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Notebook mit Touch-Leiste: Apple macht das Macbook Pro dünner - und streicht jede Menge Anschlüsse

Apple hat am Donnerstag ein runderneuertes Macbook vorgestellt. Das ist nicht nur dünner und leichter, sondern hat eine innovative Touch-Leiste über der Tastatur. Doch Apple hat auch ein paar bekannte Features gestrichen.

Das neue Macbook Pro mit Touch Bar

Das neue Macbook Pro mit Touch Bar

Erst vor wenigen Wochen hat Apple das neue iPhone 7 und die Apple Watch Series 2 vorgestellt, am Donnerstag lud der Konzern in die Firmenzentrale nach Cupertino. Im Mittelpunkt standen diesmal der Apple TV und die neuen Macbooks - einen neuen iMac, Mac Mini oder Mac Pro gab es diesmal nicht zu sehen. Wir fassen die wichtigsten Neuerungen für Sie zusammen.

Apple TV mit Sammel-App

Im vergangenen Jahr brachte Apple die vierte Generation der Streaming-Box Apple TV auf den Markt. Seit dem Start im November 2015 wurden 8000 Apps für den Media Player optimiert- Um den Überblick zwischen all den Mediatheken, Streaminganbietern und Live-Fernsehsendern zu behalten, bietet Apple ab Dezember eine neue App, die schlicht "TV" heißt und Inhalte aus verschiedenen Apps bündelt. Dort werden sie in Rubriken wie "Serien" oder "Filme" gestaffelt und können gestartet werden, egal von welchem Kanal oder Online-Dienst sie kommen. Netflix und Amazon Prime Video werden zum Start offenbar nicht unterstützt.

Eine wichtige Rolle bei der Bedienung spielt der Sprachassistent , der direkt über die Fernbedienung gestartet wird. Man muss nur sagen, was man sehen möchte ("Game of Thrones"), die Software sucht im Hintergrund, wo der Inhalt verfügbar ist (in diesem Fall HBO).

Wermutstropfen für deutsche Apple-TV-Nutzer: Die neue TV-Anwendung kommt im Dezember zunächst in den . Ein deutscher Release-Termin ist bislang nicht bekannt.

Neues Macbook Pro

Danach stand das Macbook Pro im Mittelpunkt. "Der Mac ist mehr als ein Produkt für uns", erklärte Apple-Chef Tim Cook zu Beginn der Präsentation. "Seit 25 Jahren definieren wir, was ein Notebook ist und was es leisten kann. Heute machen wir das noch einmal." Dann zeigte der Konzern das runderneuerte Macbook, bei dem die Funktionstasten durch eine schmale Touchscreen-Leiste (Touch Bar) ersetzt wurden.

Der Clou: Je nach Anwendung werden unterschiedliche Menüs auf der Bar angezeigt. Im Browser sieht man etwa eine Liste der beliebtesten Webseiten, in der Foto-App eine Miniaturansicht der Bilder, in Mail eine Schnellauswahl der wichtigsten Funktionen (Löschen, Antworten, neue Nachricht …). Die Touch-Leiste lässt sich vom Nutzer aber auch auf vielfältige Weise anpassen.

Die Touch bar des Macbook Pro

Die Touch bar des Macbook Pro

In der "Touch Bar" ist außerdem ein Fingerabdruck-Sensor (TouchID) integriert. Dieser ermöglicht das Entsperren des Macs, die Autorisierung auf gesperrte Programmbereiche und die Bezahlung mit Pay in Ländern, in denen der Dienst bereits verfügbar ist. Deutschland zählt leider noch nicht dazu. Der eingebaute TouchID-Scanner kann außerdem die Fingerabdrücke von verschiedenen Nutzern unterscheiden und so den eingeloggten Account wechseln. Diese Funktion wünschen wir uns auch für das iPad.

Dünner mit nur noch einem Anschluss-Typ

Bei den Anschlüssen hat Apple radikal den Rotstift angesetzt: Neben einer Kopfhörerbuchse (seit dem iPhone 7 ist das nicht mehr selbstverständlich) gibt es lediglich vier Thunderbolt3-Anschlüsse, die auch mit USB-C-Kabeln kompatibel sind. Die Anschlüsse dienen zugleich zum Aufladen, der magnetische MagSafe-Stecker wurde neben dem HDMI-Ausgang und dem SD-Kartenleser ebenfalls gestrichen. Alles in allem bedeutet das: Wer regelmäßig Drucker, externe Festplatten, Kartenlesegeräte, Mäuse oder auch nur das iPhone anschließen will, benötigt in Zukunft einen Adapter.

Das Macbook Pro hat 4 Thunderbolt-3-Buchsen

Das Macbook Pro hat 4 Thunderbolt-3-Buchsen

Das Gehäuse wurde insgesamt deutlich kompakter: Das 13-Zoll-Modell wiegt nun 1,36 Kilogramm und ist damit 220 Gramm leichter als zuvor. Das Gewicht des 15-Zoll-MacBook Pro sinkt von 2,04 Kilogramm auf 1,81 Kilogramm.

Das Trackpad ist nun doppelt so groß, die Tastatur soll durch einen überarbeiteten Butterfly-Mechanismus der zweiten Generation komfortabler sein als im kleinen Macbook. Man darf auf die Tests gespannt sein, die Tastatur war einer unserer Kritikpunkte beim kleinen Macbook.

In puncto Rechenpower setzt Apple auf Intels Core i5 und i7 der sechsten Generation (Skylake). Die neuen KabyLake-Prozessoren werden nicht angeboten. Im kleineren 13-Zoll-Modell steckt die integrierte Intel-GPU Iris Graphics 550, das 15-Zoll-Modell bekommt eine AMD Radeon spendiert, womit eine mehr als doppelt so hohe Grafikleistung im Vergleich zum Vorgänger drin sein soll.

Beim Arbeitsspeicher bleibt alles beim Alten: Acht Gigabyte im 13er-MacBook und 16 Gigabyte im 15er. Im Einstiegsmodell bieten alle Modelle eine 256-Gigabyte-SSD, die 50 Prozent schneller sein soll, versprach Phil Schiller. Wer tief in den Geldbeutel greift, kann beim großen Modell bis zu zwei Terabyte Speicher aufrüsten. Die Akkulaufzeit beträgt nur noch zehn Stunden.

Die deutschen Preise

Das überarbeitete 13-Zoll-Modell ohne TouchBar und TouchID-Scanner erscheint heute und beginnt bei 1699 Euro. Die Variante mit Touch Bar schlägt mit 1999 Euro zu Buche und erscheint in zwei bis drei Wochen, etwa Mitte November. Das 15-Zoll-Macbook mit Touch Bar beginnt bei 2699 Euro. Erstmals bei der Pro-Reihe haben Käufer die Wahl zwischen den Farbvarianten Silber und Grau. 

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.