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Edel-Hyundai: Luxus aus Korea

Die Zeit, als die europäischen Autobauer nur Japan im Auge halten mussten, ist vorbei. Besonders Hyundai mausert sich zum gefährlichen Gegner. Beispiele: der Edel-SUV Veracruz und die Luxuslimousine Genesis.

Der erste SUV-Trend kam aus Amerika. Dann konterten die Asiaten. Und nun räuspern sich die Europäer. Der Markt der beliebten Crossover mit ihrem vielen Platz und dem Allradantrieb ist in Mittel- und Oberklasse schier unüberschaubar geworden. Nachdem Hyundai zuletzt das Kompaktklassemodell i30 vorstellte, setzen die Koreaner nun wieder verstärkt auf die Allzweckwaffe SUV.

In den USA kam vor wenigen Wochen der neue Veracruz auf den Markt. Der 4,80 Meter lange Allradler ist unter dem Santa Fe positioniert und soll Subaru, BMW, Mercedes und Toyota Kunden abluchsen. Spätestens im nächsten Jahr kommt der Hyundai Veracruz auch nach Europa - mit einem drei Liter großen V6-Commonrail-Diesel, der 176 kW/240 PS und 450 Nm Drehmoment an beide Antriebsachsen bringt.

Hyundai geht Luxus

Das Design des wenig spektakulär gezeichneten Veracruz zeigt leichte Ähnlichkeiten zu dem weltweit erfolgreichen Volumenmodell Santa Fe. In den USA sorgt ein 3,8 Liter starkes V6-Triebwerk mit 191 kW/260 PS und 348 Nm Drehmoment für standesgemäße Fahrleistungen. Auch dort ist mittelfristig ein Einsatz des Commonrail-Diesels geplant. In den Staaten startet das Basismodel Hyundai Veracruz 3.8 GLS bei 26.305 US-Dollar. Die Topversion Limited mit elektrischen Ledersitzen, Allradantrieb und Keyless Go und Satellitenradio kostet mindestens 32.305 US-Dollar.

Doch nicht nur die SUV-Konkurrenz sollte sich besser warm anziehen. Einer der Stars auf der New York Autoshow war die Studie des Hyundai Genesis. Die rund fünf Meter lange Luxuslimousine zeigt sich betont elegant und dynamisch und weckt nicht nur durch den angedeuteten Hofmeister-Knick in der C-Säule Erinnerungen an vergangene BMW-Zeiten. Die sehenswerte Front dürfte ebenso seriennah das Gesicht des neuen Grandeur zeigen, wie das flache Heck mit den signifikanten roten Leuchteneinheiten. Die LED-Leuchten vorn dürften im Gegensatz zum Rücklicht jedoch der Studie vorbehalten bleiben. Der Genesis wird wie zukünftig auch andere Hyundai-Modelle über die Hinterachse angetrieben.

Das 4,6 Liter große Achtzylindertriebwerk mit Vierventiltechnik leistet rund 300 PS und ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Die Kraftübertragung an die Hinterachse erfolgt mit einer Sechsstufenautomatik von ZF. Bei den Getriebespezialisten vom Bodensee lassen unter anderem auch BMW, Jaguar und Audi schmieden – mit besten Kritiken. Von 0 auf 100 km/h in unter sechs Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit in Richtung 250 km/h unterstreichen den sportlichen Anspruch des neuen Vorzeigemodells von Hyundai.

Neue Dimensionen

"Der Genesis Concept erweitert unser Porttfolio in Bezug auf Performance, Design und Packaging in ganz neue Regionen", sagt Steve Wihite, Chief Operating Officer von Hyundai Motor America. "Wenn er 2008 auf den Markt kommt, wird er Hyundai ins Getümmel zwischen den besten Limousinen katapultieren. Und der Genesis ist reif für diese Herausforderung.

Ein Radstand von 2,94 Metern und eine Breite von 1,86 Metern garantieren luxuriöse Platzverhältnisse für bis zu fünf Personen. Für eine konkurrenzfähige Fahrdynamik gibt es nicht nur den Hinterradantrieb, sondern eine Gewichtsverteilung von 53:47 Prozent zugunsten der Vorderachse. Zur Serienausstattung des Hyundai Genesis gehören unter anderem ESP, acht Airbags, Abstandstempomat, klimatisierte Sitze, Xenon-Scheinwerfer, Rückfahrkamera und eine elektrische Parkbremse.

Dieses Komplettpaket soll auf dem US-Markt für deutlich unter 30.000 US-Dollar zu bekommen sein. Ein Preis, der auch der europäischen Konkurrenz Angst machen dürfte, denn ab Herbst 2008 könnte der Genesis auch in Europa einziehen.

Pressinform / PRESSINFORM

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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