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Experiment Superblocks: Barcelona schmeißt die Autos aus der Stadt, um die Stadt vor dem Kollaps zu retten

Barcelona kämpft gegen schlechte Luft, vollgeparkte Flächen, Unfälle von Fußgängern - mit einem radikalen Experiment: In vielen Straßen ist Autoverkehr verboten, geparkt werden darf dort auch nicht mehr. Wie kann das funktionieren?

Barcelona

Mehr Bäume, mehr Bänke, mehr Platz: Barcelona setzt auf autofreie Superblocks. 

Barcelona ist wohl einer der absoluten Touristen-Favoriten der vergangenen Jahre. Allerdings hinterlässt die Flut der Besucher ihre Spuren: Bei vielen Sehenswürdigkeiten - wie dem Park Güell von Antoni Gaudí - gibt es nur noch lange Warteschlangen zu sehen. Und der Stadtstrand entwickelt sich ab dem späten Frühjahr zur überfüllten Partymeile. Doch so sehr sich die Einwohner der Stadt auch über Touristen ärgern - das wirkliche Problem ist hausgemacht.

Denn Barcelona kämpft wie viele andere Großstädte mit den Auswirkungen urbanen Lebens: Die Luftqualität ist schlecht, laut einer Studie sterben jährlich 3500 Menschen durch verschmutzte Luft. Die Vorgaben der EU zur Luftreinheit hat Barcelona nie erreicht - allein 1200 Todesfälle könnten durch die Einhaltung der vorgeschriebenen Werte für Stickstoffdioxid verhindert werden, so eine weitere Studie. Dazu kommt der Lärm des Verkehrs. Rund 61 Prozent der Einwohner von Barcelona lebt mit einem höheren Lärmpegel als den gesetzlich als gesund geltenden. Ein weiteres Problem: Eine Vielzahl an Verletzten und Toten im Straßenverkehr. Mehr als 9000 Unfälle passieren dort jährlich.

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Blick auf zwei Gebäude im Park

Park Güell, 1900–1914, Calle de Olot, Barcelona. Blick von der großen Terrasse auf die beiden Eingangsgebäude. Rechts vom Eingang (auf dem Bild links) steht das Pförtnerhaus, auf der anderen Seite ein Häuschen für die Verwaltung.

Barcelona ist nicht grün genug

Die wenigen Grünflächen ermuntern darüber hinaus wenig zur Bewegung in der stickigen Stadt. In der City gibt es nur 2,7 Quadratmeter Grünfläche pro Einwohner. Zum Vergleich: In London sind es 27 Quadratmeter, in Amsterdam mehr als 87. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt neun Quadratmeter pro Kopf an Grünflächen. Auch das ist ein Grund, warum es in Barcelona meist drei Grad wärmer ist als im Umland, manchmal sind es sogar neun Grad. Ohne Grün heizt die Stadt sich merklich auf. Und der Mangel an Bewegungsfläche zeigt eine weitere unerfreuliche Wirkung: Inzwischen ist jedes fünfte Kind in Barcelona übergewichtig.

Dass es so nicht weitergehen konnte, war schnell klar. Die Verantwortlichen haben einen radikalen Plan aufgestellt, um diesen Zustand zu ändern - und setzen auf die so genannten Superblocks. 

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Stadtteile autofrei gestalten

Die finden vor allem in den am stärksten belasteten Stadtteilen Anwendung. Einer davon ist Eixample, ein Areal, das im 19. Jahrhundert entstand, um mehr Lebensraum für die Menschen in der Stadt zu bieten. Mehr Wohnungen, mehr Grün - so der Plan. Inzwischen hat der Verkehr das als Gitternetz geplante Viertel vollkommen verstopft. Also wird der Verkehr nun aus einer Vielzahl von Straßen verbannt. Dafür nutzen die Planer die Block-Struktur des Stadtteils (und weiterer Viertel, die auch Superblocks bekommen haben oder noch angeschlossen werden). Immer drei Wohnblöcke werden in der Länge und Breite jeweils zu einem Superblock vereint. Innerhalb der Superblöcke sind Autos weitgehend tabu. Nur Anwohner und Gewerbetreibende dürfen hineinfahren, allerdings nur mit einer Geschwindigkeit von 10 km/h - und nur um zu den Tiefgaragen zu gelangen oder Ware auszuliefern.  "Autos nehmen 60 Prozent des öffentlichen Raums in der Stadt ein", sagte Barcelonas stellvertretende Bürgermeisterin für Städtebau Janet Sanzzur "BBC". "Sobald Sie diesen Raum neu verteilen und die Situation neu ausbalancieren, unterstützen wir Gruppen, die bis dahin keinen Zugang zu diesem Raum hatten." 

Barcelonas Superblocks

Die innen liegenden Straßen werden für den Autoverkehr gesperrt, außerhalb der Blocks darf gefahren werden: So will Barcelona die schlechte Luftqualität in den Griff kriegen.

Nahverkehr attraktiver machen

Barcelona verdrängt bei dem Block-Modell nicht nur einfach Autos aus den Nebenstraßen - das Prinzip ist ganzheitlich. So wurden die Strecken der Fahrradwege von 100 Kilometer auf 200 Kilometer verdoppelt. Jeder Bewohner eines Superblocks soll nicht weiter als 250 Meter zu einer Busstation gehen müssen. Und die Busse selbst sollen in einem Sechs-Minuten-Takt fahren. Außerdem gibt es ein Fahrkartenangebot: Für 40 Euro im Monat können Stadtbewohner in der gesamten Metropolregion den Nahverkehr nutzen. 

Autofreie Straße in Barcelona

Parkbänke statt Parkplätze: Barcelona drängt den Autoverkehr zurück.

Aktuell gibt es sechs Superblocks, in denen bis zu 6000 Menschen wohnen. Insgesamt sind elf in der Planungsphase. Geht es nach Salvador Rueda, Direktor der Behörde für Urbane Ökologie und Chefstratege der Superblock, könnten es auch über 500 werden, sagte er dem Magazin "Enorm". Damit würden 70 Prozent der rund 1,6 Millionen Einwohner von Barcelona in einem "Superillas" (katalanisch für Superblock) wohnen - was einer Gezeitenwende gleich kommen würde. Damit würde deutlich die Mehrheit der Menschen in einer Umgebung wohnen, die nicht für den individuellen Autoverkehr gestaltet und funktionalisiert wurde, sondern die sich an die Bedürfnisse der Menschen anpasst.

Diese Zukunftsversion kann man schon heute im Kleinen beobachten, denn die kleinen Straßen der Superblocks laden zur Rückeroberung des urbanen Raums ein: Gemeinschaftliches Turnen auf der Straße, sogar eine Laufbahn gibt es innerhalb eines der Blöcke, Fahrrad fahren ohne Angst vor Autoverkehr, Sitzgruppen mitten auf der Fahrbahn. 

Frühe Entwicklung der Superblocks

Barcelonas Block-Modell hat eine lange Tradition. Schon 1958 kam der Architekt Oriol Bohigas auf den Gedanken, den Stadtteil Eixample neu zu strukturieren, um neue Mobilitätsideen umzusetzen. Der erste Superblock entstand 1993 in Barcelona, zehn Jahre später kamen zwei weitere dazu. Das erste Zwischenfazit: Der Fußgängeranteil nahm um zehn Prozent zu, der Anteil an Radlern um 30 Prozent, während der Autoverkehr um 26 Prozent sank. 2018 wurde ein weiterer Superblock fertiggestellt. 

Die Einführung der Superblocks beim Stadtteil Poblenou zeigt, dass die Stadt behutsam vorgehen muss: Im ersten Schritt werden die Mobilitätsangebote hochgefahren, die Geschwindigkeit innerhalb des Superblocks zunächst auf 30 km/h reduziert und die Fahrbahnbreite verkleinert. Kleine Bäume wurden in Kübel gepflanzt. Im zweiten Schritt wurde der urbane Raum gestaltet, mit Kinderspielplätzen und Picknick-Bänken. Fassaden wurden begrünt und mit Solaranlagen ausgerüstet. Gab es anfangs noch Gegenwehr gegen die autofreien Blocks, sind die Anwohner von Poblenou inzwischen sehr zufrieden. 

Auto raus aus der Stadt

Klar ist: Barcelona will weniger Individualverkehr und mehr Öffentlichen Nahverkehr, mehr Fahrradfahrer, mehr Fußgänger. Das ist radikal und könnte sich doch zu einem Exportschlager entwickeln. Denn den Wunsch einer autofreien Innenstadt haben auch andere Verwaltungen - und scheuen sich doch vor dem Unmut der Autofahrer. 

Superilla in Barcelona

In den neuen Superblocks in Barcelona gibt es keinen Autoverkehr.

Doch nun könnten sie von Barcelona lernen: Zum einen hat die Stadt schon früh angefangen mit der Rückeroberung urbaner Flächen vom Verkehr zu experimentieren und ist somit weiter als manch andere Stadt. Zum anderen zeigt Barcelona, dass ein konsequenter Wille offenbar funktioniert. Zum Jahreswechsel 2020 hat die Stadt ein striktes Verbot für ältere Autos erlassen. Wagen, die vor dem Jahr 2000 gekauft und Diesel, die vor 2006 zugelassen wurden, sind nun in der Stadt verboten. Ziel der Aktion: Die Zahl der Autos in der Stadt innerhalb von drei Jahren um 125.000 und die Luftverschmutzung innerhalb von vier Jahren um 20 Prozent zu senken.

Bei Verboten sind Kritiker schnell alarmiert. Daher gibt es ein einjähriges Moratorium für Besitzer der nun verbotenen Fahrzeuge. Können sie nachweisen, dass sie weniger als 8000 Euro jährlich verdienen, bleiben sie von Strafen (bis zu 500 Euro pro Fahrt in die Stadt) verschont. Das gilt auch für Lieferwagen.

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.