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Schrecken Geisterfahrer: Todesengel auf der Autobahn

Selbstmörder, die andere in den Tod reißen, rufen Urängste hervor. Dabei führen Geisterfahrten nur selten zu tödlichen Unfällen, aber Begegnungen mit ihnen sind in Deutschland alltäglich.

Von Gernot Kramper

Bevor er starb, rief Geisterfahrer Sven M., 24, noch Verwandte an. Ihnen kündigte er seinen Selbstmord an, kurz darauf lenkte er seinen BMW in einen entgegenkommenden Skoda. In dem anderen Auto saßen ein Ehepaar (47 und 41 Jahre alt) und zwei Frauen im Alter von 39 und 27 Jahren aus dem Kreis Meschede. Beide Fahrzeuge gingen sofort in Flammen auf. DieAlle fünf Insassen, darunter auch der Unfallverursacher, verbrannten in den demolierten Wracks. Auch der Unfallhergang zeigt: Es war Absicht. Oberstaatsanwalt Werner Wolff sagte WAZ-Online: "Der Skoda fuhr rechts, der Geisterfahrer hätte auf der wenig befahrenen Autobahn ohne große Probleme auf die andere Seite ausweichen können."

Da ist er wieder, der Schrecken "Geisterfahrer". Allein im Oktober kamen zwölf Menschen bei Unfällen ums Leben, die Falschfahrer verursacht hatten. Das ist allerdings eine ungewöhnliche Häufung, so ADAC-Sprecher Otto Saalmann: "Geisterfahrer verursachen drei Prozent der tödlichen Unfälle auf Autobahnen", so Saalmann. "Das Problem ist, wenn es kracht, dann sind die Folgen meistens schwer." Mutwillige Kamikazefahrer lösen einen besonderen Schrecken aus, doch die meisten Falschfahrten werden nicht von Selbstmördern am Lenkrad begangen.

Nur selten kommt es zu tödlichen Unfällen

Die genaue Zahl der Falschfahrer ist unbekannt, auch weil viele Irrfahrten folgenlos bleiben. Der ADAC hat ermittelt, dass von Dezember 2008 bis Dezember 2009 etwa 2800 mal vor Falschfahrern im Radio gewarnt wurde. Insgesamt kam es in dem Zeitraum zu zwölf Unfällen mit 20 Toten. Angesichts von über 5000 Verkehrstoten ist die Zahl der Opfer relativ klein. Zugleich ist die Bedrohung alltäglich. 2800 gemeldete Fälle plus eine unbekannte Dunkelziffer bedeuten, dass jeden Tag mehr als acht Fahrzeuge auf der falschen Fahrbahn unterwegs sind und zumindest eine tödliche Bedrohung für andere darstellen.

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Selbstmord-Geisterfahrer, die den Zusammenstoß mit anderen suchen und dabei ihr Auto als Waffe benutzen, müssen in Deutschland mit schweren Strafen rechnen, sollten sie den Unfall überleben. Im Februar 2011 ist ein Geisterfahrer, der absichtlich eine Familie auslöschte, wegen Mordes verurteilt worden. Außer den Kamikazefahrern, die bewusst den Tod in Kauf nehmen, gibt es noch Personen, die sich in psychischen Ausnahmezuständen befinden oder die unter Drogeneinfluss stehen und so auf die falsche Spur geraten. So wie die unbekleidete Geisterfahrerin aus Coburg, die den zweiten schweren Unfall im Oktober bei Bamberg verursacht hat. Dabei sind die 31-Jährige, ihre siebenjährige Tochter auf dem Rücksitz und der Fahrer des entgegenkommenden Wagens ums Leben gekommen.

Hauptursache ist Alkohol am Steuer

Nach einer Studie des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) aus Österreich ist Alkohol- oder Drogenmissbrauch am Steuer die Hauptursache für Geisterfahrten. Hierauf sollen 50 Prozent aller Fälle zurückgehen, in 30 Prozent sind die Fahrer von der Verkehrssituation überfordert gewesen. Immerhin 20 Prozent der Falschfahrten entstehen absichtlich. Gemeint sind Fahrer, die rückwärtsfahren oder wenden, weil sie eine Abfahrt verpasst haben. Dieses hohe Risiko für sich und andere wird meist aus ganz banalen Gründen eingegangen. Etwa weil man den Umweg von wenigen Kilometer zur nächsten Abzweigung vermeiden will oder weil ein Regenschirm auf dem Parkplatz vergessen wurde.

Durch bessere Hinweisschilder oder klarere Verkehrsführungen will man den 30 Prozent Überforderten zur Seite stehen. Eine Möglichkeit wird seit Dezember 2010 in Bayern bei einem Feldversuch getestet. Auf der Autobahn A8 München-Salzburg sind an acht Ausfahrten Warntafeln angebracht. Auf einem signalgelben Schild sehen Autofahrer, die in falscher Richtung auf die Autobahn wollen, eine schwarze Hand mit den Hinweisen "Stop" und "Falsch". Der Modellversuch folgt dem Vorbild Österreichs, wo es solche Schilder schon seit rund 20 Jahren gibt. An besonders gefährdeten Anschlussstellen könnte in Zukunft auch ein sogenanntes Ghost Rider Information System (GRIS) eingeführt werden. Mikrowellen würden dann Fahrzeuge erfassen, die falsch auf die Autobahn einbiegen und Alarm bei der Polizei auslösen.

Es kann jeden treffen

"Ich warne davor, Falschfahrer einzuteilen in die Kategorien Suizidtäter oder senile Alte oder betrunkene, junge Autofahrer", sagte Rainer Hillgärtner vom Auto Club Europa (ACE). Tatsächlich kann jeder Verkehrsteilnehmer zum Geisterfahrer werden. Zu den irrtümlichen Fahrten kommt es meist, wenn nachts wenig Verkehr herrscht, vorausfahrende Autos also nicht die Richtung vorgeben. In Rheinland-Pfalz haben sich vor einigen Jahren zwei Polizisten verfahren. Als sie ihren Irrtum erkannten, wendeten sie auf einer vermeintlichen Landstraße. In Wirklichkeit handelte es sich jedoch um eine mehrspurige Bundestraße, die in der Mitte geteilt war. Die Polizisten setzten ihre Rückfahrt daher unwissentlich auf der Überholspur fort, solange bis sie in ein entgegenkommendes Auto prallten. Beide starben.

mit Agenturen

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?