HOME

Seat Leon ST X-Perience: Stock trifft Stein

Mittlerweile gab es grünes Licht für den ersten Seat SUV. Bis dieser 2016 vorgestellt wird, soll eine rustikale Leon-Version die Freizeitfanatiker bei Laune halten - Allradantrieb inklusive.

Der Seat Leon ST X-Perience führt das fort, was bereits zahlreiche Modelle im Volkswagenkonzern erfolgreich vorleben: ein Pseudo-Crossover im gemäßigten Offroadlook mit Allradantrieb. Seine offizielle Weltpremiere feiert der Freizeitkünstler im Herbst auf dem Pariser Automobilsalon. "Auf Asphalt oder Schotter, bei Sonne, Regen und Schnee - der Leon X-Perience kommt mit seinem Allradantrieb überall durch und beweist die eigene Dynamik auf allen Wegen, völlig ohne Einschränkungen bei Komfort oder Nutzwert", sagt Seat-Entwicklungs-Chef Dr. Matthias Rabe.

Seat Leon ST X-Perience: Stock trifft Stein
Seat Leon ST X-Perience

Seat Leon ST X-Perience

Optisch macht der Seat Leon X-Perience mit robusten Verkleidungen von Schürzen, Radhäusern und Türschwellern auf harter Bursche, wie es auch Audi A4 / A6 Allroad, VW Cross Polo oder Opel Insignia Country Tourer es versuchen einem vorzugaukeln. Real gibt es den bekannt großen Nutzwert mit einem Laderaum, der sich von 587 auf 1.470 Liter erweitern lässt, zahlreiche Ablagen im Innenraum und einen bis zu 18 Zoll großen Radsatz. Die Bodenfreiheit des Leon ST X-Perience wurde um 1,5 Zentimeter erhöht. Für Sicherheit sorgt ein umfangreiches Paket an Fahrerassistenzsystemen wie Abstandstempomat, Spurhalte- und Citynotbremsassistent sowie optionale LED-Scheinwerfer.

Das Motorenangebot aus Vierzylindern mit 1,6 bis 2,0 Liter Hubraum leistet 81 kW / 110 PS bis 135 kW / 184 PS. Das Topmodell wird von einem Commonraildiesel mit 380 Nm maximalem Drehmoment, 224 km/h Spitze und einem Normverbrauch von 5,1 Liter angetrieben. Die Motorleistung wird bei den verschiedenen Modellen via Haldex-Kupplung auf alle vier Antriebsräder verteilt, was auch Fahrten im leichten Gelände oder gute Traktion auf rutschiger Fahrbahn ermöglicht.

Press-Inform / pressinform
Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.