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Cullinan-SUV: Rolls Royce – sattes Absatzplus durch 571-PS Luxus-SUV

315.000 Euro beträgt der Einstiegspreis des Rolls-Royce SUVs Cullinan. Das schreckt die Kunden nicht ab, im Gegenteil: Die Edelmarke kann derzeit gar genug Fahrzeuge herstellen.

Der Cullinan beweist: Auch die Superreichen wollen liebend gern SUV fahren.

Der Cullinan beweist: Auch die Superreichen wollen liebend gern SUV fahren.

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Die Hersteller von Sport- und Luxuswagen haben sich lange geziert, auf der SUV-Welle mitzuschwimmen. Und das, obwohl der Range Rover, einer der Ur-Väter der SUVs, große Reifen mit dem Image eines britischen Lords vereinigen konnte.

Doch wer von ihnen in den Markt der Riesen-SUVs einsteigt, bereut es nicht. Lamborghini konnte seinen Absatz um 51 Prozent steigern. Auch das verdankt die Marke dem Urus, einem 650-PS-Ungetüm von SUV.

+++ Lesen Sie: Lamborghini steigert Absatz um die Hälfte, aber weniger wegen der Sportwagen +++

Und auch Rolls Royce hat nun Mühe der stürmischen Nachfrage her zu werden. Gerüchte über einen SUV der Luxusmarke gab es bereits 2013, in die Showrooms kam der Cullinan Ende letzten Jahres.

Und schon jetzt sind die Produktionskapazitäten bis Mitte des Jahres ausgebucht. Martin Fritsches, CEO von Rolls-Royce Motor Cars Americas, sagte zum Fachblatt "Automotive News": "Ich hätte gerne etwas mehr Reserven. Und ich bekomme sie nicht, weil wir mit 100 Prozent der Produktionskapazität arbeiten. Und dazu die Kapazität über Wochen und Monate hinweg erhöhen und trotzdem sind wir nicht in der Lage, die Nachfrage zu befriedigen."

Gerade in Amerika seien die Kunden von dem stattlichen und robusten Konzept des Cullinan angezogen. Die Hälfte der Kunden werden neu erobert und zudem sind sie jünger und weiblicher als sonst bei der Marke. Die anderen Käufer scheinen ihre Sammlung zu komplettieren. "Viele Kunden, die bereits eine Dawn oder Phantom fahren, kaufen einen zweiten Rolls-Royce", so Fritsches. "Aber diesmal ist es ein SUV."

Hohe Eroberungsrate des Cullinan

Der Motor des Cullinan stammt aus dem Phantom. Der aufgeladene Zwölfzylinder leistet 571 PS und ein maximales Drehmoment von 850 Nm. Mit diesem mehr als druckvollen Triebwerk spurtet der Allradler trotz seiner 2,7 Tonnen in 5,2 Sekunden auf Tempo 100. Bei 250 km/h wird elektronisch abgeriegelt. Schon der Normverbrauch beträgt stattliche 15,0 Liter Super und kann bei artgerechter Fahrweise leicht überboten werden.

Trotz der SUV-Dimensionen fährt der Cullinan so, wie man sich einen Rolls-Royce vorstellt: mühelos und lautlos. Dunkle Scheiben und das Doppelglas mit einer Stärke von sechs Millimetern halten blendende Sonnenstrahlen und Störgeräusche aus dem Innenraum fern. Durch seine sänftenartige Luftfederung nebst Vierradlenkung fährt sich der Koloss wie von Geisterhand geführt. Unebenheiten in der Fahrbahn sind nicht zu spüren. Nur das gewaltige Leergewicht von knapp 2,7 Tonnen lässt sich nicht überspielen. Dass der Luxus im Innern kein Grenzen kennt, kann man bei dem mindestens 315.000 Euro teuren Rolls-Royce Cullinan auch erwarten.

Quelle: Automotive News

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.