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Opel Combo Life: Umzug, Kinder oder Kajak – das Opel-Angebot für Sportler und Familien

Opel bringt einen neuen Familientransporter auf den Markt. Der Combo Life bietet unendliches Transportvolumen. Sein Problem: Eigentlich ist er ein etwas anders frisierter Citroën Berlingo.

Auf Wunsch hat der Opel Combo Life zwei praktische Schiebetüren

Auf Wunsch hat der Opel Combo Life zwei praktische Schiebetüren

Hochdachkombi – schon das Wort verzückt einen nicht gerade. Aber die Wagengattung rund um Citroën Berlingo und VW Caddy überzeugt ihre Kunden mit anderen Werten als dem reinen Fahrspaß. Dieses Auto setzen auf ein unschlagbares Verhältnis von Transportvolumen und Preis. Im Konzept handelt es sich um Handwerkerautos, die für die zivile Kundschaft wohnlich ausgestattet worden sind. Aber anders als beim VW Transporter und dem Minivan schießen die Preise für die Sportler- und Familienversionen nicht durch die Decke.

Im Markt der günstigen Familienwagen mischt auch Opel mit dem Combo Life mit. Während der Vorgänger baugleich mit dem Fiat Doblo war, kauft Rüsselsheim jetzt beim neuen Besitzer ein. Der Opel Combo basiert auf der PSA EMP2-Plattform und ähnelt den Konzerngeschwister Peugeot Rifter und Citroën Berlingo.

Opel Combo Life: Maximaler Platz bei geringen Kosten – das Opel-Angebot für Sportler und Familien
Die Front des Combo Life passt sich dem Opel-Markenantlitz an

Die Front des Combo Life passt sich dem Opel-Markenantlitz an

Weitgehend baugleich

Darum sind beim Combo Life auch die Abmessungen mit einer Länge von 4,40 Metern und einer Höhe von 1,80 Metern identisch mit den französischen Modellen. Wie es die Kundschaft erwartet, stehen Nutzwert und Transportaufgaben im Vordergrund. Der Innenraum wurde überreichlich mit Fächern und Ablagen versehen. Wird der Beifahrersitz umgelegt, können Surfbretter mit einer Länge von bis zu 3,05 Metern transportiert werden können. Der Innenraum lässt sich durch die Schiebetüren erreichen. Wer regelmäßig sperriges Gut transportieren will, sollte statt der Rückbank LEIBER drei Einzelsitze wählen. Sie lassen sich relativ einfach einzeln ausbauen. Das Kofferraumvolumen beträgt bei der Standardversion zwischen 597 Litern und 2.126 Litern. Bei der 35 Zentimeter längeren XXL-Version sind es sogar zwischen 860 Litern bis zu 2.693 Litern. 

"Der neue Opel Combo Life nimmt eine Schlüsselrolle in unserer Produktoffensive ein. Unser Newcomer wird mit seiner außergewöhnlichen Flexibilität und Geräumigkeit sowie den hochmodernen Assistenzsystemen, die das Fahren sicherer und entspannter machen, Familien aller Art ansprechen", freut sich Opel-Chef Michael Lohscheller im besten Marketingdeutsch. Zunächst steht der bekannte 1.2 Liter Dreizylinder-Turbobenziner in zwei Leistungsstufen zur Verfügung: mit 81 kW / 110 PS sowie mit 96 kW / 130 PS. Dazu kommen die drei Varianten des 1.5 Liter Turbodiesels mit 55 kW / 75 PS, 74 kW / 100 PS und 96 kW / 130 PS. Alle diese Aggregate erfüllen die 6d-temp Abgasnorm. Für den Stadtverkehr tut es auch der Einstiegsbenziner. Wird der Wagen womöglich beladen auf Landstraßen und Autobahnen bewegt, sollte man in einen stärkeren Dieselmotor investieren.

Preissensible Kundschaft

Die Frage ist nur: Warum sollte man den Opel und nicht einen Citroën oder einen Peugeot kaufen? Gewiss, das deutsche Cockpit ist etwas sachlicher gehalten. Andererseits wird etwa der Berlingo regelmäßig in attraktiven Ausstattungen angeboten. Opel will sich durch Infotainment und Assistenzsysteme absetzen. Da diese Features zu Aufpreisen führen, kann man bezweifeln, dass die preissensible Kundschaft dieses Segments in Massen Dinge wie ein Head-up-Display ordern wird. Das größte Problem für den Combo Life werden daher die Marktpreise sein. Peugeot Rifter und Citroën Berlingo werden traditionell deutlich unter den Listenpreisen angeboten – und auch Opel wird sich mit einem weitgehend baugleichen Fahrzeug diesen Kampfpreisen stellen müssen.

Kra

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.