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Andreas Dresen: Die Berlinale ist ein "Volksfest des Kinos"

Goldene Palme vs. Goldener Bär: Regisseur Andreas Dresen hat die Filmfestivals in Cannes und Berlin verglichen - und erkennt deutliche Unterschiede. Cannes sei eher ein "exklusiver Zirkel".

Regisseur Andreas Dresen vergleicht die Filmfeste in Berlin und Cannes: "An beiden Orten wird das Kino gefeiert."

Regisseur Andreas Dresen vergleicht die Filmfeste in Berlin und Cannes: "An beiden Orten wird das Kino gefeiert."

Die Filmfestivals in Berlin und Cannes unterscheiden sich nach Ansicht von Regisseur Andreas Dresen (51, "Halt auf freier Strecke") vor allem in ihrer speziellen Art des Publikums. "In Cannes gibt es ja keine "normalen" Leute im Kino", sagte Festivalstammgast Dresen. "Quantitativ ist Cannes das kleinere Festival. Dort laufen weniger Filme, im gesamten Festival rund 90", so der Filmemacher. "In Berlin sind es mehr als 400. Cannes ist ein exklusiver Zirkel, Berlin ein großes Volksfest des Kinos", so Dresen. "An beiden Orten wird das Kino gefeiert."

Die Berlinale gilt mit mehr als 300.000 verkauften Kinotickets als größtes Publikumsfestival der Welt. Die Filmvorstellungen des französischen Festivals sind weitgehend Fachbesuchern vorbehalten. Dresen ist im Wettbewerb der 65. Berlinale mit seinem neuen Film "Als wir träumten" vertreten, der Verfilmung des Debütromans von Schriftsteller Clemens Meyer.

kup/DPA / DPA