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600 Millionen Dollar pro Stück Laserwaffen und Stealth-Technologie: USA entwickeln neuen Superbomber


Der neue B-3-Tarnkappenbomber wird der Meilenstein der US-Luftwaffe. Dank hochmoderner Stealth-Technologie und Laserwaffen soll der Flieger der König der Lüfte sein - und mehr als eine halbe Milliarde Dollar pro Stück kosten.

Der Rüstungskonzern Northrop soll für die US-Luftwaffe den ersten neuen Bomber seit dem Kalten Krieg entwickeln. Der B-3-Kampfflieger wird den legendären B-2-Tarnkappenbomber ablösen und zum neuen König der Lüfte werden. Er wird hochmodern und soll den neuen Waffen anderer Nationen wie Russland oder China Paroli bieten. Das lässt sich die US-Regierung einiges kosten: Jeder B-3-Bomber wird zwischen 500 und 600 Millionen US-Dollar kosten. Damit ist das Gerät deutlich teurer als etwa eine Boeing 777. Angeblich sollen 80 bis 100 Exemplare bestellt werden, der gesamte Auftragswert beläuft sich auf 60 Milliarden Dollar.

Der neue Langstreckenbomber soll Mitte des kommenden Jahrzehnts fertig sein und dann bei der US-Luftwaffe zum Einsatz kommen. Angepeilt ist das Jahr 2025. Die neue Maschine soll unentdeckt ins Feindgebiet vordringen und dort versteckte oder bewegliche Ziele angreifen können. Wie der neue Bomber aussieht, ist bislang nicht bekannt. Sämtliche Details sind Top Secret.

Laserwaffen an Bord

Auch zu den genauen Eigenschaften des neuen Superbombers hüllt sich das Pentagon in Schweigen. Militär-Experten erwarten aber ausgezeichnete Tarnkappeneigenschaften, mit denen das Modell nur sehr schwer von feindlichen Radaranlagen entdeckt werden kann. Außerdem soll der Flieger mit modernen Laserwaffen ausgestattet sein.

Selbstverständlich wird der B-3 auch über Präzisionsmunition verfügen. Das Vorgängermodell, der Northrop B-2, musste nach dem Ende des Kalten Krieges noch umständlich modifiziert werden, um präzisionsgelenkte Luft-Boden-Raketen einsetzen zu können.

Der Bomber wird weiterhin über modernste Sensoren und ein eigenes Radar- und Abwehrsystem verfügen, mit dem er Freinde früh erkennen und ausschalten kann, berichtet das US-Magazin "Forbes". Einige dieser Technologien stammen aus dem bereits im Einsatz befindlichen F-35-Kampfflugzeug, um Entwicklungskosten zu sparen. Ein späteres Modell des B-3-Bombers soll sogar unbemannt als Drohne funktionieren.

Der neue Bomber sei ein "technologischer Sprung", der den US-Streitkräften "die weitere Dominanz" rund um den Globus sichert, erklärte US-Verteidigungsminister Ashton Carter bei der Bekanntgabe des Deals in Washington.


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