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Britisches Königshaus: Aufstieg in der Firma: Wie Prinz Edward und seine Frau Sophie vom Megxit profitieren

Er ist der jüngste Sohn und sie die Lieblingsschwiegertochter der Queen: Prinz Edward und seine Frau Sophie sollen die Lücke füllen, die der Megxit im britischen Königshaus hinterlassen hat. Die 55-Jährige kümmert sich um Themen, die auch Meghan am Herzen lagen.

Sophie von Wessex und Meghan Markle

Sophie von Wessex und Meghan Markle beim Remembrance Day im November 2019

Getty Images

Es war ein Termin, bei dem eigentlich Harry und Meghan glänzen sollten: Am Montagabend fand im Buckingham Palast ein britisch-afrikanischer Investitionsgipfel statt. Neben den Präsidenten von Malawi und Mosambik war unter anderem der marokkanische Ministerpräsident angereist. Prinz William und seine Frau Kate führten als Gastgeber durch den Abend. In seiner Rede betonte der 37-Jährige, wie sehr ihm - und auch seinem Bruder Harry - der afrikanische Kontinent am Herzen liege.

Doch Harry rückte bei der Veranstaltung komplett in den Hintergrund. Wenige Stunden nach seinem Auftritt bestieg er ein Flugzeug Richtung Kanada, um dort mit Meghan und Archie sein neues Leben zu beginnen. Dafür steht nun ein anderes Paar im Fokus der Öffentlichkeit: Prinz Edward und seine Frau Sophie, die an dem Abend im Buckingham Palast ihren 55. Geburtstag feierte und trotzdem pflichtbewusst dem Königshaus diente.

Sophie von Wessex steht bei der Queen hoch im Kurs

Der jüngste Sohn der Queen und die frühere PR-Agentin sind seit 1999 verheiratet und führen eine skandalfreie Ehe. Sie sollen die Lücke füllen, die der Megxit im britischen Königshaus hinterlassen hat. Sophie von Wessex stammt aus bürgerlichen Verhältnissen - ihr Vater war Reifenhändler, ihre Mutter Sekretärin - hat es aber geschafft, durch ihr bescheidenes Auftreten und ihren Arbeitseifer zur Lieblingsschwiegertochter der Queen aufzusteigen. Bei offiziellen Anlässen sieht man die beiden Frauen oft Seite an Seite.

Kein Wunder also, dass die Königin nun ausgerechnet die zweifache Mutter als Geheimwaffe im Megxit einsetzt. Sophie und Prinz Edward werden in Zukunft mehr Termine wahrnehmen, auch an der Seite von Prinz William und Kate. Lange Reisen in die Commonwealth-Staaten, wie sie zuletzt Harry und Meghan unternahmen, dürften nun vermehrt Sophie und ihr Mann antreten.

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Bisher waren die beiden die fleißigen Arbeiter im Hintergrund - 2019 absolvierten sie zusammen mehr Termine als Prinz William und Herzogin Kate. Nun rücken Sophie und Edward auch offiziell in die erste Reihe. Die Gräfin von Wessex ist Schirmherrin zahlreicher Organisationen. So engagiert sie sich unter anderem für Menschen mit Behinderung und setzt sich für die Verhütung von Blindheit in Entwicklungsländern ein.

Sophie von Wessex engagiert sich für Frauenrechte

Auch die Stärkung von Frauenrechten ist der 55-Jährigen eine Herzensangelegenheit - bisher eigentlich das Steckenpferd von Herzogin Meghan. Im März 2019 hielt Sophie eine viel beachtete Rede vor den Vereinten Nationen in New York, wenige Monate später reiste sie nach Nairobi und plädierte dort bei einem Ministertreffen für Geschlechtergerechtigkeit.

Der Terminkalender von Sophie und Edward ist für dieses Jahr prall gefüllt. Die nächste Reise steht unmittelbar bevor: Am 22. und 23. Januar wird die Gräfin Sierra Leone bereisen und dort erwarten sie keine einfachen Themen. Fast 20 Jahre nach Ende des Bürgerkrieges geht es um die Rolle der Frauen im Friedensprozess, aber auch um sexuellen Missbrauch und Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Quellen: "royal.uk", Kensington Palace Instagram, "Daily Mail"

jum