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Abwrackprämie und Rabattschlacht: Endspurt für Schnäppchenjäger

Der Auto-Boom hält an - dank Abwrackprämie und Rekordrabatten. Derzeit gibt es beispielsweise den Nissan Micra für weniger als die Hälfte des offiziellen Preises - Abwrackförderung eingerechnet. Die staatlichen Fördermittel reichen noch bis Ende September. Wer davon noch profitieren will, sollte also nun nicht mehr zögern.

Der Boom auf dem deutschen Pkw-Markt hat auch im Juli angehalten. Mit 339.976 Fahrzeugen wurde das Ergebnis des Vorjahresmonats dank Abwrackprämie und Rekordrabatten um 29,5 Prozent übertroffen. Größte Gewinner waren die Kleinwagenhersteller. Weiterhin mit Absatzrückgängen zu kämpfen hatten hingegen die Premiumhersteller. In den ersten sieben Monaten haben insgesamt knapp 2,4 Millionen Pkw einen neuen Besitzer gefunden. Das sind 26,6 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Marktführer VW konnte mit Hilfe der Abwrackprämie und dem neuen Kleinwagen Polo im Juli zulegen. 68.023 Neuzulassungen bedeuteten ein Plus von 27,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf Rang zwei der verkaufsstärksten Marken setzte sich Opel mit einem Zuwachs von 51,5 Prozent auf 32.813 Fahrzeuge. Ford verkaufte 28.129 Pkw, 49,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit Renault fand sich erstmals ein Importeur auf dem vierten Platz der Verkaufsstatistik. Die Franzosen kamen mit Hilfe der rumänischen Tochter Dacia nach einem Plus von 70,2 Prozent auf 22.918 Neuzulassungen. Die großen Gewinner waren die asiatischen, italienischen und französischen Hersteller. Kia legte um 109,7 Prozent auf 4764 Einheiten zu, Fiat steigerte seinen Absatz um 94,9 Prozent auf 13.885 Fahrzeuge, Hyundai verkaufte mit 6857 Einheiten 92,7 Prozent mehr Pkw als im Vorjahr. Auch Nissan verbuchte ein Plus von 89,5 Prozent auf 6988 Pkw. Citroen erhöhte seinen Absatz um 80,7 Prozent auf 11.114 Autos, Peugeot legte um 73,5 Prozent auf 12.958 Einheiten zu.

Mit Rekordrabatten erkauft

Dieses Wachstum kommt nicht von ungefähr. Die staatliche Abwrackprämie mit eingerechnet, wurde im Juli erstmals ein offizieller Spitzenrabatt von 57,9 Prozent erreicht. Dies hat das CAR-Institut der Universität Duisburg-Essen ermittelt. Den Angaben zufolge geben Nissan-Händler beim Kauf eines Micra einen Rabatt von 6500 Euro inklusive Abwrackprämie. Die CAR-Studie erfasst die direkt von den Autobauern offiziell beworbenen Rabattaktionen wie Sondermodelle, Sonderzinsen, Bar-Rabatte, Eintauschprämien. Die von Händlern eingeräumten Rabatte sind noch nicht enthalten. Bei den Rabattspitzenreitern im Kleinstwagensegment dürfte der Kunde beim Händler kaum noch etwas heraushandeln können, bei den angegebenen Rabatten der teueren Modelle könnte aber durchaus noch Spielraum für Verhandlungen bleiben.

Bei den Angeboten handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern der Kunde hat eine echte Wahl. Im Juli wurden insgesamt 18 Modelle einschließlich Abwrackprämie mit Rabatten über 40 Prozent angeboten. Hinzu kommen weitere 64 Modelle mit Rabatten zwischen 30 und 40 Prozent. Schnäppchenjäger können sich also auf dem Markt tummeln. Da die staatliche Prämie immer 2500 Euro beträgt, verbilligt sie prozentual gesehen Kleinwagen besonders stark. Wagen wie der Nissan Micra, der Citroen C1, der Fiat Panda und der Chevrolet Matiz werden mit der Staatsprämie an und unter die magische Grenze von 5000 Euro gedrückt.

Video: Crashtest: Kleinwagen gegen Limousine

Kein Wunder also, dass die Top-Positionen des Rabatt-Rankings von Pkw der klassischen Kleinwagenbauer eingenommen werden. Vom Rabatt-Sog werden allerdings immer mehr Anbieter erfasst. Damit der neue Golf im Markt seine Position behauptet, verdoppelt Volkswagen die Abwrackprämie. Der Golf VI wird dadurch um 5000 Euro billiger und ist schon ab 11.500 Euro zu haben. Auch die günstigen Skodas werden noch billiger, mit Prämien von 4770 Euro wird der Skoda Octavia auf unter 9000 Euro gedrückt.

Rabatte werden immer noch größer

Wer die Abwrackprämie einstreichen kann und will, sollte sich allmählich entscheiden. Für etwa 300.000 Anträge ist noch Budget vorhanden, so dass bis Mitte September einigermaßen sicher mit der Zuteilung des Fördergeldes gerechnet werden kann. Danach wird es allerdings eng. Wer nichts zum Abwracken hat, kann getrost weiter abwarten. Es ist zu erwarten, dass die Hersteller die Rabatte noch weiter hochfahren. In den nächsten Wochen wird jeder versuchen den Endspurt in der Subventionsblase zu gewinnen. Danach werden die Hersteller versuchen, den unvermeidlichen Zusammenbruch des Marktes mit attraktiven Rabatten abzufedern. Viele der eingeräumten Rabatte sind bisher an die staatliche Abwrackprämie gekoppelt. Wer keinen Altwagen zum Verschrotten hatte, schaute in die Röhre. Dieses Kundenreservoir wird ab Oktober vermutlich gezielt mit Angeboten angesprochen werden.

Kra mit MID

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(