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Jaguar I-Pace 400 AWD: Bye, bye Tesla - Jaguar baut das beste Elektroauto der Welt

Der deutschen Premiumkonkurrenz eine knallrote Nase gedreht und dann noch Tesla mächtig in die Parade gefahren. Der neue Jaguar I-Pace ist mit Abstand das beste Elektroauto, das man derzeit für Geld kaufen kann - versprochen.

Jaguar I-Pace 400 AWD - 200 km/h schnell

Jaguar I-Pace 400 AWD - 200 km/h schnell

Seitdem der indische Tata-Konzern Jaguar Land Rover übernommen hat, geben die Briten mächtig Gas. Zu dem altehrwürdigen Traditionsimage gesellt sich technologische Führerschaft in dem derzeit wichtigsten Zukunftssegment der Elektromobilität. 

Der I-Pace ist der erste wirklich konkurrenzfähigen Elektro-SUV. Das heißt, dieser Wagen ist der erste SUV, der einen Verbrenner ohne irgendeinen Elektro-Bonus ausstechen kann. Damit leisten die Briten weit mehr als Mercedes mit dem EQC, oder Audi mit dem E-Tron und BMW mit dem kommenden iX3. Quasi im Vorbeirollen entzaubert der I-Pace den Nimbus von der Einzigartigkeit der Tesla Modelle.

Jaguar I-Pace: Bye, bye Tesla - Jaguar baut das beste Elektroauto der Welt
Jaguar I-Pace 400 AWD - kann auch abseits befestigter Straßen überzeugen

Jaguar I-Pace 400 AWD - kann auch abseits befestigter Straßen überzeugen

Fahrdynamik und Leistung

Der Elektro-SUV von Jaguar ist kein Leisetreter. Die Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse leisten zusammen 400 PS. Stromtypisch bauen sie ein gewaltiges Drehmoment von knapp 700 Nm auf. Das reicht für einen wilden, ungestümen Vorwärtsdrang. Von 0 auf Tempo 100 geht es in 4,8 Sekunden. Im Alltag überzeugen die Zwischenspurts beim Druck aufs Gaspedal. Leistungsmäßig steckt der Stromer hier die ganze benzin- und dieselbetriebene Konkurrenz in die Tasche. Abgesehen einmal von der bei 200 km/h abgeregelten Höchstgeschwindigkeit. Hinzu kommt eine spektakuläre Fahrdynamik – trotz eines Gewichts von 2,2 Tonnen. Im Prinzip kann der I-Pace auch mal ins Gelände entschwinden und selbst Wasserdurchfahrten sind bis zu einer Tiefe von einem halben Meter kein Problem. 

Im Innenraum gibt es jede Menge Platz für vier Personen. Einige Oberflächen und Kunststoffapplikationen könnten für ein Fahrzeug in der Preisklasse oberhalb von 80.000 Euro etwas hochwertiger sein. Dafür steht ein Laderaum zur Verfügung der 656 bis 1453 Liter fasst.

Überzeugendes Akku-Paket

Aber nun das Wichtigste: Leistung könnten alle E-Autos bieten, das liegt schon am Grundprinzip von Elektromotoren. Nur meist machen dann die Akkus schlapp. Anders hier, die Akkuleistung geht auch bei hoher Dauerlast nicht in die Knie. Offenbar hat Jaguar die Technik der Rekuperation besser gelöst als die Konkurrenz. Sobald der Fuß nicht mehr auf dem Gas liegt, gewinnen die Akkus maximal Energie zurück. Die Bremse muss nur bei sehr starken Verzögerungen benutzt werden. Nach dem neuen WLTP-Zyklus bietet der Jaguar I-Pace eine Reichweite von 480 Kilometern. In Realbetrieb dürfte das zwar schrumpfen, doch auch bei forscher Fahrweise bleibt eine mehr als alltagsgerechte Reichweite übrig. In der Zukunft sind Varianten mit noch mehr und auch mit weniger Leistung zu erwarten. Und auch das 90-kWh-Lithium-Ionen-Paket dürfte in beide Richtungen angepasst werden. Hohe Akkukapazität bei gleichbleibenden Ladesäulen geht allerdings mit langen Ladezeiten einher. 

Der Basispreis für den ordentlich, aber nicht gut ausgestatteten Jaguar I-Pace S liegt bei 77.850 Euro. Kein Wunder, dass sich die meisten Kunden für das Topmodell HSE entscheiden werden, das mindestens 91.720 Euro kostet. Der Jaguar I-Pace kann damit zwar alles besser als die Konkurrenz, doch billiger als ein Tesla ist er nicht.

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Kra mit Pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.