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Neuvorstellung: Mazda 3 MPS: Druckwelle

Der neue Mazda3 ist gerade erst vorgestellt worden, da legen die dynamischen Japaner bereits nach. Auf dem Genfer Salon wollen sie zeigen, wie man grüne Ideen und sportliche Gene in einem Auto unterbringt.

Ohne eine Sportskanone als Aushängeschild einer Baureihe lässt sich heute kaum mehr ein Geschäft machen. Auch wenn die Stückzahlen überschaubar und der Ertrag dünn ist - der Imagewert ist wichtig. Auch Mazdas Dreier-Reihe kommt um ein Kraftpaket nicht herum. Drei Buchstaben sollen es richten und zeigen, dass Zoom-Zoom und Sportlichkeit zusammen gehören: Auch in der zweiten Dreier-Generation heißt die Sportskanone unverändert Mazda 3 MPS. Seine Weltpremiere feiert der optisch deutlich dicker auftragende Sportler Anfang März auf dem Genfer Automobilsalon.

Beim optischen Auftritt hat das Designteam rund um Laurens van den Acker deutlich mehr gewagt als bisher. "Wir wollten dem neuen MPS bereits optisch mehr Dynamik und Power mit auf den Weg geben", sagt Mazdas Chef-Designer: "Der Vorgänger hat mit seiner Leistung ja doch vergleichweise stark hinter dem Berg gehalten."

Beim Antrieb selbst hat sich wenig getan. Der neue Mazda 3 MPS wird unverändert von einem 2,3 Liter großen Reihenvierzylinder mit Direkteinspritzung und Turboaufladung angetrieben. 191 kW/260 PS und nahezu 400 Nm maximales Drehmoment setzen in der Kompaktklasse nach wie vor Maßstäbe und werden derzeit nur vom 300 PS starken Ford Focus RS und dem Audi S3 mit seinen 265 PS übertroffen.

Zwar hatten sich viele Mazda-Fans gewünscht, dass es in der zweiten 3er-Generation endlich einen standesgemäßen Allradantrieb geben würde. Doch auch der neue 3 MPS wird nur auf der Vorderachse angetrieben. Auffällig sind die stark ausgestellten Kotflügel, die mächtige Kühlöffnung in der Motorhaube und der dunkle Heckdiffusor. Den Spurt von 0 auf 100 km/h schafft der Japaner in rund sechs Sekunden. Erst bei 250 km/h wird dem Tatendrang ein Ende gesetzt.

Es geht auch sparsamer

Wer es sparsamer mag, der wird sich beim Mazda3 i-stop besser aufgehoben fühlen. Erstmals bringen die Japaner mit ihm ein Fahrzeug mit innovativer Start-Stopp-Automatik auf den Markt. Weitere sollen folgen. Die Kombination aus i-stop und dem neuen 2,0-Liter-DISI-Benzin-Direkteinspritzer trägt zu einer Verbrauchsreduzierung von über zehn Prozent gegenüber dem Vorgängermodell bei. Damit erreicht der Mazda3 2.0 l MZR Verbrauchswerte, die zu den besten der Kompaktklasse gehören.

So könnte der Mazda3 2.0 künftig eine größere Rolle im Modellmix spielen. Bisher war der rund 150 PS starke Benziner ein reiner Nebendarsteller. Die meisten Dreier-Kunden entschieden sich für die kleineren Benzin- oder Dieselversionen mit 1,6 Litern Hubraum und jeweils knapp über 100 PS.

"Die beiden neuen Modellversionen des Mazda3 bereichern die Angebotspalette in der Kompaktbaureihe", schwärmt Yoshiyuki Maeda, Program Manager des Mazda3. "Damit macht der neue Mazda3 sowohl bei Fahrdynamik als auch bei Umwelttechnologien einen beachtlichen Schritt nach vorne.“ Die Preise und genauen Verkaufstermine der beiden neuen Dreier-Varianten stehen noch nicht fest.

Stefan Grundhoff / pressinform / PRESSINFORM

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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