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E-Mobilität: Preisschock an der Zapfsäule - Stromtanken wird richtig teuer

Die Zeiten, in denen man sein Elektroauto oder den Plug-In-Hybrid günstig nachladen konnte, sind wohl schneller vorbei, als sich viele haben träumen lassen. Großanbieter Ionity macht das Nachladen dabei genauso teuer wie den Tankstopp an der Zapfsäule.

Vergleichende Reklame mit fragwürdigen Testbedingungen sind in den USA nicht unüblich.

Geht es um das Nachladen von elektrischen Autos entlang der großen Verkehrsachsen, kommt man an Ionity oftmals nur schlecht vorbei. Das Konsortium aus den großen Autoherstellern VW, Mercedes, BMW, Audi, Ford und Porsche, hebt die Preise an seinen Ladesäulen gigantisch an. Konnte man bisher für acht Euro das eigene Elektromobil ganz nach Gusto mit neuer Energie versorgen, so will Ionity ab dem 31. Januar gigantische 79 Cent pro Kilowattstunde. "Das Ziel von Ionity ist es, ein konsistentes High Power Charging Ladenetzwerk in Europa aufzubauen und das Reisen auf Langstrecken Wirklichkeit werden zu lassen", so Ionity-CEO Michael Hajesch, "für unsere Kunden stellen wir ein hohes Servicelevel zur Verfügung. Mit Blick auf den beschleunigten Hochlauf der Elektromobilität bieten wir mit der Preisumstellung eine marktadäquate und transparente Preisstruktur in Europa."

Strom so teuer wie Sprit

Mit dem neuen Preismodell werden viele Fahrer von einem Elektroauto oder einem Plug-In-Hybriden gerade an den großen Verkaufsachsen entlang der Autobahnen beim Nachtanken an der Elektrozapfsäule ihr grünes Wunder erleben. Wer einen Audi E-Tron (95 kWh), einen Mercedes EQC (80 kWh) oder den Porsche Taycan Turbo S (93 kWh) nachlädt, muss tief in die Tasche greifen. Der Tankvorgang kostet zwischen 63 und 75 Euro. Selbst für Fahrzeuge mit einer kleineren Reichweite wie den BMW i3, den VW ID.3 oder einen Kia Soul sind schnell 40 Euro fällig. Dafür kommt man in einem vergleichbaren Verbrenner mindestens genauso weit - und in der Realität mit einem Diesel zum Beispiel zumeist noch einige Kilometer weiter. Zudem liegt Ionity damit weit über den Preisen von Wettbewerber Tesla (0,33 Euro pro kWh) oder zahlreichen lokalen Anbietern wie zum Beispiel in München, wo das Laden an einer SWM-Säule mit 0,38 Euro pro kWh zu Buche schlägt. In Dortmund sind es abseits einer verfügbaren Flatrate von 59 Euro zwischen 0,30 und 0,40 Euro / kWh. Das ist gerade einmal die Hälfte des kommenden Ionity-Tarifs. Doch von denen haben viele in den vergangenen Monaten darauf hingewiesen, dass die Phase des elektrischen Anfütterns beizeiten vorbei sein werde und der Strom wegen des großen Invests in Ladetechnik und Infrastruktur vorbei sei. Tesla erlaubte seinen frühen Kunden sogar das kostenlose Nachtanken an den Superchargern entlang der Autobahnen. Doch auch damit ist es vorbei.

Preisschock vor dem Boom 

Etwas überraschend, dass Ionity so früh die Preise um ein Vielfaches erhöht, denn der Elektrotrend mag weder in Deutschland noch in Europa so recht anspringen. Aktuell bietet Ionity - getragen von den genannten Autofirmen - rund 200 Ladestationen mit mehr als 860 Ladepunkten in 20 Ländern. Nur wenige der Ladesäulen bieten dabei die Hochgeschwindigkeitsladung mit bis zu 350 kW.

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Pressinform/Kra
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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?