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Winter-Fahrtraining: Sicher unterwegs auf Eis und Schnee

Liegt erst mal Schnee auf der Straße und kommen meist noch Matsch, Eispfützen und schlechte Sicht dazu. Die Mehrzahl der Autofahrer tut sich schwer mit diesem Mix aus Rutschen, Frieren und Bangen.

Von Dirk Vincken

Unfälle entstehen vor allem im Winter durch Überraschungen und Unvorhergesehenes

Unfälle entstehen vor allem im Winter durch Überraschungen und Unvorhergesehenes

Fahrfehler oder Unaufmerksamkeit werden jetzt schneller und härter bestraft, vom Ausrutscher in den Graben bis zur kapitalen Massenkarambolage. stern.de-Tipp: Planen Sie für die morgendliche Fahrt ins Büro oder zur Schule mehr Zeit ein, das entspannt sofort. Lenken und bremsen Sie ruhig und gleichmäßig, halten Sie mehr Abstand (ohne das nun unnötig zu übertreiben) und planen Sie Fehler anderer Verkehrsteilnehmer mit ein. Und: Passen Sie die Geschwindigkeit der Wetterlage an.

Mit der Zeit gewöhnen Sie sich an die veränderten Umstände, Sie werden lockerer und entwickeln vielleicht sogar so etwas wie winterliche Fahrfreude!

Angepasste Geschwindigkeit

Ihre Geschwindigkeit ist Ihre zentrale Stellschraube. Immer aufmerksam zu sein, schnell zu reagieren und das Richtige tun, kann man sich vornehmen. Es gibt aber keine Gewähr, dass Sie im richtigen Moment auch richtig funktionieren. Wenn Sie aber 20 km/h langsamer als sonst sind, haben Sie im Fall der Fälle immer einen Vorteil auf Ihrer Seite. Worauf müssen Sie achten? Hat der Wagen noch normale Haftung? Wenn Sie beim normalen Fahren bemerken, dass Räder durchdrehen oder rutschen, müssen Sie runter vom Gas. Im Zweifel hätten Sie keine Kontrolle mehr. Denken Sie daran: solange es nur geradeaus geht, können sie auch auf spiegelglatten Eis fahren, nur Lenken oder Bremsen können Sie nicht mehr. Behindert Schneefall die Sicht müssen Sie im Zweifel extrem langsam werden.

Der Bremsweg wird länger, die Sicht wird erheblich reduziert. Hängen Sie sich nicht an die Rücklichter des Vorderfahrzeugs, bei Schneetreiben ist der Abstand für eine Bremsung dann fast immer zu kurz. Vorsicht auch wenn Sie in einer Matschspur fahren. In der Fahrrinne haben Sie noch Traktion, sollten sie aber die Reifenspur verlassen, rutschen Sie weg. Bevor Sie eine geräumte Spur verlassen, müssen sie das Tempo deutlich reduzieren. Wenn Sie gestreute Straße verlassen und in eine nicht geräumte Seitenstraße einbiegen, ist höchste Konzentration erforderlich. Der Einmündungsbereich wird von den Reifen in eine polierte Eisfläche verwandelt. Wer mit normaler Geschwindigkeit abbiegt rutscht unkontrolliert aus der Spur. Bei Glatteis gibt es keinen guten Ratschlag. Wenn die Straße so glatt ist, dass man mit den Schuhen keinen Halt findet, kann man den Wagen nicht mehr kontrollieren. Stehenlassen oder auf den Streudienst warten, ist das Beste was man tun kann. Wenn es gar nicht anders geht, müssen Sie extrem langsam und vorsichtig fahren. Wiegen Sie sich nicht in falscher Sicherheit. Ohne weiteren Verkehr kann man auf einer gefrorenen Landstraße vorsichtig beschleunigen und glauben, man habe den Wagen unter Kontrolle. Das stimmt nicht.

Bremsen – lenken – bremsen

Machen Sie sich die elektronischen Helfer Ihres Autos zu Nutze: Legen Sie auf freier Strecke und zunächst bei geringem Tempo ein paar Vollbremsungen auf geschlossener Schneedecke hin: So lernen Sie Ihr ABS kennen, von dem Sie im Sommer wahrscheinlich so gut wie nichts wahrnehmen. Sobald das Bremspedal anfängt zu pulsieren (was völlig normal ist), wissen Sie, dass für einzelne oder alle Räder die Haftgrenze erreicht ist. Und Sie werden feststellen, dass Ihr Auto trotzdem noch lenkbar bleibt.

Wichtig ist es dann, den Bremsdruck aufs Pedal nicht zu vermindern, denn die anderen Räder können meist noch zusätzliche Kraft auf die Fahrbahn übertragen und damit den Bremsweg verkürzen.

Üben Sie das immer wieder und wieder, bis Sie zum Bremsmeister geworden sind. Bremsen – lenken – bremsen bis zum Stillstand, immer wieder. Testen Sie, zum Beispiel auf einem leeren Parkplatz, wie Ihr Fahrzeug auf das kombinierte Lenken, Bremsen und Beschleunigen reagiert. Keine Sorge, das schadet weder Ihren Reifen noch Ihren Bremsen. Wenn Sie dann wirklich mal hart bremsen müssen, werden Sie als Geübter nicht mehr so zaghaft sein wie bisher und verschenken keinen Bremsweg.

Noch mehr Fahrtipps

Vergleichstests (Quelle: GTÜ) haben gezeigt, dass ein mit Sommerreifen bestückter Pkw aus 80 km/h auf Schnee erst nach 112 Metern zum Stehen kommt, während bei aufgezogenen Winterreifen 70 Meter zum Anhalten ausreichen! Im Ernstfall schlägt in diesem Vergleich der mit Sommerreifen bestückte Wagen noch mit bald 50 km/h auf, während das Fahrzeug mit Winterreifen sicher und unbeschadet an diesem Punkt bereits zum Stehen kommt. Bei Tempo 50 sind es immerhin noch 70 (Sommerreifen) zu 46 Meter Bremsweg!

Unfälle entstehen vor allem im Winter durch Überraschungen und Unvorhergesehenes. War die Straße eben noch trocken und von der Sonne beschienen, ist sie im nächsten Waldstück oder auf einer Brücke plötzlich feucht oder sogar glatt. Dagegen hilft nur vorbereitet sein, sich nicht darauf verlassen, dass alles gut gehen wird. Entwickeln Sie auf der anderen Seite keinen Übermut. Spektakuläre Drifts auf öffentlichen Straßen mögen, wenn Sie das beherrschen, gut ausgehen und Ihr Ego mächtig ankurbeln, doch der Gegenverkehr wird durch diesen Rallye-Anblick eher erschreckt und in Gefahr gebracht.

Gefahrensituationen trainieren

Nutzen Sie Ihr Talent und setzen es in Gefahrensituationen ein. Stellen Sie etwa beim Bergabfahren auf Schnee fest, dass Sie nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kommen und Gefahr laufen, in den Vordermann zu krachen, lenken Sie in die Böschung, ins freie Feld, in den Graben oder lehnen Sie Ihr Auto anderweitig an. Das ist immer noch besser, als in einen schweren Unfall verwickelt zu werden.

Bricht Ihr Auto in der Kurve aus: Kuppeln Sie aus und lenken Sie sofort, aber nicht zu heftig gegen. Nicht abrupt, sondern zunächst sanft bremsen. Okay, das klingt einfach, erfordert aber dennoch viel Übung. Und im Moment des Erschreckens schlagen oft doch die alten Verhaltensmuster (Vollbremsung) durch. Da hilft nur: in Gedanken immer wieder einspielen und, wie oben beschrieben, trainieren. Mit der Zeit erzielen Sie Lernfortschritte. Und das bei viel niedrigerem Tempo als im Sommer!

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(