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Verkehrswende: Pariser Bürgermeisterin verbannt die Autos und will die Stadt komplett umbauen

Eine Stadt für die Bürger und nicht für die Autos – das verspricht Anne Hidalgo. Sollte sie wiedergewählt werden, haben Fußgänger und Radfahrer absolute Vorfahrt und das Auto wird zum langsamsten Verkehrsmittel. Wir stellen die Pläne vor.

Dutzende Autos verstopfen die Champs-Elysees unweit des Arc de Triomphe

Dutzende Autos verstopfen die Champs-Elysees unweit des Arc de Triomphe – ein Bild, das es in Zukunft nicht mehr geben soll, wenn es nach der Pariser Bürgermeisterin geht

DPA

Wem gehört der Straßenraum in den Städten? In Deutschland muss man nur aus dem Fenster sehen, und man weiß die Antwort: Die Straße gehört den Kraftfahrzeugen – alle anderen Verkehrsteilnehmer werden an den Rand gedrängt und sind bestenfalls geduldet.

Doch immer mehr Städte denken um - in Skandinavien schon seit Längerem. Dort genießt man heute die Ergebnisse einer wirklichen Verkehrswende, die in Deutschland nur beschworen wird: Die Zahl der Kinder, Fußgänger und Radfahrer, die von Kraftfahrern getötet werden, ist dramatisch gesunken – in einigen Großstädten bereits auf null. (Lesen Sie hierzu: "Helsinki meldet null tote Radfahrer und Fußgänger im Verkehr"Doch auch die Bürgermeisterin der französischen Hauptstadt, Anne Hidalgo, will den Verkehrsmoloch Paris seit 2014 zähmen.

Verkehrswende wird Wahl entscheiden 

Hidalgo hat ein Ufer der Seine für Autos sperren lassen und treibt den Ausbau eines Netzes von Radwegen energisch voran. In nur einem Jahr sind die Fahrten mit dem Rad vor allem unter Pendlern um 50 Prozent gestiegen. Erstmals seit 1940 geht die Nutzung des Autos in Paris zurück.

Ein Motorradfahrer will kräftig angeben und blamiert sich heftig.

Ein großer Erfolg, denn die neue Infrastruktur für Räder und Scooter besteht bislang nur aus Teilstücken. Wenn erst ein durchgängiges Netz erreicht sein wird, wird die Akzeptanz weiter ansteigen. Derzeit spielen ihr die Streiks im öffentlichen Nahverkehr in die Hände: Weil keine Bahnen fahren, probieren viele das Rad einmal aus.

Hidalgo kommt dabei die Machtfülle des Amtes zugute. In Paris kann der gewählte Bürgermeister ungehindert von der Verwaltung durchregieren. (Lesen Sie hierzu: "Paris wirft alle alten Autos raus und schafft die Zwei-Klassen-City") Im Falle ihrer Wiederwahl will Hidalgo die Stadt nun konsequent für Fußgänger und Radfahrer umgestalten. Dieses Vorhaben ist kein Nebenpunkt ihres Programms, es ist das zentrale Motiv ihrer Wahlkampagne.Die Luftverschmutzung durch den Kraftverkehr war in Paris nur der Anstoß für das ehrgeizige Programm, mittlerweile spielt die Lebensqualität der Bewohner eine immer größere Rolle.

Autoverkehr wird sehr langsam werden

Ihr Versprechen: Jede einzelne Straße wird zugunsten von Fußgängern und Fahrradfahrern umgestaltet. Die Illustrationen der Kommune machen dabei deutlich, dass in vielen Wohnstraßen kein Platz mehr für Autos vorgesehen ist. 72 Prozent der öffentlichen Parkplätze sollen einfach verschwinden. Und wer doch noch eine Tiefgarage für sein Auto findet, wird kaum noch vorankommen.

In der Mitte der Wohnstraßen bleibt nur eine Mix-Zone für alle Verkehrsteilnehmer. Das Überholen von Kraftfahrzeugen ist schlichtweg nicht mehr vorgesehen. Wer dort noch mit dem Auto fährt, wird hinter einem Kind auf dem Dreirad hinterherfahren müssen. Der Rest der Fahrbahn und die Parkplätze werden in Grün- und Erholungszonen umgewandelt.

Die Breite der Fahrbahn wird auf die Dimension zurückgeschraubt, die bei der Planung der Stadtviertel vorgesehen war.

Die Breite der Fahrbahn wird auf die Dimension zurückgeschraubt, die bei der Planung der Stadtviertel vorgesehen war.

Anne Hidalgo hat erkannt, dass es nicht ausreichen wird, das Auto einfach zu verbieten. Sie will die Stadtviertel wieder in eine Form zurückverwandeln, die die Stadt vor dem Triumphzug des Automobils hatte. Sie nennt das die "Stadt der fünfzehn Minuten" - Ville Du Quart D'Heure. Alle Besorgungen und Einrichtungen solle der Bürger innerhalb von 15 Minuten erreichen können – ohne Auto wohlgemerkt. Das ist in Paris aber nicht so schwer, wie es sich anhört. Ein E-Bike kann auf geeigneten Wegen in 15 Minuten sechs Kilometer zurücklegen. In der eigentlichen City ist das eine große Entfernung. Das Pariser Stadtgebiet ist relativ kompakt. Von einer Grenze bis zur anderen sind es maximal zehn Kilometer – mit dem Rad kann man die ganze Stadt in einer halben Stunde durchqueren. Mit dem Auto ist das heute kaum möglich.

Stadtform vor dem Auto

Die größten Verkehrswege, die prächtigen Avenuen des Stadtumbaus des 19. Jahrhunderts, sollen für Kraftfahrzeuge weitgehend gesperrt werden. Die einst großzügig angelegten Plätze sind heute meist riesige Kreuzungen. Sie sollen wieder in einen Platz für die Bürger, also in eine Fußgängerzone verwandelt werden. An die Stelle der Parkplätze sollen Grünflächen, Gemüsegärten und Spielplätze treten.

Das Verschwinden der öffentlichen Parkplätze allein wird den Verkehr kaum bremsen, dazu gibt es zu viele private Stellflächen. Wenn die Bürgermeisterin aber die großen Plätze und Straßen sperrt und die Wohnstraßen in eine Art von Flanier- und Spielstraßen verwandelt, wird es sinnlos, mit dem Auto zu fahren. Ganz nebenbei erteilt Hidalgo übrigens damit auch den E-Autos und den alternativen Antrieben eine klare Absage, denn sie benötigen den gleichen Platz wie Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Unabhängig vom Antrieb wird die Fahrt mit dem Auto in Paris, die langsamste Art sein voranzukommen.

In dem von Hidalgo geplanten Ambiente wird der Lieferverkehr wie in Asien auf deutlich kleinere Lastkarren oder Lastfahrräder umsatteln, die elektrisch angetrieben werden. Sobald das Radwegenetz entsprechend ausgebaut ist, werden die meisten Autos verschwinden. Hidalgo verspricht bis 2024 alle Diesel-Pkw zu verbannen, die Benziner werden 2030 folgen. Zugleich soll ein ganzes Bündel von Maßnahmen bis hin zu Tiefgaragen für Radfahrer das Biken attraktiver machen.

Kein Gegenprogramm 

Das ambitionierte Programm von Hidalgo ist inzwischen Mainstream geworden. Ihre Gegenkandidaten sind in der Verkehrsfrage vielleicht nicht so entschlossen wie die Amtsinhaberin. Aber keiner kündigt an, ihre Maßnahmen rückgängig machen zu wollen. Ein "Pro Auto"-Programm wäre inzwischen politischer Selbstmord. So sehr haben sich die Zeiten in Paris geändert.

Quellen: Citymetric, Forbes
 

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?