Beim Deutschen Filmpreis gewinnt das Drama „In die Sonne schauen“ gleich zehn Auszeichnungen. Und an dem Abend gibt es diesen Moment, als Wim Wenders zu einem kontroversen Thema das Wort ergreift.
Beim Festival „Green Visions“ treffen Forscher auf Filmfans. Ex-Berlinale-Leiter Dieter Kosslick setzt auf eine neue Begeisterung fürs große Kino - auch auf dem Land.
Das Filmdrama „In die Sonne schauen“ ist bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises als bester Spielfilm ausgezeichnet worden. Der Film von Regisseurin Mascha Schilinski erhielt bei der Gala am Freitagabend in Berlin die begehrte Lola. Die Auszeichnung gilt als die wichtigste deutsche Ehrung für Filmschaffende. Die Veranstaltung war aufgrund technischer Probleme zwischenzeitlich unterbrochen worden.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) sieht nach der Kontroverse um Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle keine Spannungen mehr zwischen Politik und Filmbranche. „Die Wogen haben sich sehr geglättet“, sagte Weimer am Freitag dem Bayerischen Rundfunk. „Ich stehe mit Tricia Tuttle in einem guten Austausch. Die Planungen für die nächste Berlinale sind angelaufen.“
Das Rennen um die Lola ist in diesem Jahr ausgesprochen offen. Und Kulturstaatsminister Weimer wird erstmals seit dem Drama um die Berlinale auf die Filmbranche treffen. Kein unheikler Moment.