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Jungfernflug: Mit Fallschirm und Notausstieg

Ein sechsköpfiges Team wird den neuen Airbus erstmals in den Himmel jagen. Kein Problem, sagen die Experten: Der Erstflug ist das Ungefährlichste, hart wird es erst später.

Hunderte Ingenieure, Techniker, Computerexperten, Triebwerksspezialisten und Piloten von Airbus haben diesen Flug vorbereitet: Am Mittwoch soll das größte Passagierflugzeug der Welt, der neue Airbus A380, zum ersten Mal in die Luft gehen. 36 Jahre nach dem Jungfernflug der vierstrahligen Boeing 747 am 9. Februar 1969 in Everett bei Seattle will Airbus damit ein neues Kapitel Luftfahrtgeschichte aufschlagen.

Die Crew steht seit vier Monaten fest: Die beiden französischen Testpiloten Claude Lelaie und Jacques Rosay und dazu die Flugingenieure Gérard Debois, Jacky Joye (beide Frankreich), Fernando Alonso (Spanien) und der deutsche Triebwerksspezialist Manfred Birnfeld, der bereits an den A321-, A319- und A318-Jungfernflügen in Hamburg beteiligt war.

Nichts ist auszuschließen

Wenn der A380 mit der Werks-Nummer MSN001 zum ersten Flug startet, werden die sechs Männer auch Fallschirme tragen. Das ist zwar keine Auflage der Luftfahrtbehörden mehr, aber Vorbeugepraxis aller Flugzeughersteller. Damit die Fallschirme im Notfall auch benutzt werden können, gibt es einen seitlich in die Tiefe führenden Schacht als Notausstieg. Unfälle bei Jungfernflügen sind zwar dank Computertechnik, Windkanälen und zahlreicher Probeläufe eher unwahrscheinlich - aber dennoch nie ganz auszuschließen.

Schwere Unfälle gab es - allerdings vor Jahrzehnten - eher während der Phase der eigentlichen Flugerprobung. Wie beispielsweise beim HFB 320 Hansa Jet, von dem ein Exemplar am 12. Mai 1965 unweit von Torrejon über Spanien abstürzte. Oder bei der in Bremen gebauten VFW 614. Der Düsenjet verunglückte während eines Testflugs am 1. Februar 1972 am Bremer Flughafen.

Ein Airbus A330-321 stürzte am 30. Juni 1994 bei einem Testflug in Toulouse ab. Bei diesem Testflug wurde ein Triebwerksausfall beim Start simuliert. Der Absturz geht auf einen Pilotenfehler zurück. Alle sieben Insassen kamen dabei ums Leben.

Der Chef der Ingenieur-Direktion der Lufthansa, Rolf Stüssel, sagt dazu: "Das Ungefährlichste ist heutzutage der Erstflug. Die richtige Arbeit und die Probleme kommen doch erst später."

"Man muss bescheiden bleiben"

Triebwerksspezialist Birnfeld sagt: "Wir sind natürlich heute viel besser dran als unsere Kollegen vor 30 Jahren. Die technischen Grenzen sind weiter hinausgeschoben worden, wir wissen viel mehr und sind in ganz neue Grenzbereiche vorgestoßen. Trotzdem muss man immer bescheiden bleiben, man kann immer wieder dazu lernen."

Vibrationen sind die größten Probleme

Die größten Probleme bereitet in der Luftfahrt unverändert die Eigenvibration von Flugzeugteilen durch aerodynamische Störungen oder Fremdfrequenzen. Ein dadurch ausgelöster so genannter Flatterbruch wurde zum Beispiel der VFW 614 zum Verhängnis.

Der erste Airbus A380 wird einem fliegenden Laboratorium ähneln - an rund 6000 Messstellen werden etwa 18.000 Parameter erfasst. Beim Erstflug werden in dem weitgehend leeren Flugzeug Dutzende gefüllter Wassertanks installiert, um das Gewicht eines normalen Linienflugs zu simulieren.

Die eigentliche Arbeit jedoch kommt erst nach dem Jungfernflug: Bis Anfang kommenden Jahres müssen die vier Prototypen 2000 Flugstunden bis zur offiziellen behördlichen Zulassung absolvieren.

Karl Morgenstern/DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.