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Mercedes AMG GT Coupé: Harte Zeiten für den CLS

Bisher spielte der CLS den sportlichen Beau im Limousinenprogramm von Mercedes. Doch der schärfste CLS-Konkurrent kommt zukünftig nicht von Porsche, Maserati oder BMW, sondern aus den eigenen Reihen: das Mercedes AMG GT Coupé.

Mercedes AMG GT Coupé - gerade von hinten wirkt der Viertürer mächtig

Mercedes AMG GT Coupé - gerade von hinten wirkt der Viertürer mächtig

Schön blöd, wenn man einen AMG GT in der eigenen Garage hat und dieser am Wochenende zu Hause schlummern muss, wenn man mit der Familie unterwegs sein will. Vielleicht ist einem der scharfe AMG GT auf dem Weg ins Büro auch einfach zu nervig und eng, wenn es im morgendlichen Berufsverkehr ins Büro oder zum Flughafen geht. Doch diese Zeiten sind vorbei, denn AMG durfte nach SLS und GT erstmals einen eigenen Viertürer kreieren und so ist die Familie diesmal einfach mit an Bord. Und das viertürige AMG GT Coupé wird nicht nur Porsche Panamera, Maserati Quattroporte, Aston Martin Rapide oder BMW 8er Gran Coupé ärgern, sondern insbesondere dem jüngst vorgestellten Mercedes CLS viel Kopfzerbrechen bereiten. Der kann sich zwar ebenfalls sehen lassen, wirkt neben dem scharfen GT4 Coupé jedoch wie ein Mauerblümchen, dem das Wasser ausgegangen ist.

Harte Zeiten für den CLS
Mercedes AMG GT Coupé - gerade von hinten wirkt der Viertürer mächtig

Mercedes AMG GT Coupé - gerade von hinten wirkt der Viertürer mächtig

"Das neue AMG GT 4-Türer Coupé ist der ultimative viertürige Sportwagen und der perfekte Repräsentant von Performance Luxury", sagt Daimler-Chefdesigner Gorden Wagener, "er verkörpert mit atemberaubenden Proportionen und einem puristischen, flächenbetonten Design mit sinnlichen Formen eine Symbiose aus Emotion und Intelligenz." Optisch orientiert sich das viertürige Coupé bei Front und Heck am bekannten AMG GT. Die Dachlinie ist betont flach und besonders das Heck wirkt mit den schmalen LED-Bändern bullig und kraftvoll.

"Das neue AMG GT 4-Türer Coupé verbindet die überzeugende Rennstreckendynamik unserer zweitürigen Sportwagen mit höchster Alltagstauglichkeit. In einzigartiger Weise verkörpert es unseren Markenkern Driving Performance und wird mit seiner konsequenten Auslegung neue Kunden für Mercedes-AMG erschließen", sagt AMG-Chef Tobias Moers über sein neuestes Kind. Das Antriebsportfolio reicht zunächst vom aufgeladen Reihensechszylinder-Turbo mit 320 kW / 435 PS bis hin zum aufgeladenen Achtzylinder mit 470 kW / 639 PS und 900 Nm maximalem Drehmoment. Den Spurt 0 auf Tempo 100 schafft der AMG GT 63 S 4matic in 3,2 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 315 km/h. Die schwächere V8 Variante des GT 63 leistet 430 kW / 585 PS. Wer mit weniger zufrieden ist, kann sich für den Mercedes-AMG GT 53 4MATIC+ entscheiden, dessen 435 PS starker Dreiliter-Reihensechszylinder von einem 16-kW-Elektromotor mit Startergenerator unterstützt wird, der den Normverbrauch auf 9,1 Liter senkt. Wer die von Porsche entliehene Salamitaktik der Affalterbacher kennt weiß, dass es bei den drei Antrieben kaum bleiben wird und weitere Motorvarianten nachgelegt werden.

Die Achtzylindervarianten haben eine Neungang-Automatik mit nasser Anfahrkupplung, die Gewicht spart, die Massenträgheit reduziert und das Ansprechverhalten verbessert. Der Reihensechszylinder verfügt über eine normale Neungang-Automatik. Für ein optimales Fahrverhalten sorgen neben dem Allradantrieb, Allradlenkung und eine aktive Aerodynamik. Der Sechszylinder hat ein Stahlfederfahrwerk mit Verstelldämpfern während die Achtzylinder an eine Luftfederung gekoppelt sind. Das viertürige AMG Coupé ist wahlweise als Vier- oder Fünfsitzer zu bekommen, während sich das Ladevolumen von 395 auf 1.324 Liter erweitern lässt. Praktisch: ein doppelter Ladeboden, der nochmals 60 Liter fasst. Im Cockpit blickt der Pilot nicht nur auf die beiden aus S- und E-Klasse bekannten 12,3-Zoll-Displays, sondern hat am Lenkrad frei belegbare Schalter links und einen Drehsteller am griffigen Steuer. Auf der breiten Mittelkonsole gibt es inszenierte Schalter für Fahrprogramme, Klappensteuerung des Auspuffs, Fahrwerk oder Heckspoiler, die nicht so recht zu edlen Charme des Cockpits passen mögen. Statt des bekannten Dreh-Drückstellers gibt es über dem zu weit hinten positionierten Getriebehebel ein Touchpad. Anzunehmen, dass auch Mercedes nach dem Drehrad bald auch das Touchpad streichen wird und komplett auf eine Touchbedienung wie beim Bediensystem MBUX umsteigt.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.