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Vorwurf der sexuellen Belästigung: 44 Millionen Dollar Entschädigung: Weinstein erzielt Einigung mit Opfern

Noch ist nichts offiziell, aber offenbar hat sich Harvey Weinstein auf zivilrechtlicher Ebene mit den Frauen geeinigt, die ihm sexuelle Belästigung vorwerfen. Einem Bericht zufolge, zahlt er ihnen 44 Millionen Dollar für die Einstellung der Verfahren.

Ex-Filmproduzent: Sexuelle Übergriffe: Harvey Weinstein zahlt Opfern 44 Millionen US-Dollar

Der ehemalige Hollywood-Filmproduzent Harvey Weinstein hat mit den Opfern, die ihm sexuelle Belästigung vorwerfen, offenbar eine vorläufige Einigung erzielt. Die Vereinbarung, die sämtliche Opfer und Gläubiger betrifft und auch die Verfahren gegen Weinstein in Kanada und Großbritannien einschließt, beläuft sich auf 44 Millionen Dollar (39,4 Millionen Euro), wie das "Wall Street Journal" berichtet. Bislang sei die Einigung aber noch nicht unterzeichnet worden. Aus dem Weinstein-Lager gab es dazu zunächst keine Stellungnahme.

Strafverfahren gegen Weinstein nicht betroffen

Die Einigung betrifft aber nur die Zivilverfahren gegen den ehemaligen Hollywood-Mogul. Nicht betroffen sei ein Strafverfahren, das in New York gegen Weinstein geführt wird, berichtete die Zeitung. Er steht dort wegen mutmaßlicher Vergewaltigung und anderer sexueller Vergehen gegen zwei Frauen ab September vor Gericht. Weinstein hat alle Vorwürfe abgestritten. Bei einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.

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Der einstige Hollywood-Produzent wird von mehr als 80 Frauen beschuldigt, sie sexuell belästigt oder gar vergewaltigt zu haben. Unter ihnen sind Filmstars wie Angelina Jolie, Salma Hayek und Ashley Judd. Angeklagt ist er aber nur in den Fällen zweier Frauen; viele der übrigen Fälle sind verjährt. Der Prozessbeginn In New York sollte ursprünglich im Juni beginnen und wurde zuletzt auf September verschoben.

Der Fall Weinstein hatte eine weltweite Kampagne gegen sexuelle Belästigung ausgelöst. Unter dem Hashtag #MeToo machten zahlreiche Missbrauchsopfer ihre Erfahrungen öffentlich. Unter den Beschuldigten sind viele Prominente.

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nik / AFP