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iPad 5, iPad Mini 2, Macbook Pro: Was Apple heute zeigen könnte

Apple wird heute neue iPads zeigen, das gilt als sicher. Das große Tablet wird dünner, das kleine schärfer. Doch auch andere Apple-Geräte könnten ein Update bekommen. Die Gerüchte im Überblick.

Von Christoph Fröhlich

Die Technikwelt blickt gespannt nach Kalifornien: Heute Abend wird Tim Cook die Bühne des Yerba Buena Center in San Francisco betreten und neue Gadgets zeigen. Wie immer hüllt sich Apple in Schweigen, mehr als eine kryptisch verfasste Einladung für Journalisten gibt es nicht. Darauf zu sehen ist ein Teil des Apple-Logos und viele bunte Fragmente, darunter der Slogan "We still have a lot to cover", was so viel heißt wie "Wir haben noch jede Menge abzudecken".

Seit einer Woche rätselt die Techwelt nun, was Apple damit meinen könnte: Geht es um verbesserte Smart Cover für die neuen iPads? Gar um völlig neue Gadgets, etwa die lang erwartete iWatch? Dass Tim Cook heute wirklich mit einer Apple-Uhr um das Handgelenk auf die Bühne kommen wird, ist unwahrscheinlich. stern.de sagt, was Sie stattdessen erwarten wird. Wie immer werden wir live von dem Event berichten (Liveticker ab 18 Uhr).

iPad 5 - jetzt wird’s flach

Das Highlight der Keynote dürfte wohl das iPad 5 sein. Nachdem das große iPad im vergangenen Jahr eher beiläufig erwähnt wurde und der kleine Bruder iPad Mini den Großteil der Aufmerksamkeit erhielt, will Apple mit der fünften Auflage seines Tablet-Computers die Messlatte wieder anheben: Das Design der größeren 9,7-Zoll-Variante wird sich am iPad Mini orientieren, das einen schmaleren Rand und ein dünneres Gehäuse hat. Dadurch soll das iPad 5 bis zu 20 Prozent leichter sein als der Vorgänger, vermuten Experten. Im Internet kursieren bereits Hunderte Fotos des neuen Apple-Tablets, die das Gerät auch in der neuen Farbe spacegrau zeigen.

Wie beim Flaggschiffhandy iPhone 5S dürfte auch im iPad 5 ein 64-Bit-Prozessor zum Einsatz kommen. Da ein Tablet deutlich mehr Pixel darstellt als ein Handy, muss der Chip auch mehr Rechenpower haben, weshalb vermutlich eine aufgemotzte Version des A7-Prozessors verbaut wird. An der Speichergröße dürfte sich nichts ändern, wie bisher dürften 16-, 32-, 64- und 128-Gigabyte-Modelle angeboten werden. Möglicherweise setzt Apple beim iPad 5 auch auf den Fingerabdruckscanner Touch ID, allerdings hat das Unternehmen derzeit laut Analysten massive Lieferprobleme. So wäre es möglich, dass mit der neuen Technologie zum Start nur wenige Geräte vorhanden wären, da bereits beim iPhone 5S zum Teil wochenlange Lieferzeiten herrschen.

Smart Cover - darf's ein bisschen Surface sein?

Mit dem Smart Cover hat Apple eine elegante Möglichkeit gefunden, das iPad zu schützen und den Deckel gleichzeitig als Standfuß nutzen zu können. Wenn das neue iPad dünner und schmaler wird, muss Apple auch neue Smart Cover anbieten - und die könnten revolutionärer ausfallen als gedacht. Angeblich arbeitet Apple seit geraumer Zeit an einer Schutzhülle mit integrierter Tastatur, wie man es bereits vom Touch-Cover des Microsoft-Tablets Surface kennt. Bei den neuen Modellen der Microsoft-Hüllen sind die Tasten sogar beleuchtet. Im Gegensatz zum Surface besitzt das iPad aber keinen eigenen Standfuß in der Geräterückseite, sodass fraglich bleibt, wie ein Smart Cover mit Tastatur-Funktion aussehen soll.

iPad Mini - das kleine Scharfe

Beim neuen iPad Mini hat Apple keine andere Wahl, als dem Winztablet ein hochauflösendes Retina-Display zu spendieren. Viele Konkurrenzgeräte, darunter Googles Nexus 7, verbauen bereits Full-HD-Bildschirme in ihren Mini-Tablets. Wenn Apple diesen Trend verschläft, könnte es eng werden im lukrativen Weihnachtsgeschäft. Bislang hat das iPad Mini einen 7,9-Zoll-Screen mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixeln, ein Retina-Display könnte viermal so viele Pixel auf der gleichen Fläche darstellen.

Um die höhere Pixelzahl flüssig darstellen zu können, wäre auch ein neuer Prozessor nötig. Möglicherweise kommt der A5X zum Einsatz, der das Retina-Display im iPad 3 antreibt. Diese Variante wäre auch aus Kostengründen für Apple deutlich lukrativer als der Einbau eines teuren 64-Bit-Prozessors.

Das bislang erhältliche Modell des iPad Mini könnte als Einsteigertablet im Sortiment bleiben.

Macbook Pro - schneller Dauerläufer

Das iPad ist nicht das einzige Thema, um das es am Dienstag gehen wird. Verschiedene Techblogs melden, dass Apple neue Macbook-Pro-Modelle zeigen wird. Bereits im Juni stellte der iPhone-Hersteller ein neues Macbook Air vor, das mit dem neuen Haswell-Chips von Intel ausgestattet ist. Der ist nicht nur schneller als vergleichbare Prozessoren, sondern auch stromsparender. Mit einem Haswell-Chip ausgestattete Macbook Pros könnten trotz des hochauflösenden Retina-Displays Akkulaufzeiten von mehr als zehn Stunden erreichen.

OS X Mavericks - genug Catcontent

Ebenfalls wahrscheinlich ist, dass Apple einen konkreten Erscheinungstermin für das neue Mac-Betriebssystem OS X Mavericks nennen wird. Die wesentlichen Neuerungen: Der Kartendienst Maps und die Buchsoftware iBooks stehen nun auch auf Macs zur Verfügung, der Kalender wurde aufgehübscht, und der Finder bietet nun mehrere Tabs.

Apple TV - neue Funktionen

Im vergangenen Monat kursierten zahlreiche Gerüchte, dass Apple seine Set-Top-Box Apple TV runderneuern könnte. So war der Mediaplayer etwa bei Amazon ausverkauft und erst ab dem 23. Oktober, einen Tag nach dem Apple-Event, wieder lieferbar. Offenbar war das nichts weiter als ein Zufall: MG Siegler, ein Kolumnist des Techportals "Techcrunch", will erfahren haben, dass Apple kein Update auf einen Apple TV 4 plant. Kleine Änderungen an der Hard- oder Software seien aber nicht auszuschließen. So könnte es eine Airplay-Erweiterung geben, mit der im iTunes Store gekaufte Inhalte - etwa Filme oder Musik - vom eigenen Smartphone auf fremden Apple TVs gestreamt werden können. Die große Show, da ist sich der Branchenkenner sicher, gehört aber den neuen iPads.

Neue iPods - bye bye iPod Classic?

Apple behandelt seine iPods mittlerweile nur noch stiefmütterlich, dennoch könnte das eine oder andere Modell runderneuert werden. Große Sprünge, etwa beim Multimediaplayer iPod Touch, sind nicht zu erwarten - wenn er denn überhaupt thematisiert wird. Einige Medien prophezeien seit Jahren das Ende des iPod Classic, mit dem Apple im Jahr 2001 seinen Siegeszug antrat. Möglich, dass Apple sein Erfolgs-Gadget nach mehr als einem Jahrzehnt endgültig zu Grabe trägt.

Und sonst so?

Kurz vor seinem Tod erzählte Steve Jobs seinem Biographen Walter Isaacson, er habe den Code für einen leicht zu bedienenden Fernseher geknackt. Seitdem brodelt die Gerüchteküche. Dass das Unternehmen am Dienstag einen eigenen Fernseher vorstellen wird, ist aber unwahrscheinlich.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.