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Eurovision Song Contest in Düsseldorf: Lenas Konkurrenz steht schon in den Startlöchern

Die "Big Five" stehen wie jedes Jahr schon im Vorhinein fest im Finale. Alle anderen Teilnehmer des Eurovision Song Contest müssen sich zunächst in den Halbfinalen beweisen. Seit Donnerstag stehen nun alle Finalisten fest. Lena muss sich auf starke Konkurrenz einstellen.

Paradise Oskar aus Finnland wurde mit "Da Da Dam" einer der Gewinner des ersten Halbfinals. Nicht aus der Mülltonne, sondern aus dem Paradies stieg dieser Oskar hinab auf die Bühne der Düsseldorf-Arena. Im Gepäck hatte er dabei lediglich seine Gitarre - und mittlerweile eben auch ein Ticket für den ESC-Finalsamstag.

Dino Merlin mit tritt mit "Love In Rewind" für Bosnien-Herzegowina im Finale an. Der große, alte Mann des Grand Prix - an dieser Stelle einmal kein Wortspiel mit seinem Vornamen - hat es allen noch einmal gezeigt.

A Friend in London mit singen "New Tomorrow" für Dänemark. Die Dänen haben, so scheint's, nicht nur einen Freund in London, sondern Fans in ganz Europa. Ihr "New Tomorrow" ist der Samstag - dann nämlich stehen die wohlfrisierten Skandinavier in der Endrunde des ESC.

Eine musikalische Reise in die Vergangenheit bietet Litauen: Evelina Sasenko atmete den Geist seliger Grand-Prix-Jahre, als etwas Vicky Leandros für Luxemburg sah und siegte. Vom Ballkleid bis zum frankophilen Songtitel "C'est ma Vie" stimmte hier alles - die Jury sah es genauso.

Kati Wolf geht mit "What About My Dreams" für Ungarn ins Rennen. Zugegeben - dieses repetitiv-vorwurfsvolle "What about...", das den Song Kati Wolfs mantra-artig durchzieht, hat etwas Nervtötendes. Die Juroren sahen es anders - und beförderten den ungarischen Traum in Blond und Blau direkt ins Finale

Sie scheinen die absoluten Favoriten zu sein: Die Iren Jedward mit "Lipstick". Der Wahnsinn hat einen Namen - und zwei Gesichter: Jedward machten schon während ihrer Performance jene Luftsprünge, zu denen das anschließende Ergebnis erst den Anlass gab. Das doppelte Lottchen von der grünen Insel ist auch am Samstag dabei.

Abba klar gehört Schweden ins Grand-Prix-Finale: Eric Saade sang nicht nur, er war auch durchaus "popular" bei den Zuschauern. Der Lohn: Das Ticket für die Endrunde.

Bonbon-Farben, Petticoats und Schleifchen im Haar - Getter Jaani und ihre Girls hatten nicht nur die Haare schön, sie sangen auch so. "Rockefeller Street" für Estland.

Strotzte nur so vor Selbstbewusstsein: Griechenlands Loukas Yiorkas, der sich einen Mann mit 90er-Jahre-Pseudonym zur Verstärkung mitgebracht hatte: Ob es letztlich an Stereo Mike lag, ist nicht überliefert. Fakt ist jedoch, dass man die Griechen im Finale mit "Watch My Dance" wiedersieht.

Am Anfang wackelte dem zum Favoriten deklamierten Alexey noch mächtig das Mikro in der Hand, später fing er sich und sein Lampenfieber und schlug mächtige Salti. Und es gab ja auch genügend Anlass zu Freudensprüngen, denn auch der Russe ist in der Endrunde am Samstag mit "Get You" dabei.

Amaury Vassili aus Frankreich wird bei den englischen Buchmachern derzeit auf Platz 1 gewettet. Er ist so etwas wie das französische Pendant zum Engländer Paul Potts - nur jung und gutaussehend. "Sognu" ist eine wuchtige Ballade, die zu Beginn verdächtig an Ravels "Bolero" erinnert.

Raphael Gualazzi tritt mit "Madness Of Love" an. Ganze 14 Jahre hat Italien nicht am Wettbewerb teilgenommen. Mit dem 29-jährigen Jazz-Liebhaber aus Urbino, der Geburtsstadt des berühmten Malers Raffael, greift das Land von Umberto Tozzi, Eros, Gianna und all den anderen wieder ins Eurovisions-Geschehen ein

Während für einige Konkurrenten die Finalträume wie Seifenblasen zerplatzten, gereichten sie Anna Rossinelli lediglich zur passenden Bühnendeko. Mit "In Love For A While" wird die Geschichte des ESC sicher nicht neu geschrieben, ein Achtungserfolg für die Schweiz ist der Sprung ins Finale dennoch.

Ihren größten Moment hatten die Briten von Blue vor knapp zehn Jahren, als sie gemeinsam mit Elton John und dessen Klassiker "Sorry Seems To Be The Hardest Word" einen Hit landeten. Mittlerweile ist der Lack ab, mit dem an Obama gemahnenden Selbstbewusstseins-Mantra soll die Karriere qua ESC wieder in Gang kommen.

Der Ku-Klux-Klan auf LSD legte sich mächtig ins Zeug und konnte am Ende dann auch zu Recht "lucky" sein. Zdob si Zdub werden auch im Finale ihre Spitzhüte für Moldawien präsentieren,

Würde sie noch einmal gewinnen, käme das einer Sensation gleich: Lena Meyer-Landrut tritt nach ihrem Sieg im vergangenen Jahr erneut für Deutschland an. Viele hielten die "Mission Titelverteidigung" für eine "Mission Impossible", doch Lenas Chancen stehen mittlerweile mit "Taken by a Stranger" gar nicht mehr so schlecht.

Solide und sicher gaben sich auch Hotel FM aus Rumänien. Ihre simple Botschaft: Gute Laune verändert die Welt. Nun gut - zwischen Käse-Igel, Prosecoo und Europa-Wimpel mag das für ein Weilchen am Samstagabend durchaus stimmen.

An der Beinarbeit muss Nadine Beiler aus Finnland bis zum Finale noch ein wenig arbeiten, stimmlich war sie bei "The Secret is Love" jedoch voll auf der Höhe.

Sie neckten und sie knuddelten sich - und kamen eine Runde weiter: Ell und Nikki sangen ganz in Weiß für Aserbaidschan und auch wenn ihr "Running Scared" nicht an den Roy-Orbison-Klassiker gleichen Namens heranreichte, für den Sprung ins Finale hatte es offenbar genug Qualität.

Auch die Drama-Queen in silberner Domina-Rüstung überstand das Halbfinale. Die Slowenin Maja Keuc gab sich weniger keusch, stattdessen brachte sie mit Verve, Erotik-Faktor und großer Geste ihren Beitrag über die Rampe.

Ein Platz auf dem Tableau war am Ende der Halbfinal-Sendung noch leer - und als alle erwarteten, dass Stella Mwangis Name fallen würde, traf es schließlich die Isländer. Überraschung in der Halle, die die ebenso ungewöhnliche wie rassige Norwegerin und ihr "Haba Haba" ins Herz geschlossen hatten, und Riesenjubel bei den knuffigen Westenträgern mit dem Lied ihres verstorbenen Freundes.

Zum ersten Mal in der 50-jährigen Grand-Prix-Geschichte Spaniens repräsentiert eine Galizierin das Land. Lucía Pérez sorgte im Vorfeld für Irritationen, als sie konstatierte, das Lied noch nicht richtig "zu fühlen". Bis zum Samstag sollte jedoch auch vom Feeling her ein gutes Gefühl haben. Besser wäre es jedenfalls.

Mika Newton verleiht Flüüüügel: Die Ukrainerin im Federkostüm schmetterte engelsgleich ihren gleichnamigen Song und schwebte damit auch ins Finale.

Knallige Farben bestimmten hier das Bild: Nina und ihre Freundinnen aus Serbien brachten schmissigen Retro-Pop über die Rampe und wetteiferten in Sachen Outfits mit der nicht weniger opulenten Lightshow in der Düsseldorf-Arena

Der klassische Hardrock aus der Türkei fand nicht genügend Anhänger, die etwas modernere Variante aus Georgien dagegen schon. Eldrine kam im Neon-Lakritzschnecken-Kleid und schaffte es mit ihrer georgischen Linkin-Park-Variante unter die letzten 25.

hw
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.