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Chinas Aufrüstung: Lautloses Killer-U-Boot soll Trumps Flugzeugträger ausschalten

Peking hat eine neue Generation von Angriffs-U-Booten angekündigt. Sie sollen so lautlos sein, dass sie unter Wasser nicht zu entdecken sind. Ihr revolutionärer Antrieb wurde nun erstmals getestet.

Chinas U-Boot-Waffe soll die übermächtige Marine der USA abschrecken (Symbolfoto).

Chinas U-Boot-Waffe soll die übermächtige Marine der USA abschrecken (Symbolfoto).

In den Tiefen der Meere werden U-Boote nach wie vor in erster Linie durch Schall aufgespürt. Eine wichtige Schallquelle ist der Antrieb, stellt man ihn ab oder fährt mit langsamer Geschwindigkeit, dämmt die Besatzung zwar das Geräusch, verliert aber gleichzeitig an Tempo. Ohne Geschwindigkeit kann sich ein Jäger aber keinem feindlichen Trägerverband nähern. 

Lautloser Antrieb

China rüstet im Bereich der U-Boot-Technik massiv aus. Derzeit entsteht dort die größte U-Boot-Werft der Welt, nun soll erstmals ein lautloser Unterwasserantrieb erprobt worden sein Angetrieben wurde das Boot durch einen sogenannten Ringpropeller. Diese Technik führt nicht von allein zu höheren Geschwindigkeiten, aber zur weitgehenden Lautlosigkeit des Antriebs, da außer dem Ringpropeller keine beweglichen Teile mehr benötigt werden.

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Die Staatliche China Shipbuilding Industry Corporation (CSIC), von der auch die chinesischen Flugzeugträger entwickelt werden, gab bekannt, dass der Test erfolgreich verlaufen sei und das Boot die vorgesehen Geschwindigkeit erreicht habe. Über die genaue Geschwindigkeit schweigt sich die Werft allerdings aus. Militärexperte Song Zhongping sagte der "Global Times", die neuen Hochleistungs-Motoren mit Permanent-Magneten aus seltenen Erden würde die Fehler herkömmlicher Motoren, die nach dem Erregerprinzip arbeiten, vermeiden. "Sie bieten eine wesentlich höhere Leistungsdichte und können das Arbeitsgeräusch deutlich reduzieren."

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Angekündigte Entwicklung

Damit hätte Peking ein Manko der bisherigen U-Boote beseitigt, bislang gelang es China nicht, extrem leise Propeller zu entwickeln. Überraschend kommt der Test nicht. Schon im Mai sagte Vize-Admiral Ma Weiming, Pekings führender Marineingenieur, im chinesischen Fernsehen, dass die Marine ihre neuesten Atom-Angriffsboote mit einem wellenlosen, revolutionären und geräuscharmen Antriebssystem ausrüsten werde. "Unsere Technologie ist den Vereinigten Staaten weit voraus, die selbst auch ähnliche Technologien entwickelt haben."
Allgemein wird angenommen, dass China den Ringpropeller mit einer speziellen Düse kombinieren könnte, in der das Meerwasser durch starke Magnetfelder beschleunigt wird. Im Hollywoodfilm "Jagd auf Roter Oktober" besitzt das sowjetische Boot einen entsprechenden Antrieb.

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Das Portal "The National Interest" hat im Sommer mehrere Experten nach dem Wunderantrieb befragt. Alle bestätigten die grundsätzlichen Möglichkeiten des Antriebssystems, die auf bekannten theoretischen Erkenntnissen beruhen. Sie bezweifelten jedoch, dass es China gelingen würde, so eine Maschine herzustellen, da die eigentlichen Schwierigkeiten in der Fertigung lägen. Nach dem Praxistest sieht es nun so, als hätten die chinesischen Ingenieure doch eine Lösung gefunden.

Den USA Paroli bieten

Die Entwicklung passt in das chinesische Rüstungsprogramm. Die Macht des Rivalen USA beruht auf dem Einsatz der gewaltigen Flugzeugträgergruppen. Wenn Peking den USA im südchinesischen Meer entgegen treten will, muss es in der Lage sein, diese Trägergruppen zu bedrohen. Ultraschnelle Raketenwaffen und der erste chinesische Stealth-Jet wären in der Lage, einen US-Flugzeugträger anzugreifen. Nun kommen noch lautlose Killer-U-Boote hinzu.  

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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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