage, ESP oder Tempomat kosten extra, an nennenswerter Komfortausstattung sind nur Zentralverriegelung, elektrisch verstellbare Außenspiegel und ein Radio an Bord. Dennoch konkurriert der City-Golf im Preisniveau mit deutlich kleineren Autos wie dem Toyota Yaris oder dem Chevrolet Aveo. Vor allem beim Platzangebot und beim Kofferraumvolumen kann der Golf die meisten Konkurrenten locker in die Tasche steckt. Neu ist eben nicht immer gleich besser.

Unkomplizierte Technik

Seit jeher werden längst überholte Modelle wegen ihrer unkomplizierten Technik, mit der auch Mechaniker in Entwicklungs- oder Schwellenländern ohne teure Schulungen und Werkzeuge zurecht kommen, möglichst lang am Leben erhalten. So lief der Renault R4 noch in den 90er Jahren vom Band, der Peugeot 504 wurde in Nigeria sogar bis 2005 montiert. Und der südafrikanische Citi-Golf auf der optisch kaum veränderten Basis des Ur-Golfs von 1974 hat erst vor wenigen Tagen seine Rente beantragt.

Autos wie der Kanada-Golf zeigen jedoch einen Trend, der auch in reichen Industrieländern Schule macht und keine uralten Dauerbrenner, sondern vergleichsweise moderne Autos umfasst. Viele Käufer können sich keine Neuwagen leisten, deren Preise zum Teil ein grotesk hohes Niveau erreicht haben. Die Autohersteller reagieren - Peugeot zum Beispiel lässt den 206 mit leichten Änderungen und dem Zusatz "Plus" länger leben, obwohl der Nachfolger 207 schon längst auf dem Markt ist. Welchen Erfolg man mit Autos hat, die zwar nicht immer die neueste Technik, aber alles Wesentliche bieten, beweist Dacia: Logan, Sandero und vor allem der Kombi MCV ziehen auch ohne Abwrackprämie die Käufer an wie Magneten. Dass unter dem Blechkleid des Logan der alte Renault Clio steckt, die Autos kein ESP haben und man auf so manches Komfortextra verzichten muss, tut dem Erfolg der Franzosen keinen Abbruch.

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?