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Irritation auf den Straßen: Darum sorgen die neuen Mautautomaten für mehr Unfälle

Seit Sonntag müssen Lkw auf allen Bundesstraßen Maut bezahlen. Erfasst werden sie mit neuen Automaten am Straßenrand. Die sorgen auch bei Autofahrern für Irritationen.

Mautautomat

Mautautomaten erfassen mautpflichtige LKW – für normale Autofahrer haben sie eigentlich keine Bedeutung

DPA

Weil Autofahrer die neuen Maut-Stationen für Lastwagen irrtümlich für Blitzersäulen halten, hat es bereits mehrere Auffahrunfälle gegeben. In den vergangenen Tagen sei es wegen der Säulen häufiger zu Unfällen in der Region gekommen, sagte ein Polizeisprecher: "Die Autofahrer sehen das Ding, denken, es wird geblitzt, gehen unerwartet in die Eisen, und die anderen Autos dahinter fahren drauf." Seit Sonntag müssen Lastwagen auch auf allen Bundesstraßen Maut bezahlen. 

Die Kontrollsäulen messen nicht die Geschwindigkeit der Autofahrer, sondern fotografieren die vorbeifahrenden Lastwagen. Diese Fotos werden wieder gelöscht, wenn korrekt bezahlt wurde.

Polizei warnt auf Twitter

Auf Twitter warnte die Polizei vor den auffälligen blauen Säulen am Straßenrand. Und sie hat für die Autofahrer auch einen Tipp: "Haltet euch einfach an die vorgeschriebene Geschwindigkeit, dann müsst ihr auch nicht plötzlich und unerwartet abbremsen!" 

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epp / DPA

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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