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Gewicht verlieren Abnehmen im Check: Experten küren die besten und schlimmsten Diäten

Mittelmeer-Diät
Die Mittelmeer-Diät küren die Experten zu den besten Methoden, um gesund zu bleiben und Gewicht zu reduzieren.
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Eine Experten-Jury hat sich verschiedene Abnehmprogramme genauer angesehen und kürt zum dritten Mal die besten Diäten - und die ungesündesten Wege, um Gewicht zu verlieren. 

Wer sein Gewicht reduzieren will, hat inzwischen mehr als nur Auswahl bei der Methode dafür: Allerlei einseitige Gebote, Ernährungsumstellungen und mitunter gefährliche Diäten werden angepriesen. Es ist schwierig, hier den Überblick zu behalten und sich für eine Diät zu entscheiden, die sowohl zur Gewichtsreduzierung geeignet ist, als auch dem Körper nicht schadet.

"U.S. News & World Report" hat ein Expertengremium zusammengestellt, in dem 25 Forscher, Ernährungswissenschaftler und Diät-Profis sitzen. Zum dritten Mal kürt diese Jury nun aus 35 Ernährungsmodellen die sinnvollsten Diäten - und die ungesündesten Wege, um Gewicht zu verlieren. Dabei gibt es verschiedene Kategorien: Diäten, bei denen man am besten Gewicht verliert, die besten Ernährungsmethode für einen gesunden Lebensstil oder Diäten, die leicht umzusetzen sind. Aus allen Kategorien bündeln die Experten aber auch die besten Diäten überhaupt. 

Mittelmeer-Diät ist top

Auf Platz 1 steht für die Jury die Mittelmeer-Diät (Hier finden Sie Infos dazu, wie Sie diese Diät umsetzen). "Es ist keine Überraschung, dass die Mittelmeerdiät nach wie vor die beste Diät überhaupt ist", sagte die Ernährungswissenschaftlerin Lisa Drayer zu "CNN". "Sie ist einfach zu befolgen und bietet einen gesunden Ernährungsstil." Bei Der Mittelmeer-Diät steht Gemüse im Vordergrund, aber auch gesundes Fett, Fisch und Kräuter. Diese Ernährung stärkt das Herz und soll das Risiko reduzieren, an Diabetes oder Bluthochdruck zu erkranken.

Auf Platz 2 folgt die DASH-Diät. Die Abkürzung steht für "Dietary Approaches to Stop Hypertension" und richtet sich vor allem an Menschen mit hohem Blutdruck oder Risikogruppen dieser Erkrankung. Sie besteht hauptsächlich aus Gemüse, Obst, Fisch, vollwertigen Getreidesorten, fettarmen Milchprodukten sowie eiweißreicher Kost wie Hülsenfrüchten oder Eiern. Allerdings merken die Experten an, dass die Zubereitung aufwendig und auch teuer sein kann. 


Abnehmen per App – mit Eckart von Hirschhausen

Ab sofort wird die "Hirschhausen-Diät"-App um ein neues Produkt ergänzt: den 144-seitigen Intervallfasten-Planer. Der Kalender ist ein persönlicher Begleiter bei der "Hirschhausen-Diät" und kann sowohl ergänzend zum App-Programm als auch separat genutzt werden, wenn die Fastenmethode bereits bekannt ist. Auf dem Weg zu mehr Gesundheit und Leichtigkeit bietet der mit Liebe zum Detail gestaltete Planer viele Möglichkeiten: Aufgaben und Übungsbögen für jede Woche, die helfen, realistische Ziele zu setzen und diese zu erreichen. Ein Tagebuch, um Erfahrungen und Fortschritte zu dokumentieren sowie Motivationstipps zum Durchhalten. Auch Notizmöglichkeiten für Mahlzeiten oder eine Motivationsskala finden sich im Planer und unterstützen dabei, neue Gewohnheiten zu etablieren und im Auge zu behalten.
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Die App zur "Hirschhausen-Diät" bietet:

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  • Mehr als 400 Minuten Hörspaß voller Tipps und schneller Hilfen zum Durchhalten
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  • Zusatz-Materialien und Übungen zum Programm

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Mit dem dritten Platz muss sich die Flexitarier-Diät (Wie die genau funktioniert, erklären wir hier) begnügen. Sie punktet dadurch, dass sie quasi ohne Verbote auskommt. Allerdings ist die Ernährung weitestgehend vegetarisch, Fleisch kommt nur selten auf den Teller. Auch hier sehen die Experten es als schwierig an, dass man viel selbst kochen muss und es denjenigen, die gerne und oft Fleisch essen, schwerfallen wird, diese Ernährungsform durchzuhalten. 

Diese beiden Diäten werden nicht empfohlen

Die beiden letzten Plätze im Ranking belegen die Diäten, die die Experten überhaupt nicht empfehlen können. Auf dem vorletzten Rang landet die Keto-Diät (Hier gibt es Infos dazu). Bei der Keto-Diät, sagte Drayer, "sind Kohlenhydrate auf ungefähr 20 Gramm pro Tag begrenzt", das entspreche einer kleinen Banane oder einem kleinen Apfel. Aufgrund der drastischen Senkung der Kohlenhydrate kann die Diät "Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und Müdigkeit verursachen, besonders am Anfang", sagte sie. Und noch würden Langzeitstudien zu der Wirksamkeit dieser Diät fehlen. "Ich bin kein Fan der Keto-Diät, auch wenn sie als Starthilfe zur Gewichtsreduktion hilfreich sein kann und Ihnen dabei hilft, verarbeitete Kohlenhydrate und Zucker schnell von ihrem Essensplan zu verbannen", sagte Drayer.

Als Schlusslicht rangiert die Dukan-Diät (Warum die Diät so gefährlich sein kann, lesen Sie hier). Das Konzept setzt auf eine proteinreiche, kohlenhydrat- und fettarme Kost - und das vor allem durch tierische Eiweiße. Die Experten warnen, dass die Diät eine Menge Regeln mit sich bringt, die unbedingt eingehalten werden müssen, um den Körper nicht zu schädigen. Doch auch bei Einhaltung warnen sie vor Vitamin- und Nährstoffmangel.

Bei dem Ranking fällt auf, dass die Diäten, die schnellen Gewichtsverlust versprechen, in der Gesamtwertung ziemlich weit hinten auftauchen. "Der 'beste' Weg, schnell Gewicht zu verlieren, besteht bei diesen Diäten darin, etwas sehr Dummes, Unhaltbares und Verantwortungsloses zu tun. Es ist nicht wirklich das Beste - nur schnell", sagte Jurymitglied David Katz, Gründungsdirektor des Präventionsforschungszentrums der Yale University. "Viele Dinge, die wirklich gesundheitsschädlich sind, können kurzfristig zu Gewichtsverlust führen", warnt Katz. Radikale Diäten würden mit einem drastischen Nährstoffmangel einhergehen und seien kaum länger durchzuhalten, so dass der Jojo-Effekt vorprogrammiert sei. Die Experten schreiben in ihrer Untersuchung daher ganz klar: "Ehrlich gesagt, funktionieren die meisten Diäten nicht. Einige können sogar Ihre Gesundheit gefährden."

Daher betont Katz, dass zu einer guten Ernährung Aspekte wie Ausgewogenheit, Geschmack, Familienfreundlichkeit, Nachhaltigkeit und Gesundheit gehören und keine Verbote, Einschränkungen oder Raubbau am eigenen Körper.

kg

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