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Schnell und günstig Diese Wlan-Router empfiehlt Stiftung Warentest

Wlan-Router
Die Fritzbox hat ein Update auf Version 7.20 bekommen, das zahlreiche neue Funktionen bringt.
© Hersteller
Wer Zuhause ins Internet will, benötigt einen Wlan-Router. Die meisten nutzen das Modell ihres Internet-Anbieters. Das ist aber nicht immer eine gute Wahl, wie eine Untersuchung von Stiftung Warentest zeigt.

Unterwegs surft mittlerweile fast jeder auf dem Smartphone mit ultraschnellem Internet. Doch in den eigenen vier Wänden ist ein stabiles Wlan nach wie vor unabdingbar. Viele Dienste wie etwa Netflix brauchen immer höhere Datenraten, die Zahl der vernetzten Geräte steigt ebenso kontinuierlich: Spielkonsolen, Fernseher, Sprachlautsprecher, Babyphones, Kühlschränke mit eingebautem Tablet - die Vielzahl kann für ein Heimnetzwerk schnell zur Belastungsprobe werden.

Ein guter Router ist die Grundlage für ein stabiles Wlan. Die Stiftung Warentest hat acht Modelle getestet. Neben den hierzulande populären Modellen von AVM wurden auch Geräte von TP-Link, Asus und der Telekom untersucht.

Fritzbox im Doppelpack

Der beste DSL-Router mit einer Gesamtnote von 1,5 ist laut Warentest die AVM Fritzbox 7590. Mit 179 Euro ist er aber auch eines der teuersten Modelle. Die Tester begeisterte vor allem das sehr gute 5-Gigahertz-Netz, auf das viele moderne Geräte wie etwa das iPhone 11 zugreifen. Die Ausstattung lässt wenig Wünsche offen: Es gibt viele eingebaute Filterfunktionen, etwa zur Kindersicherung. Außerdem ist der Router Mesh-tauglich - man kann also mehrere Geräte zusammenschließen, um ein größeres Netzwerk bei gleicher Stabilität aufzubauen. Beim 2,4-Gigahertz-Netz, das vor allem von älteren Geräten verwendet wird, schneiden andere Geräte jedoch besser ab.

Schnell und günstig: Diese Wlan-Router empfiehlt Stiftung Warentest

Dicht auf den Fersen (Note: 1,6) ist das etwas abgespecktere Modell Fritzbox 7530 für 119 Euro. Die grundlegenden Funktionen (Mesh, Filter) sind weitgehend identisch mit dem Premium-Modell, der Stromverbrauch ist sogar niedriger. Dafür ist die Datenübertragung im 5-Gigahertz-Netz nicht ganz so schnell.

Telekom-Routern fehlen viele Funktionen

 Die hauseigenen Telekom-Router der Marke Speedport bieten eine höhere Wlan-Reichweite, haben aber einen geringeren Funktionsumfang, keine VPN-Unterstützung (virtuelles privates Netzwerk), keine Anrufbeantworter und keine automatischen Updates außerhalb des Telekom-Netzes. Der Speedport Smart 3 - Kostenpunkt: 119 Euro - schneidet deshalb nur mit einer Gesamtnote 2,8 ab. Beim teureren Modell Speedport W925V (160 Euro) reicht es sogar nur für eine 2,9.

Die Empfehlung für Kabelrouter ist die Fritzbox 6591 für 259 Euro. Sie punktet mit sehr guter Leistung, ein Manko ist der hohe Stromverbrauch.

Alle Informationen und Tests zu den weiteren Geräten finden Sie gegen Gebühr unter test.de/router. Hier geht es zum Router Test von STERN.de.

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cf

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